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Sexueller Übergriff in TV-Show? RTL weist schwere Vorwürfe von „Princess Charming“-Kandidatin zurück 

Ex-„Princess Charming“-Kandidatin Jo, hier auf einem Instagram-Selfie vom 5. April 2022, sprach in einem Instagram-Video vom 15. November über einen sexuellen Übergriff am Set der queeren Dating-Show.

Die ehemalige „Princess Charming“-Kandidatin Johanna (hier auf einem Instagram-Selfie vom 5. April 2022) wirft einer anderen Teilnehmerin einen sexuellen Übergriff vor. 

Die ehemalige „Princess Charming“-Kandidatin Johanna warf kürzlich einer anderen Teilnehmerin vor, ihr gegenüber in der TV-Show sexuell übergriffig geworden zu sein. RTL widerspricht dieser Darstellung nun. 

Es ist ein schockierender Vorwurf: Die ehemalige „Princess Charming“-Teilnehmerin Johanna berichtete vor wenigen Tagen in einem Video bei Instagram davon, dass sie in der TV-Show Opfer eines sexuellen Übergriffs geworden sei.

Es geht dabei um ihre Mitstreiterin Wiki. Johanna erzählte in dem Instagram-Video Folgendes: „Wiki hat an diesem Abend in einem anderen Bett geschlafen. Es war auch angekündigt, deswegen bin ich allein schlafen gegangen. Ich bin davon wach geworden, dass Wiki sehr dicht an mir dran lag.“ Plötzlich habe sich Wiki an sie geschmiegt und versucht, sie zu küssen. 

„Princess Charming“: Sexueller Übergriff am Set? RTL verneint

„Ich hab daraufhin gesagt: ‚Nein, ich möchte dich nicht küssen.‘ Daraufhin hat sie sich auf mich draufgelegt, meine Arme über meinem Kopf festgehalten und mich abermals versucht zu küssen. Ich habe mich nicht bewegt“, so Johanna weiter.

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Wiki Riot bezog kurz darauf ebenfalls bei Instagram Stellung und entschuldigte sich bei Johanna: „Ich weiß, dass das, was ich Johanna damals bei ‚Princess Charming‘ angetan habe, sehr übergriffig war. Es tut mir unheimlich leid. Es ist mit nichts zu rechtfertigen“. Nun gibt es ein – zumindest mal überraschendes – Statement von RTL: Denn der Sender weist Johannas Vorwürfe zurück – ein sexueller Übergriff habe bei „Princess Charming“ nicht stattgefunden! 

Am vergangenen Freitag (18. November), vier Tage nachdem Johanna die Vorwürfe öffentlich gemacht hatte, meldete sich RTL erstmals zu Wort. Auf dem offiziellen Instagram-Kanal von „Princess Charming“ ging ein Statement online.

Dort hieß es unter anderem: „Liebe Charmings-Community, die Details und das Ausmaß des von Jo beschriebenen Vorfalls und ihre Einordnung der Situation waren uns so nicht bekannt, sonst hätte das Team vor Ort selbstverständlich sofort reagiert. Körperlichkeit braucht unbedingt Konsens und das Wohlergehen unserer Singles hat für uns jederzeit höchste Priorität. Von Jos Wunsch, über den Vorfall zu reden, haben wir ebenfalls erst jetzt erfahren.“

Johanna reagiert daraufhin entsetzt: „Ich bin von eurem implizierten Vorwurf, eurer toxischen Verharmlosung und nicht zuletzt euren Lügen abgrundtief geschockt. Ich distanziere mich ausdrücklich von dem, wofür ihr als Format steht. Ihr habt scheinbar keine Ahnung davon, welchen Schaden ihr anrichtet“, kritisierte sie in ihrer Instagram-Story.

Am Freitag (25. November) meldete sich RTL dann erneut mit einem schriftlichen Statement bei Instagram zur Wort: Der Sender habe Johannas Erzählungen „intensiv aufgearbeitet“ und mit ihr sowie Wiki Kontakt aufgenommen.

„Princess Charming“: Sexueller Übergriff? RTL weist Vorwürfe zurück 

Da es sich um den Vorwurf einer Straftat handle, habe man zudem Juristinnen und Juristen eingeschaltet: „Ein unabhängiger Anwalt für Strafrecht ist jetzt – nach Überprüfung des kompletten Rohmaterials inklusive des Interviews vom nächsten Tag – einem Gutachten zu der Auffassung gekommen, dass das Bildmaterial ‚eindeutig für eine Einvernehmlichkeit spricht‘.“

„Eine strafbare (ggf. versuchte) sexuelle Nötigung“ oder eine „sexuelle Belästigung“ seien „nicht belegbar“. RTL bedaure es sehr, dass Johanna die Situation anders empfunden habe und noch immer unter dem Vorfall leide. Man wollte weiterhin das Gespräch mit ihr suchen.

„Wir haben außerdem bereits angeboten, ihr – oder einer Vertrauensperson – das Material zu zeigen und ihr eine unabhängige Person zur Aufarbeitung zur Seite zu stellen. Gleiches gilt für Wiki“, schreibt RTL weiter. 

Zum Schluss heißt es noch: „Wir werden uns natürlich auch daraufhin überprüfen, wie wir unsere bereits vorhandenen Sicherheitsmaßnahmen noch weiter optimieren können. Dazu gehört aber auch, dass wir unsere Kandidatinnen und Kandidaten vor nachweislich falschen Darstellungen in der Öffentlichkeit schützen.“

Princess Charming: RTL-Statement macht Fans fassungslos

Johanna und Wiki haben bisher noch nicht auf die erneute Stellungnahme vonseiten RTLs reagiert. Doch in den Kommentaren unter dem entsprechenden Instagram-Post haben bereits zahlreiche Fans ihre Meinung kundgetan.

Die meisten von ihnen reagieren fassungslos. So schreibt eine Anhängerin: „Das meint ihr aber nicht ernst, oder? Wo kann man denn sehen, ob etwas einvernehmlich ist? Sie hat ‚Nein‘ gesagt, Wiki ist zu weit gegangen und hat das bestätigt und jetzt soll euer Bildmaterial angeblich das Gegenteil beweisen? Ganz schwach...“

Auch ein weiterer Fan zeigt sich enttäuscht: „Dachte, es kann nicht noch schlimmer werden nach dem ersten Statement... da habe ich mich wohl geirrt.“

Besonders die Tatsache, dass neben Johanna auch Wiki die Darstellung der Ereignisse bestätigte, lässt viele Fans an den Aussagen von RTL zweifeln. So schreibt auch ein weiterer Follower: „Opfer und Täterin sagen, es sei nicht einvernehmlich gewesen, und euer Anwalt sagt was anderes, deswegen war es das nicht? Really?“ Es scheint, als wäre das letzte Wort hier noch lange nicht gesprochen. (tab)

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