Sexy Fotos, Eifersucht und üble Beschimpfungen: Im Marius Borg Høiby-Prozess eskaliert der Streit um Noras Instagram-Posts.
Zoff um Noras sexy Bilder!Mette-Marit-Sohn packt vor Gericht aus: „Verdammte H***“

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Marius Borg Høiby und sein Stiefvater Kronprinz Haakon. (Archivbild)
Laut einem Livebericht der „Bild“ rückt am 14. Prozesstag gegen Marius Borg Høiby überraschend der Instagram-Account von Nora Haukland in den Mittelpunkt. Vor Gericht wird ausführlich erörtert, wie sehr freizügige Bilder seiner Ex-Freundin die Beziehung belastet haben sollen. Im Saal verschiebt sich damit der Fokus: Neben den Gewaltvorwürfen geht es plötzlich auch um Bikini-Fotos, Mottopartys und Social-Media-Posts.
Marius Borg Høiby räumt Wutprobleme ein

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Prozess gegen Marius Borg Høiby, dem Sohn von Mette-Marit und Stiefsohn von Kronprinz Haakon von Norwegen.
Der Staatsanwalt fragt mehrfach nach. Ob er gewusst habe, womit Haukland ihr Geld verdiene? „Ja.“ Ob er wusste, dass sie leicht bekleidete Fotos poste? Wieder „Ja.“ Dennoch erklärt der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit, man habe sich früh darauf geeinigt, dass solche Bilder „in einer Beziehung mit mir nicht gehen“. Gleichzeitig gesteht er: „Ich bin von Natur aus eifersüchtig.“ Auf die Frage „Haben Sie ein Problem mit Wut?“ antwortet er ebenfalls: „Ja.“
„Verdammte H***“: Marius gibt wüste Beschimpfungen zu
Besonders brisant: Høiby räumt ein, seine damalige Partnerin massiv beleidigt zu haben. Auf die Frage, ob er sie als „verdammte H***“ und „verdammte Schlampe“ bezeichnet habe, sagt der Stiefsohn von Kronprinz Haakon: „Das glaube ich schon.“ Die verbalen Attacken seien im Zusammenhang mit Streit über Kleidung, Verhalten oder Posts gefallen. Körperliche Gewalt bestreitet er hingegen ausdrücklich.
Konzentration lässt sichtbar nach
Seit 9.30 Uhr wird Høiby befragt, rund sechs Stunden lang. Er wirkt zunehmend erschöpft, bittet um Pausen. Zwischenzeitlich sorgt ein Satz für kurzes Schmunzeln: Er zerstöre oft Handys aus Wut – „aber daran habe ich mich in den letzten Wochen schon gewöhnt“, sagt er mit Blick auf seine Untersuchungshaft.
Während Chatnachrichten verlesen werden, entsteht das Bild einer Beziehung voller Eifersucht und Kontrolle. Høiby gibt zu, selbst „oft untreu“ gewesen zu sein, wollte aber nicht, dass Haukland mit anderen Männern flirtet. Der Prozess geht weiter – und immer deutlicher wird, wie sehr Social Media zum emotionalen Brandbeschleuniger wurde. (jag)

