Martin Rütter Hunde-Experte sieht Rollstuhlfahrer in großer Gefahr – Grund ist Mischling Leon

Martin Rütter bekommt es in einer neuen Folge seiner VOX-Show „Der Hundeprofi - Rütters Team“ (TV-Ausstrahlung: 12. November 2022) mit Mischlings-Rüde Leon zu tun. Das Foto zeigt den Hunde-Experten im Inbox-Interview, während Leon über einen Feldweg spaziert.

Hundeprofi Martin Rütter sieht dringenden Handlungsbedarf bei Rüde Leon (vorne im Bild). 

In einer neuen Folge „Der Hundeprofi – Rütters Team“ bekommt es Martin Rütter mit Rüde Leon zu tun. Der Mischling flippt regelmäßig an der Leine aus – das Problem: Sein Herrchen Ulf sitzt im Rollstuhl. 

Hier tut Hilfe dringend Not: Retriever-Mix Leon kommt überhaupt nicht gut mit Hundebegegnungen klar und zerrt wie wild an der Leine. Die Situation ist äußerst gefährlich, denn Leons Herrchen Ulf sitzt im Rollstuhl. Martin Rütter sieht in der aktuellen Folge von „Der Hundeprofi – Rütters Team“ (Samstags, 19.10 Uhr bei VOX) dringenden Handlungsbedarf.

Auch Ulfs Frau hat Angst, dass sich ihr Mann beim Gassigehen verletzen könnte. Die Sorge ist nicht unbegründet, wie Nadja erklärt: „Ulf ist schon zwei Mal umgekippt“, erzählt sie, „und wenn er erst am Boden liegt, kriege ich ihn alleine nicht mehr hoch.“ Der Hundeprofi ist nach diesen Worten höchst alarmiert: „Das ist dramatisch! Am Rolli kannst du alles gebrauchen, nur nicht einen zu aktiven Hund“, sagt Martin Rütter. Ulf wiederum möchte nicht, dass das Gassigehen allein an seiner Frau hängen bleibt.

Martin Rütter staunt ungläubig: „Habt ihr den narkotisiert?“

Ellen Marques aus dem Team von Martin Rütter hat nach einem ersten Spaziergang mit Ulf und Hund Leon, Nadja und ihren beiden kleinen Kindern genug gesehen: „Der droht schon von Weitem“, erkennt die Hundetrainerin. Als erste Maßnahme schlägt sie Ulf vor, dass er direkte Hundebegegnungen vermeiden soll, indem er Leon stets auf die abgewandte Seite des Rollstuhls dirigieren soll. „Der Rolli als Puffer zwischen den Hunden - das mit dem Seitenwechsel ist eine gute Idee!“, findet auch Martin Rütter.

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Außerdem will Ellen die Spielfreunde des Mischlings nutzen. Leon apportiert liebend gern seinen Ball. Dabei zeigt er sich jedoch auch oft ungeduldig und bellt Herrchen Ulf an, wenn der nicht schnell genug wirft. Hausaufgabe von Ellen ist, fleißig Bällchen zu spielen, aber Leon soll zunächst Sitz machen und bleiben und so eine bessere Frustrationstoleranz aufbauen.

Nach vier Wochen schaut sich Ellen Marques die Fortschritte an - und die sind unübersehbar. Leon trottet deutlich entspannter neben Ulfs Rolli her und orientiert sich auch viel besser an seinem Herrchen. Martin Rütter kann kaum glauben, wie schnell sich Leon gemausert hat: „Was habt ihr denn mit dem gemacht, dass der da so ruhig daneben läuft? Habt ihr den narkotisiert?“, frotzelt der Hundeprofi. Ulf ist sichtlich stolz über die Trainingserfolge: „Für mich ist die Lebensqualität jetzt schon eindeutig besser geworden“, freut er sich, „ich habe keine Angst mehr, anderen Hunden zu begegnen.“

„Das ist für alle Beteiligten so ein Gewinn!“

Weil Leon sich als Streber entpuppt, will Ellen Marques ihn auch drinnen mehr beschäftigen. Dabei spannt sie nicht nur Ulf und Nadia, sondern auch die Kinder mit ein. Leon soll mit einem Trick lernen, sich im Haushalt nützlich zu machen: indem er lernt, eigenständig Socken vom Fuß von Herrchen Ulf zu ziehen. Diesen Trick lernt der wissbegierige Retriever-Mix in kleinen Schritten und hat dabei sichtlich Spaß. Genauso wie die Kids, die fleißig mittrainieren.

Beim Abschlussbesuch von Hundetrainerin Ellen hat sich die Lage der Familie um 180 Grad gedreht: Statt sich hilflos und überfordert zu fühlen, sind sie mit ihrem Leon zu einem echten Team zusammengewachsen. Martin Rütter betrachtet die Bilder des Socken zupfenden Hundes mit großer Freude: „Das ist für alle Beteiligten so ein Gewinn!“, freut er sich. (tsch)

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