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Tolle AufholjagdSilber für deutsches Duo: Aicher kann auch Slalom

Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann jubeln mit Deutschland-Flagge.

Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann freuen sich über eine Medaille.

Aktualisiert

Medaille für Deutschland: Die deutschen Alpin-Frauen haben in der Team-Kombi Silber geholt!

Nächste Medaille für Deutschland, nächstes Edelmetall für Emma Aicher! Gemeinsam mit Kira Weidle-Winkelmann holte die Skirennfahrerin nach Silber in der Abfahrt nun auch Silber in der Team-Kombination. Dabei überzeugte Allrounderin Aicher auch als Slalom-Fahrerin.

Der Olympiasieg ging sensationell an Team Österreich 2 mit Ariane Rädler und Katharina Huber. Rang drei belegte USA 2 mit Jacqueline Wiles und Paula Moltzan (+0,25 Sekunden).

Mikaela Shiffrin zeigt bei Olympia wieder Nerven

„Wahnsinn, unglaublich“, jubelte Weidle-Winkelmann, „das hätte ich nicht ganz so gedacht.“ Bei Aichers Slalom-Lauf sei sie „unfassbar aufgeregt“ gewesen, „es war eine Achterbahn, sehr emotional alles. Emma hat zu 100 Prozent abgeliefert, ein Wahnsinnstag!“

Die Topfavoritinnen und Weltmeisterinnen Mikaela Shiffrin und Breezy Johnson (USA), die in Cortina d'Ampezzo nach der Abfahrt noch vorne gelegen hatten, wurden nur Vierte. Slalom-Queen Shiffrin verlor in ihrer Spezialdisziplin mal wieder die Nerven.

Ganz anders Aicher: Zwei Tage nach ihrem Silber-Coup in der Abfahrt, wo sie Gold auch nur um 0,04 Sekunden verpasst hatte, schob sie das DSV-Duo mit Slalom-Bestzeit noch von Rang sechs aufs „Stockerl“. Sie jubelte im Ziel mit Weidle-Winkelmann und Rodel-Star Felix Loch.

Dabei stand Aicher vor einer schweren Aufgabe: Der Rückstand auf Bronze betrug nach der Abfahrt 0,47 Sekunden, Gold war 0,74 Sekunden weg. Doch Weidle-Winkelmann war da schon optimistisch: „Das ist eine ganz gute Ausgangsposition für die Emma, der Abstand ist noch nicht allzu groß, es ist noch alles möglich.“

Die Speed-Spezialistin war sieben Hundertstelsekunden langsamer gewesen als in der Spezialabfahrt, in der sie Platz neun belegt hatte. „Es war eine ganz solide Leistung“, sagte sie und erklärte: „Von der Sicht her war es deutlich diffuser, die Schläge werden auch immer mehr.“

Das wurde unter anderem dem  italienischen Topteam zum Verhängnis: Sofia Goggia, Dritte in der Spezialabfahrt und in einem Team mit Lara Della Mea, stürzte. Sie blieb unverletzt und bekannte, sie habe nach dem Sonntag „nicht mehr die nötige Anspannung aufbringen“ können. (are/sid)

Er hatte Grund zur Freude: Der Ski-Springer Philipp Raimund holte am Montag auf der Normalschanze Olympisches Gold.   (Bild: 2026 Getty Images/Alex Pantling)

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