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„Fast keine Fehler gemacht“ Pocher über Karriere und Gag, der vielleicht zu weit ging

Oliver_Pocher_04062020

Oliver Pocher, hier bei einer Benefizgala zugunsten der McDonald's Kinderhilfe im November 2017.

Köln – Er teilt gerne aus, macht sich über andere lustig und schießt dabei für so manchen auch öfter mal übers Ziel hinaus. Nicht aber für sich selbst. 

Oliver Pocher: Karriere „fast ohne Fehler“

Er habe in seiner Karriere „fast keine Fehler“ gemacht, sagt Oliver Pocher im Interview in der aktuellen „Playboy“ Juli-Ausgabe. Der Comedian: „Es gibt sicherlich ein, zwei Sachen, bei denen man im Nachhinein denkt, hätte man vielleicht nicht so sagen oder machen müssen. Aber es gibt nichts, was ich bereue. Manches muss auch einfach passieren. Und wenn ich die nicht erfolgreichen Dinge in meiner Karriere den erfolgreichen gegenüberstelle, ist da sehr viel mehr auf der Habenseite.“

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Es gebe auch nur eine Sendung, die wegen Quoten nicht weitergeführt worden sei. „Das ist 'Die Oliver Pocher Show' gewesen. Trotzdem war es damals die richtige Entscheidung, die Sendung bei Sat.1 zu machen.“

Oliver Pocher über Gags auf Kosten anderer

Was Pocher oft vorgeworfen wird: Er mache sich nur auf Kosten anderer lustig. Nur so habe er Erfolg. Dazu sagt der Wahl-Kölner: „Ich mache mich doch genauso über mich selbst und mein Privatleben lustig. Comedy geht eben meistens auf Kosten von jemand anderem, das funktioniert nun mal so.“

Der Komiker weiter: „Was soll ich denn sonst machen? Kabarettisten machen sich auch über andere lustig – über die SPD, über Angela Merkel, über die Grünen, über die AfD. Sonst dürften wir nur noch die 'Tagesschau' gucken, und das war’s.“

Ab und an tut aber auch dem schlagkräftigen Pocher ein Gag im Nachhinein leid. Und dann? „Dann gehe ich hin und entschuldige mich bei den Leuten.“

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Vor Kurzem habe er zum Beispiel Kontakt mit Jörg Kachelmann (61) gehabt.

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September 2010: Verkleidet als der damals angeklagte Jörg Kachelmann kommt Oliver Pocher ins Landgericht Mannheim.

„Bei der 'Oliver Pocher Show' bin ich damals an seinem ersten Prozesstag (September 2010, d. Red.) als Jörg Kachelmann verkleidet in die Tiefgarage reingefahren, wir sind durchgewunken worden, und das war’s, das gab relativ viel Aufmerksamkeit. Jetzt, zehn Jahre später hab ich mit Jörg Kachelmann wegen einer Sendung telefoniert und ihm gesagt, dass ich nicht weiß, ob ich’s noch mal machen würde.“ 

Eine richtige Entschuldigung klingt anders...

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