„Shopping Queen”-Hetze Zuschauer knallhart mit Kandidatin: Sender zieht Konsequenzen

Wiesbaden – Laufsteg frei für den Knack-Po: Modedesigner Guido Maria Kretschmer (55) ist nach einer Corona-Pause endlich wieder mit neuen „Shopping Queen”-Folgen und einem sexy Wochenmotto zurück im TV. 

Doch schon zu Beginn hagelte es seitens der Zuschauer nur Kritik. Der Grund: Das Outfit einer Kandidatin.

Fiese Kommentare bei „Shopping Queen”: Vanessas Look fällt durch

Am vergangenen Montag (9. November) waren die Wiesbadener Mädels an der Reihe. Fünf shoppingwillige Kandidatinnen sollten in nur vier Stunden ein perfektes Outfit zum Motto „Bootylicious – setze deinen Po gekonnt in Szene!” zusammenstellen.

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Kandidatin Vanessa (23) durfte mit 500 Euro als Erste auf Shopping-Tour gehen.  

Dem Motto entsprechend entschied sie sich für einen engen Lederrock und kombinierte ihn mit dem passenden Oberteil und schwarze High Heels. 

„Das Motto ist auf jeden Fall schon mal erfüllt, keine Frage”, stellte der Star-Designer fest. Er findet sogar, dass ihr der Look „sehr gut steht“. Doch im Netz konnte Vanessa nicht punkten. 

Das Urteil der Zuschauer fiel knallhart aus. Für viele war das Outfit einfach zu viel des Guten und vor allen Dingen zu freizügig: „Billiger Look und schon wieder mal alles in schwarz” oder „Das ist keine Mode 3 Punkte”, lauteten nur einige der fiesen Kommentare.

Eklat bei „Shopping Queen”: Sender muss eingreifen

Die Fans gingen teilweise so weit, dass sich der Sender einmischen musste: „Ihr Lieben, denkt dran: #makefashionnotwar. Konstruktive Kritik ist hier gern gesehen, für alles andere ist hier kein Platz!”, schrieb VOX unter den Kommentaren bei Instagram.

Und weiter: „Wir lassen Menschen sein, wie sie sind, tolerieren verschiedene Meinungen, Weltansichten und Einstellungen, auch wenn wir diese nicht teilen. Was wir auf unseren Seiten nicht tolerieren können, sind persönliche Angriffe, Hetzereien und Beleidigungen, die andere Menschen verletzen”, hieß es in dem Statement.

Da sich aber nicht einsichtig zeigten, sah sich der Sender gezwungen zu handeln: „Wir bitten jeden User mehrfach höflich, sein Verhalten zu überdenken und zu ändern. In den wenigen Fällen, wo wir leider keine Einsicht erwirken können, werden die User von unseren Seiten entfernt. Mode soll doch trotz aller Meinungsfreiheit immer noch Spaß machen und wir wollen uns doch alle gegenseitig unterstützen.” (cf)

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