Sorge um Mette-Marit: Kronprinz Haakon verteidigt seine Frau gegen Epstein-Vorwürfe und spricht offen über ihre schwere Krankheit.
„Lese nicht ihre Mails“Kronprinz Haakon spricht Klartext über Mette-Marit

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Kronprinz Haakon verteidigt seine Frau gegen Epstein-Vorwürfe und spricht offen über ihre schwere Krankheit. (Archivbild)
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Royaler Zusammenhalt unter extremem Druck: Kronprinz Haakon stellt sich schützend vor seine Mette-Marit. Während die Kronprinzessin aufgrund ihrer Gesundheit und dunkler Schatten aus der Vergangenheit kürzertreten muss, lastet die gesamte Verantwortung der Krone auf den Schultern des Thronfolgers.
Termin-Stopp für die künftige Königin
Die Lage im norwegischen Palast spitzt sich zu. Laut Berichten von „HELLO!“ wurde der Terminkalender von Mette-Marit drastisch zusammengestrichen. Öffentliche Auftritte finden fast nur noch hinter verschlossenen Türen im Osloer Schloss statt – ohne Blitzlichtgewitter, ohne Volk. Der Grund: Die Rechtfertigungen zu ihren früheren Kontakten zum verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein werfen weiterhin Fragen auf.
Haakon am Fischkutter: „Lese nicht alle E-Mails meiner Frau“
Bei einem Termin in Møre og Romsdal wurde Haakon am Montagnachmittag direkt auf die Vorwürfe angesprochen. Der Kronprinz sichtlich bemüht, die Wogen zu glätten: „Ich lese nicht alle E-Mails meiner Frau.“ Zur familiären Belastung ergänzte er: „Wir haben viel durchgemacht, aber ich denke, die Dinge sind jetzt besser. Sie ist krank, und das gehört zu unserem Alltag.“
Neben der Epstein-Affäre drückt ein weiteres Problem: Marius Borg Høiby, Mette-Marits Sohn aus einer früheren Beziehung, sitzt in U-Haft und wartet auf sein Urteil.
Drama um Lungenkrankheit: Braucht sie ein neues Organ?
Besonders bewegend: Am 10. April 2026 wurde die Kronprinzessin bei einem Termin für Paralympics-Sportler erstmals mit einem Sauerstofftank gesehen. Ein Schock für die Fans. Ihre chronische Lungenfibrose hat offenbar ein neues Stadium erreicht.
Ihr Arzt deutete bereits im Dezember an, dass eine Lungentransplantation im Raum stehen könnte. „Es ist schwer, sie zu verlassen“, so Haakon über seine Solo-Reisen. Auch den Trip nach Japan im Juni wird er wohl allein bestreiten müssen.
Der Familien-Plan: Sverre Magnus rückt nach
Weil Mette-Marit pausiert, Tochter Ingrid in Australien studiert und Schwester Märtha Louise keine offiziellen Ämter mehr bekleidet, ist Haakon fast auf sich allein gestellt. Jetzt muss die nächste Generation ran: Prinz Sverre Magnus wird seinen Vater künftig zu offiziellen Anlässen begleiten.
Ein deutliches Signal, dass das Königshaus die Krise durch Strukturveränderungen bewältigen will. Ob das reicht, um das Vertrauen des Volkes zu sichern, werden die nächsten Monate zeigen. (jag)
