„Das perfekte Dinner“ Völlig verrückt: Kandidatin kocht mit Windel auf dem Kopf

Das Foto zeigt die „Das perfekte Dinner“-Kandidatin Madline aus Mönchengladbach (Ausstrahlung bei VOX: 21. März 2022)

Was trägt Kandidatin Madline denn da auf dem Kopf?

Mit Kandidatin Madline startet „Das perfekte Dinner“ diese Woche in Mönchengladbach. Die sorgt mit einer abstrusen Kopfbedeckung gleich für Verwirrung.

„Von nix kommt nix“: Neben unerschütterlichem Optimismus ist das Madlines Lebensmotto, Auftaktgastgeberin bei „Das perfekte Dinner“ in Mönchengladbach und Umgebung. Und so verweist die 33-jährige Team-Assistentin und alleinerziehende Mutter stolz auf die Fugen zwischen den Bodenkacheln ihrer makellos aufgeräumten Wohnung in Erkelenz, die sie kurz zuvor einzeln abgeschrubbt habe. „Willkommen in meiner Hippie-WG“, grüßt die ebenfalls perfekt gestylte Hobby-Köchin. Ihre Improvisationsfähigkeit zeigt sich später. Der Hang zum Kryptischen bereits auf der Speisekarte mit dem Motto „Neujahrswünsche“:

  • Vorspeise: Weiße Weste
  • Hauptspeise: Heiße Liebe
  • Nachspeise: Sterne vom Himmel

„Das Menü muss von einer Frau sein“, mutmaßt im Vorfeld der Rest der einander noch unbekannten Runde: Stimmt ja auch. Ansonsten mag es Madline, die einen großen Teil ihrer Kindheit in Frankreich verbracht hat, vor allem deftig - und pragmatisch. Bei der Hauptspeise mit Tafelspitz ("rotes Fleisch in Rotweinsauce") assoziert sie „Fleischeslust“, und die Croutons für die Blumenkohlsuppe als „Magenöffner“ stammen aus Sonntags-Verlegenheits-Brötchen zum Aufbacken.

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„Aufhübschen kann ich mich später auch noch“

Umfassend ausprobiert hat Madline das Ganze nicht wirklich, aber hält es generell wie ihre französischen Vorbilder: „Ich zelebriere Essen gerne.“ Und was soll schon groß passieren, wenn man beim Kochen stets ein „Schnuffeltuch“ bereithält? „Ich mag es nicht, wenn meine Haare nach Essen riechen“, so die Gastgeberin und windet sich zur Vorbeugung flugs eine Stoffwindel um den Kopf: „Aufhübschen kann ich mich später auch noch.“

Spätestens, als es an den Hauptgang geht, raucht der Kopf nämlich mindestens so stark wie Schmorbraten und Gedeckter Gewürzapfelkuchen im Ofen. Auch das Platz- und Geschirrmanagement werden zur Herausforderung. Unter viel Kichern und Schnaufen gesteht Madline: „Ich fühle mich wie meine eigene Oma.“ Beim Kochen ist großmütterliche Kompetenz natürlich eher hilfreich. Und so lässt Mit-Gourmet Stephan (37) angesichts des eher cremig-krümelig ausgefallenen Desserts ("Ich liebe Crumble") Großzügigkeit walten: „Wenn's schmeckt, ist es egal, wie es aussieht.“

Andere in der Runde sind da strenger: Blumenkohl aus Hauptzutat wie in der Suppe findet Marcel (30) „mutig“. „Den hat man eigentlich hinter sich, wenn man zu Hause auszieht“, reflektiert auch Stephan. „Lecker, aber Luft nach oben“, kommentiert Anna (34) das Gesamtmenü, und Martina (54) meint: „Im Gesamtbild etwas unaufgeregt.“

Der lustige und auf jeden Fall charmante Auftaktabend ist allen Gästen jeweils sieben Punkte wert. Und für Gastgeberin Madline schließt sich der Kreis zu allem anderen: „Es war ein Dinner. Nicht perfekt und damit genauso wie das Leben.“ (tsch)

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