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Ungleiches Duo in MadridPapst Leo XIV. trifft den umstrittenen Latin-Star Bad Bunny.

Papst Leo XIV. besucht Spanien - Madrid

Copyright: Andrea Comas/AP/dpa

Der Papst hat im Bernabéu auch andere Prominente privat getroffen.

Überraschung in Madrid: Papst Leo trifft Bad Bunny.

Eine Begegnung, die für Aufsehen sorgt: Papst Leo XIV. ist während seiner Spanien-Reise mit Latin-Superstar Bad Bunny zusammengekommen. Das vertrauliche Gespräch ereignete sich am späten Montagabend im Anschluss an einen kirchlichen Anlass im bekannten Santiago Bernabéu Stadion. Die Bestätigung kam von Vatikan-Sprecher Matteo Bruni. Leo und der Sänger aus Puerto Rico hätten sich unterhalten, „kurz bevor er (der Papst) das Stadion verließ“, so Bruni.

Der spanische Sender RTVE und andere Medienhäuser hatten zuvor gemeldet, der Pontifex habe im Stadion des Fußball-Rekordmeisters Real Madrid nicht nur Bad Bunny, sondern auch dessen Angehörige und weitere Begleiter empfangen. Er soll in der spanischen Metropole insgesamt fast ein Dutzend weiterer Berühmtheiten getroffen haben, einschließlich des Real-Präsidenten und Bau-Tycoons Florentino Pérez. Fotos von dem Zusammentreffen mit Bad Bunny gab es zunächst keine.

Superstar Bad Bunny füllt die Stadien

Bad Bunny hält sich aktuell für eine Konzertserie in Madrid auf. Der 32 Jahre alte Künstler gibt zwischen dem 30. Mai und dem 15. Juni insgesamt zehn Vorstellungen im Metropolitano-Stadion. Pro Abend rechnet man mit circa 66.000 Besuchern, was bedeutet, dass die gesamte Tournee von etwa 660.000 Zuschauern gesehen werden dürfte.

Papst Leo zeigt sich humorvoll

Schon auf dem Flug nach Spanien nahm Papst Leo die Popularität des Musikers mit einem Augenzwinkern zur Kenntnis. Auf die Anmerkung, ob die Menschen in Madrid eher Bad Bunny oder den Papst sehen wollten, entgegnete der 70-jährige US-Amerikaner: „Ich glaube, viele werden zu Bad Bunny gehen.“ Er zeigte sich aber zugleich zuversichtlich, dass auch viele Gläubige seine eigenen Veranstaltungen in Madrid, Barcelona und auf den Kanarischen Inseln besuchen würden.

Musiker mit klarer politischer Haltung

Bad Bunny

Copyright: Lynne Sladky/AP/dpa

Bad Bunny ist kein Freud der Politik von US-Präsident Donald Trump. (Archivfoto)

Als einer der momentan erfolgreichsten Musik-Acts der Welt, sorgt Bad Bunny ebenso für politische Debatten. Der Grammy-Preisträger, der als Widersacher der harten Abschiebepolitik der US-Regierung bekannt ist, nutzte seine Performance in der Halbzeitshow des Super Bowl Anfang Februar für eine deutliche Botschaft. Im kalifornischen Santa Clara sprach er über Themen wie Zusammenhalt und Migration. US-Präsident Donald Trump reagierte darauf mit scharfer Kritik an der komplett auf Spanisch vorgetragenen Show. Diese sei eine der schlechtesten Halbzeit-Darbietungen, die er je gesehen habe. Er beanstandete damals, dass man kein Wort verstehen könne. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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