Mit „Gut genug“ haben Kitschkrieg gemeinsam mit Blumengarten und Shirin David einen internationalen Sommerhit gelandet. Dass Heidi Klum etwas speziell am Beitrag von Shirin David auszusetzen hatte, stößt den Produzenten des Songs sauer auf.
Sommerhit „Gut genug“Nach Kritik von Heidi Klum reagieren die Produzenten

Copyright: 2026 Getty Images/Victor Boyko
Heidi Klum ist kein Fan von Shirin Davids Rap-Part in Kitschkriegs Sommerhit „Gut genug“. (Bild: 2026 Getty Images/Victor Boyko)
Aktualisiert:
Wird „Gut genug“ das „99 Luftballons“ der 2020er-Jahre? Die ganze Welt scheint den Hit, den das Produzenten-Team Kitschkrieg gemeinsam mit dem Pop-Duo Blumengarten und der Rapperin Shirin David aufgenommen hat, zu feiern.
Auch in den USA ist der deutsche Song zu einem viralen Phänomen geworden - und hat Heidi Klum zu einem vergifteten Kompliment hingerissen.
„Heidi, warum kommst du so negativ rein?“
Sie möge „nur seinen Part“, kommentierte das Model in den sozialen Medien. Damit meinte sie den von Blumengarten-Sänger Rayan Dijma gesungenen Teil des Liedes. Gleichzeitig schließt sie mit ihrer Aussage den Rap-Part Shirin Davids aus. Sehr zum Missfallen der Kitschkrieg-Stars Christoph Erkes und Christian Meyerholz.
Gegenüber der „Berliner Morgenpost“ äußerte das Produzenten-Duo seinen Unmut über die Äußerung der „Germany's Next Top Model“-Moderatorin. „Meine Oma hat gesagt: 'Wenn du nichts Gutes zu sagen hast, dann sag einfach nichts“, kommentierte Erkes ihre Einlassungen, um sich dann direkt an Klum zu richten: „Heidi, warum kommst du hier so negativ rein? Der Song hat eine positive Message, er macht den Leuten Freude“.
Alleine ist Klum nicht mit ihrer Kritik. Viele Kommentare in den sozialen Medien drehen sich um den Blumengarten-Part, einige wünschen sich sogar eine Version nur mit dem Gesang.
Was dabei auffällt: Die allermeisten dieser Kommentare sind auf Englisch, also mit hoher Wahrscheinlichkeit von Fans im nicht-deutschsprachigen Ausland verfasst worden.
Für Christian Meyerholz ein Hinweis auf den Grund für die Kritik: „Den Amerikanern fehlt die kulturelle Relevanz von Shirin David in Deutschland“, sagte er der „Berliner Morgenpost“. „Die sagt Sachen, die sie sonst nicht gesagt hat. Wenn du die Ebene nicht hast, fehlt etwas.“ (tsch)
