„Masked Dancer“ Ex-Boyband-Star enttarnt – machen es die Hinweise zu leicht?

Maximum Power drosselte seine Energie für „Black Hole Sun“ (Soundgarden) ein wenig und setzte auf Gefühl. Doch das reichte nicht zu Weiterkommen.

Maximum Power drosselte seine Energie für „Black Hole Sun“ (Soundgarden) ein wenig und setzte auf Gefühl. Doch das reichte nicht zu Weiterkommen.

Kurz vor dem Abtritt in die Hose: Das Finale lag zum Greifen nah, aber dann wurde Maximum Power, dem wandelnden Kraftwerk bei „The Masked Dancer“ (ProSieben), doch der Stecker gezogen.

Schon wieder ein echter Promi-Treffer beim Maskenball. Eloy de Jong und seine Herzensbrecher-Kollegen der holländischen Reißbrett-Boyband Caught In The Act schafften es in den 90er-Jahren immerhin 23-mal aufs Cover der Bravo. Vielen derzeit 30- bis 35-jährige Frauen dürfte bei der Enttarnung de Jongs die eigene Vergangenheit als enthemmt kreischender Teenie vor dem geistigen Auge vorbeigezogen sein sowie die subjektive Erkenntnis: DAS war die erste richtige Legende bei „The Masked Dancer“.

Ein guter Promi, denn die Zahl derer, die (wie etwa bei „Legende“ Ute Lemper) schrieben „Wer is'n das?“, ging gegen null. Aber es war keine Überraschung mehr. Denn „The Masked Dancer“ und seine Fans haben es mit einem neuen Problem zu tun: „Die Indizien sind viel zu einfach“, postete ein User auf dem Instagram-Account. Jaja, wie man's macht, ist's falsch. Während bei „The Masked Singer“ die Hinweise teilweise derart abstrus versteckt sind, dass sich sogar Rate-Rea Garvey darüber beömmelt, sind sie diesmal in der Tat dazu geeignet, auch Otto Normalrater auf eine heiße Spur zu führen.

„The Masked Dancer“: Echte Rate-Bereicherung: Annemarie Carpendale

Tulpen, holländischer Akzent, typische Boyband-Moves - man hätte „das ist einer von einer Boyband aus Holland“ auch mit dem Megaphon durchs Studio brüllen können. Aber immerhin: Rategast Annemarie Carpendale war trotzdem nicht sicher und brachte Benjamin Boyce ins Spiel. Blöd, dass der Engländer ist, also keinen holländischen Akzent hat. Aber egal: Abgesehen davon war Annemarie Carpendale, im Herbst noch Teddy bei „The Masked Singer“, top vorbereitet und eine echte Bereicherung im Rateteam.

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Ausgepowert! Im Halbfinale von „The Masked Dancer“ (ProSieben) schied Maximum Power aus und wurde als Eloy de Jong enttarnt.

Ausgepowert! Im Halbfinale von „The Masked Dancer“ (ProSieben) schied Maximum Power aus und wurde als Eloy de Jong enttarnt.

Aber mit Boyce lag sie daneben. Steven Gätjen (sein Tipp war Bürger Lars Dietrich) auch. Dafür landete Alexander Klaws den Volltreffer. „Das ist Eloy de Jong“, war er schon letzte Woche überzeugt. Er identifizierte den Sänger, weil er vor Jahren mal mit ihm gemeinsam in einer TV-Show war. „Ich hab ihn an der Stimme erkannt und wusste auch, dass er ne Riesenkante ist und tanzen kann.“ Ja, Insiderwissen hilft bei der Enttarnung.

„The Masked Dancer“: Alexander Klaws muss Schnauzbart tragen!

„Ha, 1:1“, rief Klaws seinem Kompagnon im Rateteam, Steven Gätjen, zu. Aber der Treffer hat auch seine Tücken. Denn das Rateteam hatte in der letzten der fünf Werbepausen mit insgesamt fast 45 Minuten Spots gewettet. Wer richtig tippt, muss nächste Woche einen Schnurrbart tragen. „Ich freu mich auf deinen Schnauzer“, lästerte Moderator Matthias Opdenhövel dann auch zum Abschluss. Für Klaws wird also das Finale eine doppelt haarige Angelegenheit. Obwohl: Er trägt, ähnlich wie „Opdi“ ja auch schon so einen Mehrtages-Fussel, der mal ein stattlicher Bart wie der von Gätjen werden will.

Nächste Woche also Grande Finale. Unbedingt einschalten, denn diese Show und vor allem diese vier Finalisten haben es verdient. Es wird ein spannendes Finale, in doppelter Hinsicht: Wer gewinnt tänzerisch? Wer steckt hinter den Masken?

„The Masked Dancer“: Ist Wolke Hegenbarth die Maus?

Schon vor der Show waren sich 66 Prozent der ProSieben-App-User sicher, dass Wolke Hegenbarth im Kostüm der putzigen und überaus gelenkigen Maus steckt. Die Hinweise diesmal brachten die Rater aber immerhin so weit von der Fährte ab, dass sie auch Diana Amft, Nora Tschirner, Felicitas Woll und Carolin Kebekus verdächtigten. Nur Carpendale ist sich sicher: „Das ist Wolke Hegenbarth.“ Basta.

Das Zottel zottelte sich über das Stechen mit Maximum Power ins Finale. Das aber vielleicht nur, weil es den falschen Track als ersten Tanz wählte. Die Performance zum nicht gerade eingängigen „Bad Guy“ (Billie Eilish) hatte eher was von einem Starlight Express ohne Rollschuhe. Zottel zottelte durchs Studio und an der Jury vorbei, aber da war tänzerisch keine Überzeugung. Erst im Showdown-Tanz drehte Zottel richtig auf und riss das Publikum mit einer schwungvollen Charleston-Version von „Creep“ (Radiohead) von den Sitzen. Klaws korrekt: „Wäre das der erste Tanz gewesen, stünde das Zottel jetzt nicht hier.“ Sondern im Finale.

Aber wer ist die wandelnde Konfettischlacht? Die Mehrheit tippt auf Marlene Lufen, weil die Hinweise auf „Frühstücksfernsehenmoderatorin“ erdrückend sind. Außerdem, so Carpendale, kann es Rebecca Mir nicht sein, weil „die sich im Ausland aufhält“.

Ist Oli P. der Affe bei „The Masked Dancer“?

Der Buntstift ist die Wundertüte. Von seiner ganzen Gestalt, vom schneidigen, eloquenten Auftreten, vom Gebaren sehnt man sich förmlich danach, dass es wirklich Thomas Herrmanns ist, aber der taucht mittlerweile im Ranking der ProSieben-User gar nicht mehr auf. Da liegt Prince Damien (Ex-DSDS-Sieger, Ex-Dschungelkönig) noch vorn, aber anhand der neuen Indizien (und dank Carpendales messerscharfen Kombinationen) machte Timur Bartels mächtig Boden gut.

Er hat bei „Club der roten Bänder“ den Durchbruch geschafft, gewann den „New Faces Award“ und kann sich, das zeigte er bei „Dancing On Ice“ auch elegant bewegen. Elyas M'Barek, wie von Klaws vermutet, wird es dagegen nicht sein. So schlank ist der „Fack ju Göhte“-Lehrer jetzt auch wieder nicht.

Bleibt der „affengeile Affe“ (O-Ton Annemarie Carpendale). Der lud zum Affenzirkus ein und tanzte sich furios ins Finale, wo er wohl der Favorit ist. Und wahrscheinlich Oli P., denn über 50 Prozent der Fans vermuten dies. Ja, die Indizien sprechen für eine GZSZ-Vergangenheit. Und Petszokat (dafür steht das „P.") war als Kind Turniertänzer und 1995 Mitglied des Siegerteams für den Jugendmannschaftspokal des Tanzsportverbands Nordrhein-Westfalen.

Mit einer "typischen Bewegung“ pantomierte sich der Affe als Hundeversteher. Petszokat wiederum hat in der Kölner Südstadt ein Delikatessengeschäft für Hunde. Könnte also passen. Wir werden's erfahren. Nächste Woche. (tsch)

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