Beatrice Egli packt aus Schlimme Anfeindungen gegen Schlagersängerin 

Beatrice Egli bei der großen Schlagerstrandparty zum 40. Geburtstag von Florian Silbereisen

Beatrice Egli singt bei der großen Schlagerstrandparty zum 40. Geburtstag von Florian Silbereisen am 14. August 2021 in Gelsenkirchen

Beatrice Egli gehört aktuell zu den erfolgreichsten Sängerinnen in der Schlagerwelt. In der RTL-Webshow „Raw and Uncut“ sprach die Schweizerin jetzt offen über schwierige Themen wie Burnout, Hasskommentare aus dem Netz und Bodyshaming. 

Köln. Der Stern von Beatrice Egli (33) ging 2013 auf, als sie die zehnte Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ gewann. Nach Luca Hänni (27)  2009 war Egli die zweite Schweizer Kandidatin, die die Castingshow gewann. Seitdem ging ihre Schlager-Karriere steil bergauf. Doch das Leben als Schlagerstar hat nicht nur schöne Seiten.

Lange Zeit hatte Egli Probleme mit dem Thema Bodyshaming, litt unter Hasskommentaren im Netz und hatte einen Moment im Leben, bei dem ihr Körper nicht mehr mitmachte und sie zu einer längeren Pause zwang.  

Beatrice Egli: So geht der Schlagerstar mit Hasskommentaren um

Im RTL-Webblog „Raw and Uncut“ spricht Beatrice Egli unter anderem über das Thema Hasskommentare und gibt dabei ein Beispiel: „Diese fette Schwalbe da, was macht die überhaupt noch im Fernsehen, wenn die so dick ist. Die will doch keiner sehen.“ Egli gibt zu, dass das krass klingt, sagt aber gleichzeitig: „Ich verteile lieber Herzchen an die schönen Kommentare und der Rest ist dann egal.“

Vor ein paar Jahren nahm sich die Sängerin eine längere Auszeit von der Öffentlichkeit und zog sich zurück. In „Raw and Uncut“ erzählt sie, wie es dazu kam.

Beatrice Egli: „Mein Körper hat einfach Stopp gesagt“

„Ich bin damals trotz Grippe auf die Bühne. Irgendwann hat dann mein Körper einfach ‚Stopp‘ gesagt. Ich hatte dann auch Herzprobleme. Darum musste ich mich herausnehmen.“ Es sei ihr damals schwergefallen, zum ersten Mal in ihrem Leben zu spüren, dass der Körper nicht mehr könne.

„Wenn du in der Phase drinsteckst, nicht weißt, wo die Reise hingeht, ist das sehr intensiv“, sagt Egli. Die Schlager-Sängerin glaube aber, dass sich in solchen Phasen des Lebens mehr verändert, als wenn alles gut läuft.

Beatrice Egli: Befreiende Auszeit in Australien

Während ihrer Auszeit reiste die Schweizerin unter anderem nach Australien. Im Lied „Terra Australia“, das 2019 nach ihrer Auszeit auf dem Album „Natürlich!“ erschien, thematisiert Egli dann diese Reise. Das Lied beginnt mit den Worten: „Zu viele Fragen hab' ich mir gestellt, ich musste raus, weg von hier, ein One-way-Ticket, Träume und ein Zelt, Down-Under nur mal mit mir.“

Persönliche Themen in Liedern verarbeiten scheint der Schweizerin zu liegen und gefallen. Auch ein weiteres Thema, das sie lange begleitet hat, hat sie in einem ihrer neusten Lieder verarbeitet.

Beatrice Egli spricht offen über Bodyshaming

Auf dem Album „Alles was du brauchst“, das am 27. August 2021 veröffentlicht wurde, thematisiert Egli auch das Thema Bodyshaming. Im Lied „Ganz egal“ singt sie sich den Frust von der Seele, der sich durch das Mobbing und das entstandene Bodyshaming über die Jahre aufgestaut hat.

In einer Strophe singt sie darin: „Ganz egal, was alle sagen, ganz egal, wer dich grad disst. Komm, steh auf, geh raus und zeig dich. Schau dich an, wie schön du bist.“

Auch im „VIPstagram-Talk“  am Freitag (15. Oktober) bei RTL spricht Egli über das Thema  Bodyshaming und sagt, für sie gäbe es drei Wege, damit umzugehen: „Rückzug aus der Öffentlichkeit, Abnehmen – oder lernen, mit der Kritik umzugehen und daran zu wachsen.“ Abnehmen sei für sie aber keine Option, weil sie einfach „ein Genussmensch“ sei, wie sie sagt.

Beatrice Egli hat das Thema Bodyshaming hinter sich gelassen. Entsprechend ihres Liedes sagt die 33-Jährige deshalb selbstbewusst: „Das bin ich und ich liebe mich so, wie ich bin! Ganz egal, was alle sagen!“

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