„Let’s Dance“ 2022Joachim Llambi klärt über „größtes Missverständnis“ auf

Daniel Hartwich, Moderator, und Joachim Llambi (l), Jurymitglied, stehen in der RTL-Tanzshow „Let's Dance“ im Coloneum.

Joachim Llambi (hier im Gespräch mit Daniel Hartwich am 22. April 2022) ist Chef-Juroor von „Let’s Dance“.

Seine Worte klingen manchmal verdammt hart. Dabei zielt Joachim Llambi mit seinen Bewertungen bei „Let’s Dance“ nur auf eine Sache ab.

Er ist der Chef-Juror und Ober-Kritiker von „Let’s Dance“: Joachim Llambi (57). Und auf eines kann man sich dabei immer verlassen: Mit seiner Meinung hält er nicht hinterm Berg. Ganz im Gegenteil.

Für manche schießt er dabei auch schon einmal übers Ziel hinaus. Ex-„Let’s Dance“-Kandidatin Kerstin Ott etwa warf ihm kürzlich Mobbing vor und forderte seine Absetzung.

Dabei meint er es gar nicht so böse, wie es manchmal für die Zuschauerinnen und Zuschauer erscheinen mag. In einem RTL-Interview klärt Llambi jetzt – angesprochen auf das „größte Missverständnis“ – auf.

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„Let’s Dance“ 2022: Joachim Llambi klärt über „größtes Missverständnis“ auf

„Vielleicht, dass alle meinen, ich möchte nicht Gutes für die Paare. Ich will immer Gutes. Ich möchte, dass sie sich verbessern. Aber man muss auch manchmal Klartext reden, damit die Paare auch verstehen, um was es geht“, so der Tanz-Experte.

Dennoch gibt er zu: „Ich hab das öfter gehabt nach manchen Shows, dass ich gedacht habe: ‚Mensch zu dem oder zu dieser jungen Dame warst du ein bisschen zu hart.‘ Aber im Nachgang haben immer zu 90 - 95 Prozent die Richtigen im Finale gestanden.“

Einen Wunsch-Promi als Kandidat oder Kandidatin bei „Let’s Dance“ hat der Chef-Juror nach eigener Aussage übrigens nicht.

Joachim Llambi ist seit der ersten Staffel der RTL-Tanzshow im Jahr 2006 fester Bestandteil der Jury. Er ist außerdem der einzige Mitwirkende vor der Kamera, der seit der ersten Folge dabei ist. In der diesjährigen Staffel hatte er erstmals eine Show verpasst. Das Kennenlernen konnte er wegen einer Corona-Infektion nur von der heimischen Couch aus beobachten und wurde von Vorjahressieger Rúrik Gíslason (34) vertreten.

Zuletzt wurde er von RTL auch in die Jury der Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar“ berufen, saß dort im Halbfinale und Finale neben Florian Silbereisen (40), Ilse DeLange (44) und Toby Gad (54). (sku)