„Das perfekte Dinner“ „Kann ich bitte gehen?“: Hauptgang lässt Vegetarierin Anne verzweifeln

Die Kandidaten des „Perfekten Dinner“ am Donnerstagabend (9. Dezember) v.l.: Stephanie, Benjamin, Gastgeberin Kristina, Anne und Johannes.

Die Kandidaten des „Perfekten Dinner“ am Donnerstagabend (9. Dezember) v.l.: Stephanie, Benjamin, Gastgeberin Kristina, Anne und Johannes. Zu sehen auf Vox und RTL+

Donnerstag in Regensburg, und das „perfekte Dinner“ befindet sich schon fast auf der Zielgeraden. Familienmensch Kristina versucht ihre Gäste mit einem ambitionierten Motto zu überzeugen - doch erwischt dabei das Gericht, welches einer der Dinnergäste am wenigsten mag!

Vorletzter Abend beim „Perfekten Dinner“ in Regensburg: Schauplatz des kulinarischen Kräftemessens unter fünf Hobbyköchen ist diesmal eine Baustelle. Pharma-Mitarbeiterin Kristina (37) steckt mitten in Renovierungen, was man an Gerüst und fehlender Klingel unschwer erkennen kann. Innen sieht das großzügige Familiendomizil mit eigener Etage für die zwei Töchter allerdings bereits bezaubernd aus.

Kristinas Menü-Motto des „Perfekten Dinner“ klingt mysteriös und ambitioniert. Die Gäste freuen sich auf „Feuer, Wasser, Erde, Luft“:

  • Vorspeise: Garnele / Salbei / Limette
  • Hauptspeise: Rind / Wurzeln / Traube
  • Nachspeise: Karamell / Orange / Milch

„Das Perfekte Dinner“ Regensburg: Anne trifft auf ihren Erzfeind Rote Bete

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Kristina ist in Kasachstan aufgewachsen. Die Gäste hoffen, dass es sich kulinarisch niederschlägt. Nur Vegetarierin Anne zeigt sich besorgt: Rote Bete, der Hauptbestandteil der klassischen osteuropäischen Suppe Borschtsch, ist ihr persönliches Hass-Gemüse. „Ich mag Borschtsch null!“, stöhnt sie bereits vor Bekanntgabe des genauen Menüs.

Die Gastgeberin bereitet derweil fleißig die Zutaten für den Abend zu - und achtet darauf, dass kein kleiner Fleck ihre reinweiße Küche in Mitleidenschaft zieht. Mit „Wisch und Weg“ in Reinform kennen sich auch ihre zwei Töchter aus, die mit den Blumen für die Tischdekoration helfen. Tochter Valerie (8) findet dabei deutliche Worte für die Chancen ihrer Mutter: „Ich glaube nicht, dass Mama gewinnt.“ Bei so viel Zuversicht aus den eigenen Reihen kann ja kaum etwas schiefgehen!

Bereits zur Vorspeise geht's in die Vollen: Kristina trägt ein Karussell mit selbst gemachten Tagliatelle in die Küche und überzeugt ihre Gäste zusätzlich mit einer mächtigen Black Tiger-Garnele und Salbei-Butter. Für Anne gibt es als fleischfreie Alternative noch eine gefüllte Aubergine obendrauf. Lecker - der „Bomber“, wie Johannes sagt, war weit mächtiger als erwartet.

„Das Perfekte Dinner“: „Ich trink' lieber Wein, statt dass ich nach 'nem Fehler suche“

Dann kommt der Hauptgang - und mit ihm das Drama. Nach zunächst angebranntem Wurzelgemüse kann Kristina ihr Menü - Roastbeef mit Kartoffelpüree und Borschtsch-Gemüse mit Balsamicojus - erfolgreich bezwingen. Doch trifft sie damit genau die Anti-Leibspeise von Anne, die noch nicht einmal eine Alternative zum Fleisch bekommt. „Kann ich bitte gehen?“, jammert die Vegetarierin, kostet dann jedoch von der Roten Bete - und lässt sich sogar ein wenig überzeugen. „Das ist gar nicht so schlimm!“ Punkt für Kristina!

Bei der Nachspeise aus Crêpe Suzette mit selbst gemachtem Kamilleneis kommt auch das „Feuer“ des Dinner-Mottos zu seinem Recht. Die Crêpes werden vor den staunenden Gästen flambiert. Auch wenn das Kamilleneis geschmacklich nicht voll überzeugen kann, für knackige 38 Punkte reicht es am Ende doch.

Anne gießt den geselligen Abend in einen Merksatz, den man sich ins Küchentuch sticken sollte: „Ich trink' lieber Wein, statt dass ich nach 'nem Fehler suche.“ Eine gute Einstellung - aber kann DJ Benni die Punktezahl am morgigen Finaltag noch toppen? (tsch)

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