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Lola WeippertRTL-Moderatorin überrascht mit Aussage: „Würde vermutlich abtreiben“

Lola Weippert beim „Deutscher Fernsehpreis 2022“ im September 2022 in Berlin.

Copyright: IMAGO/Sven Simon

Lola Weippert beim „Deutscher Fernsehpreis 2022“ im September 2022 in Berlin.

Mit einer deutlichen Aussage hat RTL-Moderatorin Lola Weippert bei ihren Fans für gespaltene Meinungen gesorgt. Unter einem ihrer Instagram-Beiträge brach daraufhin eine heftige Diskussion aus.

Es ist ein emotionales, kontroverses Thema, das immer wieder für Diskussionen und Debatten sorgt. Die Abtreibung. Der geplante Schwangerschaftsabbruch ist in vielen Ländern der Welt weiterhin untersagt oder nur unter strengen Bedingungen erlaubt. Das sorgt immer wieder für Proteste.

Auch hier in Deutschland wird immer wieder über Schwangerschaftsabbrüche und den damit verbundenen, umstrittenen Paragraf 218 diskutiert. RTL-Moderatorin Lola Weippert griff das Thema nun in einem Instagram-Post auf und sorgt mit einer Aussage für gespaltene Reaktionen.

Lola Weippert: Moderatorin sorgt mit Aussage zu Abtreibung für gespaltene Reaktionen

Dabei lässt das Foto des Instagram-Post zunächst einmal gar nicht auf ein solch ernstes Thema schließen. Lola Weippert sitzt auf der Schwarz-Weiß-Aufnahme in einem Café, hat ihre Haare nach hinten gestrichen und den Kopf auf die Hand gestützt. Mit einem leichten Lächeln auf den Lippen schaut sie zur Seite. Ein typisches Instagram-Foto, das so erst einmal nicht weiter heraussticht.

Doch die dazugehörige Caption hat es in sich. Denn dort greift die RTL-Moderatorin dann das ernste Thema auf: „Was würdest du tun, wenn du ungewollt schwanger wirst?“, heißt es zu Beginn des Beitrags. Eine Frage, mit der sich die 27-Jährige nun in einem Interview befassen musste und die sie offenbar auch danach noch weiter beschäftigt.

Weippert erklärt: „Heute wurde mir diese Frage gestellt und ich habe Folgendes geantwortet: ‚Im Voraus kann man darüber natürlich nur mutmaßen, da die Entscheidung in der Situation vielleicht eine ganz andere wäre. Aber ich würde vermutlich abtreiben, weil ich mich gerade noch nicht bereit fühle für ein Kind‘“.

Sie begründet dies mit ihrer beruflichen Karriere, dort wolle sie noch einiges erreichen. Zudem müsse sie sich hundertprozentig sicher sein, den richtigen Partner an ihrer Seite zu haben.

Lola Weippert: Unter Instagram-Post bricht Diskussion zwischen Fans aus

Weippert betont: „Ich möchte dazu unbedingt nochmal was sagen, denn die Frage implizierte das Wort ‚ungewollt‘. Ich gehe natürlich verantwortungsbewusst mit dem Thema Verhütung um.“ Sie habe nach ihrer Aussage viele heftige Reaktionen von Fans erhalten, daher wolle sie das Thema erneut aufgreifen und die Meinung ihrer Community einholen. Die Kommentarspalte zeigt die gespalteten Reaktionen der User.

  1. „Jeder Mensch hat seinen eigenen Körper und sein eigenes Leben und sollte nicht für etwas verurteilt werden!“
  2. „Jeder hat das Recht, zu bestimmen, was mit seinem Körper passiert! Und nein, das ist kein ‚Baby‘, das umgebracht wird.“
  3. „Für mich ist es ganz klar Mord!! Selbst in der 7/8 SSW sieht es einfach schon aus wie ein Baby und das kleine Herzchen schlägt!“
  4. „Ich denke halt, wenn man wirklich nicht schwanger werden will, wird man es auch nicht. Da gibt es genug Dinge, um dies zu vermeiden. Sowas kann nicht einfach so passieren. Und wenn man gut vorbeugt, kommt man gar nicht erst in diese Situation, so etwas entscheiden zu müssen.“
  5. „Finde Deine Begründung sehr schwierig. Wenn Du generell keine Kinder möchtest, würde ich es verstehen. Für Dich ist es aber ‚nur‘ nicht der richtige Zeitpunkt.“

Die Kommentare unter dem Foto zeigen eindeutig, wie emotional aufgeladen das Thema für viele Frauen ist. Binnen eines Tages haben sich unzählige Beiträge von Fans angesammelt, die ihre Meinungen und Erfahrungen schildern. Lola selbst hat sich unter dem Beitrag noch nicht erneut geäußert. Stoff für Diskussion hat sie mit dem Post jedoch allemal geliefert. 

In Deutschland steht eine Abtreibung laut Gesetz (§218) grundsätzlich unter Strafe. Aber wenn die Schwangere sich vorher beraten lässt und der Fötus nicht älter als zwölf Wochen ist, bleibt sie straffrei. Im Sommer vergangenen Jahres war der umstrittene Paragraf 219a, der ein Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche vorgab, aufgehoben worden. (mei)

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