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„Das perfekte Dinner“Pannen-Chaos und kaltes Essen – Kandidat gerät ins Schleudern

„Das perfekte Dinner“ Tag 2: Chaos in der Küche. In der Hektik schüttet Sören Balsamico statt Whisky über die geröstete Ananas.

„Das perfekte Dinner“ Tag 2: Chaos in der Küche. In der Hektik schüttet Sören Balsamico statt Whisky über die geröstete Ananas.

An Tag 2 der Magdeburg-Woche von „Das perfekte Dinner“ steht Sören (38) schon früh morgens eifrig am Herd. Trotzdem wird die Zeit hinten raus noch ganz schön knapp. Mit so vielen Pannen hat der Gastgeber nicht gerechnet ...

„Dabei sein ist alles“, beschreibt Sportler Sören, der in der Verwaltung eines Pflegeheims arbeitet, seine Ambitionen beim „perfekten Dinner“. „Nichtsdestotrotz habe ich auch ein bisschen Ehrgeiz“, deshalb ist der Magdeburger fleißig am Vorbereiten. Seinen Gästen will er „Eine Reise voller Erinnerungen“ kredenzen:

  • Vorspeise: Baumkaffee
  • Hauptspeise: Lauwarmer Super-Bowl-Abend
  • Nachspeise: Kindheitserinnerungen

„Das perfekte Dinner“: Ananas sorgt für angespannte Stimmung

„Ich kann mir Sören gar nicht in der Küche vorstellen“, schätzt Michelle (30) den heutigen Gastgeber als chaotisch ein. Dazu passt auch die kryptische Speisekarte. „Baumkaffee?“, fragen sich die Gäste. Caro (30) hat den richtigen Riecher: „Vielleicht ist es ja eine Maronensuppe?“ Beim Super-Bowl-Abend sind sich Michelle und Paul (32) einig: „Chicken Wings mit Pommes! Geil!“

Derweil geht es in Sörens Küche beim Backen des Bienenstichs nach Omas Rezept immer chaotischer zu. Das Ausrollen auf dem Blech wird zur klebrigen Angelegenheit: „Oma verzweifelt, glaube ich, wenn sie das sieht.“ Hat sich Schnibbelhilfe Daniel (39) etwa beim Mehlabmessen vertan?

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Sörens Kumpel schneidet auch noch die Ananas für den Salat in zu kleine Stücke, die beim Anbraten zu schnell braun werden. Auch die Zeit sitzt Sören zunehmend im Nacken. Dann der nächste Fehler: Er gibt Balsamico statt Whisky an die geröstete Ananas. „Ach Scheiße“, spült er die Früchte mit Wasser ab.

Trotz Hektik wird alles rechtzeitig fertig, ganz nach Sörens Motto: „Unter Druck entstehen Diamanten.“ Die Maronensuppe mit Schaum und frischem Trüffel mundet. „Ich würde sie wieder essen“, hat Ina (36) einen positiven Eindruck von ihrer allerersten Maronensuppe.

„Das perfekte Dinner“-Caro über das Fleisch: „Schmeckt halt nach Kuh“

Mit Darten vertreiben sich die Gäste die lange Wartezeit bis zur Hauptspeise. Derweil schneidet sich Sören beim Gläserspülen in den Finger und kommt mit Verband zurück ins Wohnzimmer. „Vielleicht kann man ihm deshalb ja so einen kleinen Mimimi-Punkt geben?“, hat Michelle Mitleid.

Dann kommt endlich die Hauptspeise: rückwärts gegartes Roastbeef, Kartoffelspalten und Rucola-Chili-Ananas-Salat. „Schoko-Beef nennt sich das“, erklärt Sören, dass die finnischen Rinder extra mit Kakao und Schokolade gefüttert werden. „Das gibt's bei mir seit fünf Jahren immer zum Super-Bowl.“

Caro muss sich an den Eigengeschmack des Fleisches erst gewöhnen: „Es schmeckt halt nach Kuh, nach Stall.“ Den größten Makel entdeckt der Gastgeber selbst: „Schon fast ein bisschen weniger als lauwarm.“ Alle nicken. „Wäre es lauwarm oder warm, hätte es richtig gekillt“, glaubt Michelle. „Es war nicht nur das Fleisch kalt. Die Kartoffeln waren kalt, die Soße war kalt.“

Omas Bienenstich und Mamas Wackelpudding-Geburtstagstorte verstecken sich hinter den Kindheitserinnerungen, dazu reicht Sören als Dessert Zitronen-Thymian-Sorbet. „Schön angerichtet fand ich es jetzt nicht. Das war halt einfach auf den Teller gelegt“, schaut Michelle auf den grünen Wackelpudding.

Ihr Gesamtfazit: „Die Hauptspeise war nicht warm, und das hat wirklich viel abgewertet.“ Mit 29 Punkten hat Sören keine Chance mehr auf den Wochensieg. (tsch)