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Katja Burkard packt über RTL-Kündigungswelle aus„Leute sind zusammengeklappt“

Katja Burkard hat in einem Podcast über die aktuelle RTL-Kündigungswelle gesprochen. (Bild: RTL / Julia Feldhagen )

Katja Burkard hat in einem Podcast über die aktuelle RTL-Kündigungswelle gesprochen. (Bild: RTL / Julia Feldhagen )

Katja Burkard hat in der neusten Folge des Podcasts „Zwischen den Zeilen“ mit Bettina Böttinger über die aktuelle Kündigungswelle bei RTL gesprochen. Die „Punkt 12“-Moderatorin gewährte offen einige Einblicke in „einen der schwärzesten Tage in der Geschichte“ des Senders.

Seit inzwischen fast 30 Jahren ist sie als das Gesicht des RTL-Mittagsjournals „Punkt 12“ bekannt. Doch so eine schwierige Zeit wie ganz aktuell hat Katja Burkard bei dem Sender offenbar selten erlebt. In der neusten Folge des Podcasts „Zwischen den Zeilen“ von Bettina Böttinger erzählt die Moderatorin von der laufenden Kündigungswelle und verrät Details zu „einem der schwärzesten Tage in der Geschichte von RTL“.

„Du bist seit vielen, vielen, vielen Jahren ein Gesicht von RTL, und bei RTL ist gerade eine Kündigungswelle. Da bist du auch mittendrin und siehst, wie deine Kolleginnen und Kollegen gerade wirklich sozusagen innerlich und psychisch kollabieren, weil sie von heute auf morgen ihren Job los sind“, spricht die ehemalige „Kölner Treff“-Moderatorin Bettina Böttinger die derzeitigen Stellenstreichungen beim Privatsender an. RTL, so wurde vor wenigen Wochen bekannt, möchte im Zuge einer Neuausrichtung insgesamt 600 Jobs abbauen.

RTL-Kündigungswelle: Katja Burkard gewährt Einblicke in „einen der schwärzesten Tage in der Geschichte“

„Das ist ganz, ganz schrecklich“, wird Burkard auf Nachfrage deutlich, Es tue ihr „für wirklich jeden Einzelnen leid“. Die Moderatorin nennt Details zu dem Vorgang: „Zwischen 14 und 16 Uhr wurden E-Mails verschickt und dann wusstest du, du bist dabei oder du bist nicht dabei.“ Für die 60-Jährige ist es „einer der schwärzesten Tage in der Geschichte von RTL“.

An jenem Tag seien „Leute zusammengeklappt“ und „es gab auch den ein oder anderen Rettungswagen-Einsatz“, berichtet sie weiter. „Das ist schon sehr, sehr bitter, wenn Menschen plötzlich um ihre Existenz, um das wirklich fürchten müssen, was ihr Leben gefasst hat“, weiß auch Bettina Böttinger. Dabei habe Katja Burkard lange noch gedacht, in ihrer Branche sei „Arbeitslosigkeit kein Thema“, wie sie sagt.

Anfang der 2000er habe es zwar schon mal so eine Situation gegeben, aber da seien die Leute dann einfach zum WDR, zu SAT.1 oder zu Produktionsgesellschaften gegangen, erinnert sich die Journalistin, doch „das ist eine ganz andere Zeit jetzt“, meint Katja Burkard. Denn: „Das lineare Fernsehen ist ja auch so ein bisschen vom Aussterben bedroht.“ (tsch)

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