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„Oh Gott, ist das peinlich“„Dinner“-Gastgeber muss Konkurrenten um Rat fragen

Der Pastateig bereitet Timo große Probleme. Der Übeltäter: zu feuchter Spinat.
 (Bild: RTL)

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Der Pastateig bereitet Timo große Probleme. Der Übeltäter: zu feuchter Spinat. (Bild: RTL)

„Ich bin ein bisschen gestresst innerlich“, gibt Timo, der erste „Das perfekte Dinner“-Gastgeber der Woche im Saarland, offen zu. Für seine noch fremden Gäste will er alles perfekt machen, doch schon bei den Vorbereitungen läuft einiges nicht nach Plan ...

Mit einem strahlenden Lächeln öffnet Timo (35) die Tür zu seiner Wohnung in Saarbrücken. Der Auftakt-Gastgeber arbeitet als wissenschaftlicher Referent beim Landtag und erwartet mit seiner Frau demnächst Nachwuchs. Warum er schon immer beim „perfekten Dinner“ mitmachen wollte: „Man lernt neue Leute kennen, man erlebt was.“ Außerdem: „Ich bin schon überzeugt, dass ich gut kochen kann.“ Ob das auch die anderen finden, soll sich zeigen. Und überhaupt: „Wettkampf ist toll.“ Sein Drei-Gänge-Menü trägt das Motto „Giro d'Italia“: „Ich bin viel in Italien und habe da auch mal gelebt.“ Es gibt:

  1. Vorspeise: Portami pera e zucca, Timo! Geschichteter Salat aus Butternusskürbis, Birne, Rucola und Gorgonzola-Creme, dazu gefüllte Teigtaschen mit Mango, Chili und Burrata
  2. Hauptspeise: Cannone di Ragù - Cannelloni / Rind / Parmesan
  3. Nachspeise: Tira mi, bella pera! Cantuccini / Birne mit Vanille und Zimt / Spekulatius / Mascarpone
Die Überraschung des Abends: Timo, Sandra, Diana, Manuel und Greta (von links) kennen sich tatsächlich noch nicht.
 (Bild: RTL)

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Die Überraschung des Abends: Timo, Sandra, Diana, Manuel und Greta (von links) kennen sich tatsächlich noch nicht. (Bild: RTL)

Durch den zu feuchten Spinat im Pastateig gelingt selbiger nicht wie erhofft: „Das geht gar nicht!“ Nach ein paar Versuchen mit der Nudelmaschine gibt Timo auf: „Ich muss ihn neu machen. Mist!“ Doch mit ein bisschen mehr Hartweizengrieß klappt es doch noch. Der Zeitdruck und die Pannen stressen Timo. Und bald kommen ja die Gäste.

„Jeder kennt jeden“ - oder doch nicht?

Mit so einer exquisiten Vorspeise haben die Gäste gar nicht gerechnet. 
 (Bild: RTL)

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Mit so einer exquisiten Vorspeise haben die Gäste gar nicht gerechnet. (Bild: RTL)

„Ich vermute, dass eine Person dabei ist, die ich kenne oder zumindest die jemanden kennt, die jemanden kennt“, wartet Timo gespannt auf die Ankunft seiner Gäste. Nachdem die vier ihm Unbekannten schon festgestellt haben, sich nicht zu kennen, steigt die Spannung noch mehr. Denn Manuel (34) meint: „Das Saarland ist so klein, jeder kennt jeden.“ Doch auch Timo sehen alle zum ersten Mal. „Saarland ist offensichtlich doch größer als gedacht“, zeigt sich Sandra (52) äußerst überrascht.

Sandra gibt Timo einen wertvollen Tipp zur Rettung seiner Béchamelsauce.
 (Bild: RTL)

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Sandra gibt Timo einen wertvollen Tipp zur Rettung seiner Béchamelsauce. (Bild: RTL)

Die Überraschungen gehen beim ersten Plausch weiter: Greta (22) outet sich als die vorab angekündigte Vegetarierin. Doch auch Sandra und Manuel lassen Timos Herz kurz stocken. „Ich esse seit ungefähr drei Jahren gar kein Fleisch“, verrät Sandra, doch diese Woche wirft sie ihre normalen Essgewohnheiten über Bord. „Ich bin seit zwei Jahren Veganer“, setzt Manuel noch einen drauf. Doch auch er wird für diese Woche zum Flexitarier. „Das finde ich mal toll“, freut sich Diana (33), dass sie ihr geplantes Menü nicht noch mal umschmeißen muss. Denn so viele Sonderfälle hat sie nicht erwartet: „Ich war etwas geschockt.“

Timo holt sich Tipps von den Gästen

Hauptkritikpunkt von Sandra (links) und Diana: Das Essen war zu kalt. 
 (Bild: RTL)

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Hauptkritikpunkt von Sandra (links) und Diana: Das Essen war zu kalt. (Bild: RTL)

Der Birnen-Kürbis-Salat mit gefüllten Teigtaschen begeistert Manuel. Sandra fehlt an der Vorspeise ein wenig die Würze, „aber ansonsten war es sehr lecker“.

Die Béchamelsauce für die Cannelloni mit Ossobuco klumpt. „Oh Gott, ist das peinlich“, scheitern Timos Rettungsversuche. „Ich frag mal“, schreitet er mutig ins Esszimmer. „Was würde passieren, wenn die Béchamel klumpt, was macht man da?“ Sandra schaut sich den desolaten Mehlklumpen an: „Mach davon mal die Hälfte weg, und dann machst du Milch rein.“ Greta nimmt Timo die Unsicherheit gar nicht übel: „Ich fand es sehr sympathisch, dass er zu uns gekommen ist.“

„Schade, dass es kalt ist“

In der Küche rotiert Timo jedoch beim Anrichten weiter: „Das Essen ist ein bisschen kalt, es sieht nicht perfekt aus. Das stresst mich.“ Mit einem Seufzer serviert er die Teller: „Ich bin nicht ganz zufrieden. Aber ich hoffe, es schmeckt trotzdem.“ Sandra bestätigt Timos Befürchtung: „Es ist schade, dass es kalt ist.“ Timo ärgert sich: „Das habe ich mir auch anders vorgestellt.“

Cantuccini und Spekulatius im Birnen-Mascarpone-Nachtisch sind leider nicht selbstgebacken. „Schade“, findet Sandra. Diana stellt beim „Dinner“ ebenfalls andere Ansprüche: „Cantuccini hätten sich jetzt schon auf eine Art und Weise selber machen lassen.“ Manuel ist eigentlich Dessert-Fan, aber „mich hat das nicht so umgehauen“.

„Ich ärgere mich echt wegen der Hauptspeise. Das war eigentlich mein Killer“, ist Timo nach dem Abend ziemlich platt. Trotzdem startet er mit 31 Punkten gut in die Woche. (tsch)

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