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Überraschende SendeplanänderungRTL zieht gleich zwei Nachrichten-Formaten den Stecker

Fahnen mit dem neuen Logo des Fernsehsenders RTL wehen vor dem Gebäude. Die drei Buchstaben des Privatsenders sind schmaler, statt aus den drei Grundfarben Rot, Gelb, Blau sind die drei Blöcke des Logos aus allen möglichen Farben zusammensetzen.

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RTL krempelt überraschend am TV-Sendeplan. Der Privatsender zieht gleich zwei Formaten den Stecker. 

Aktualisiert:

RTL krempelt überraschend den TV-Sendeplan um. Der Privatsender zieht gleich zwei Formaten den Stecker. Was steckt dahinter?

Das kommt überraschend! RTL krempelt den Sendeplan um: Wie der TV-Sender am Dienstag (14. März 2023) mitteilte, werde man sich zeitnah von zwei Formaten trennen. 

Das bestätigte man auf „DWDL.de“-Anfrage.

RTL trennt sich überraschend von Sendungen

Konkret handele es sich hierbei um die zweite Ausgabe von „RTL aktuell“ (17 Uhr) und das Format „Explosiv Stories“ (17.07 Uhr). Mit beiden Sendungen wollte man zunächst das Informations-Loch zwischen „Punkt 12“ und den etablierten Vorabend-Sendungen stopfen. 

Nach anderthalb Jahre soll damit aber ab April Schluss sein: „Die Sehgewohnheiten und Bedürfnisse am späten Nachmittag haben sich in den letzten Monaten noch einmal stark verändert. Darüber hinaus hat die Dopplung von ‚Explosiv Stories‘ und ‚Explosiv‘ den ein oder anderen irritiert“, teilte RTL auf „DWDL.de“-Anfrage mit. 

Weiter heißt es: „Deswegen haben wir uns trotz der stabilen und zuletzt steigenden Quoten beider Formate entschieden, die Bedürfnisse unserer Zuschauerinnen und Zuschauer ab Ende April noch gezielter zu bedienen und damit den Übergang in unsere starke Abendstrecke weiter zu optimieren.“

Was die Absetzung beider Formate laut „DWDL.de“ ebenfalls begünstigt haben könnte: Das erfolgreiche Comeback der Gerichtsshows „Barbara Salesch – Das Strafgericht“ (15 Uhr) und „Ulrich Wetzel – Das Strafgericht“ (16 Uhr). 30 Minuten (Die Dauer von „RTL aktuell“ und „Explosiv Stories“) Infotainment zwischen den Gerichtsshow und der um 17.30 Uhr startenden Serie „Unter uns“, sei laut dem Branchenmagazin kein idealer Audience Flow, wie überschaubare Quoten belegen.

Mit welchen Formaten RTL das 17-Uhr-Loch zwischen den Gerichtsshows und dem Vorabendprogramm künftig füllen möchte, ist – Stand jetzt – noch unklar. (cw)

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