Ein alter Clip sorgt für Aufsehen: Harry feiert mit heute umstrittenen US-Stars.
Heikle BilderPrinz Harry trifft Kanye West und P. Diddy – Video sorgt für Wirbel

Copyright: IMAGO / i Images
Prinz Harry (Archivbild)
Aktualisiert:
Ein Video aus dem Jahr 2007 kursiert aktuell in den sozialen Medien und erzeugt heftige Debatten. Darauf zu sehen sind Prinz Harry und Prinz William im Gespräch mit den Musikern Kanye West und Sean „Diddy“ Combs, wie das Portal radaronline.com meldet.
Damals normal, heute ein Problem
Entstanden sind die Aufnahmen damals hinter der Bühne des Diana-Gedenkkonzerts im Londoner Wembley-Stadion. Die Prinzen hatten das Event zum zehnten Todestag ihrer Mutter organisiert. Ein Plausch mit internationalen Berühmtheiten galt zu der Zeit als gewöhnlicher Teil einer solchen Benefiz-Gala.
In der Rückschau erhält das Material jedoch eine ganz neue, brisante Note. Der Grund dafür sind die Skandale, die die Musiker seitdem umgeben. Kanye West fiel wiederholt mit antisemitischen und Pro-Nazi-Äußerungen auf und soll Medienberichten zufolge nicht mehr nach Großbritannien einreisen dürfen. Sean „Diddy“ Combs befindet sich aktuell in Haft.
Die Videosequenzen zeigen, wie Harry und William entspannt mit den beiden US-Rappern plaudern. In einem Moment bietet West dem Prinzen seine bekannte weiße Sonnenbrille an, was dieser jedoch höflich ablehnt. Nach einem kurzen Austausch danken die Royals den Stars für ihr Erscheinen.
Netz-Kritik trifft nur einen Bruder
Die erneute Zirkulation des Clips im Internet löst eine Welle von Kommentaren und Spott aus. Besonders auffällig ist dabei: Obwohl Prinz William ebenfalls auf dem Video zu sehen ist, zielt die Kritik fast ausschließlich auf seinen Bruder Harry. Ein Insider wird von radaronline.com mit der Aussage zitiert, das „Trollen gegen Prinz Harry“ sei zurzeit „brutal“.
Im Zentrum der Diskussion steht dabei weniger das konkrete Verhalten der Royals damals. Es geht vielmehr um die Frage, wie vergangene Begegnungen durch spätere Skandale eine völlig neue Bewertung erfahren.
Ein vergleichbares Muster lässt sich auch beim ehemaligen Prinz Andrew erkennen. Dessen frühere Kontakte zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein sind bis heute ein Dauerthema in der öffentlichen Debatte. (red)
