Prinz Harry ist zurück in London – doch seine Reise steht unter keinem guten Stern. Ohne Meghan und Polizeischutz sorgt sein Besuch für Wirbel.
Drama in LondonPrinz Harry eiskalt abserviert – Rätsel um Unterkunft

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Prinz Harry ist wieder in London.
Prinz Harry (41) ist wieder in London – doch sein Besuch wird von Problemen überschattet. Der Herzog von Sussex reiste ohne seine Ehefrau Herzogin Meghan (44) und die gemeinsamen Kinder Archie (7) und Lilibet (5) nach Großbritannien. Auch auf den automatischen Polizeischutz der britischen Behörden muss er verzichten.
Bei einem Termin im Chatham House am St. James’s Square wurde Harry am Dienstag gesehen. Nach einer Veranstaltung seiner Wohltätigkeitsorganisation verließ er das Gebäude und stieg wenige Sekunden später in einen Range Rover. Wo der Prinz während seines Aufenthalts in der britischen Hauptstadt untergebracht ist, ist bislang nicht bekannt.
Rätsel um Unterkunft von Prinz Harry in London
Britische Medien spekulieren über mögliche Aufenthaltsorte. Im Gespräch sind unter anderem exklusive Hotels wie das Savoy oder private Anwesen von Freunden. Eine offizielle königliche Residenz gilt dagegen als ausgeschlossen.
Auch ein Aufenthalt auf einem privaten Anwesen von König Charles III. (77) wird als Möglichkeit genannt. Als Option gilt unter anderem Highgrove, der Landsitz, den Harry in seiner Autobiografie „Spare“ als wichtigen Rückzugsort seiner Jugend beschrieben hatte.
Gerichtsurteil gegen Prinz Harry sorgt für Ärger
Überschattet wird die Reise von einer Niederlage vor Gericht. Harry verlor am Londoner High Court ein Verfahren gegen Associated Newspapers, den Verlag hinter der „Daily Mail“ und der „Mail on Sunday“.
Gemeinsam mit weiteren Klägern, darunter Elton John (79), Elizabeth Hurley (61) und Baroness Doreen Lawrence (73), hatte Harry dem Medienunternehmen vorgeworfen, über Jahre hinweg durch unrechtmäßige Methoden Informationen gesammelt zu haben. Das Gericht wies die Klagen jedoch zurück.
Harry reist ohne Meghan und Kinder nach Großbritannien
Dass Meghan und die Kinder nicht mit nach London kamen, wird mit Sicherheitsbedenken erklärt. Seit seinem Wegzug aus dem Königshaus hat Harry keinen Anspruch mehr auf automatischen staatlichen Polizeischutz in Großbritannien.
Die BBC-Korrespondentin Daniela Relph (53) bezeichnete den Start seines Aufenthalts als „schwierig und chaotisch“. Nach der Gerichtsentscheidung erklärten Harry und Baroness Doreen Lawrence gemeinsam, sie seien angetreten, um „Gerechtigkeit und Rechenschaft“ zu erhalten – hätten aber beides nicht bekommen.
Der Streit mit der britischen Presse bleibt für Prinz Harry ein zentrales Thema. Nach Einschätzung von Relph geht es ihm darum, aus seiner Sicht bestehende Probleme in der Medienlandschaft offenzulegen. Dabei spielt auch der Umgang der Presse mit seiner Mutter Prinzessin Diana eine wichtige Rolle. (jag)
