Ergreifende Abschiedsworte für die Queen Gemeinsamer Auftritt von William und Harry – neue Details zur Beisetzung

Sie haben sich nichts zu sagen. Das Band zwischen den Brüdern William und Harry scheint zerschnitten. Jetzt zeigten sich beide gemeinsam mit ihren Ehefrauen Kate und Meghan. Ein Zeichen?

Bringt der Tod der geliebten Großmutter die zerstrittenen Prinzen William und Harry wieder ein Stück zusammen? Es dürfte einer der letzten Wünsche der Queen gewesen sein, dass sich ihre geliebten Enkel wieder annähern.

Am Samstag (10. September) zeigten sich beide erstmals seit dem Tod von Queen Elizabeth II. gemeinsam in der Öffentlichkeit – und das mit ihren Ehefrauen Kate und Meghan. Die beiden Paare tauschten sich am Samstagnachmittag mit Trauernden und Schaulustigen aus, die sich an der großen Allee bei Schloss Windsor versammelt hatten, und schauten sich Blumen und persönliche Botschaften an, die vor dem Anwesen niedergelegt worden waren.

Erster Auftritt des Prinzen und der Prinzessin von Wales

Für Kate und William (beide 40) ist es auch der erste öffentliche Auftritt, seit sie ihre neuen Titel – Prinz und Prinzessin von Wales – tragen. Der neue König Charles III. hatte ihnen diese am Freitag in seiner ersten Rede an die Nation verliehen.

Alles zum Thema Prinz William

Das Verhältnis der beiden Paare, die vor Meghans (41) und Harrys (37) Abschied aus dem Königshaus in der britischen Presse „Fab Four“ genannt wurden, gilt mittlerweile als schwierig. William und Kate sollen jedoch Harry und Meghan zu dem gemeinsamen Auftritt eingeladen haben, wie ein Sprecher des Paares mitteilte.

Bereits am Vorabend hatte König Charles III. seinem jüngeren Sohn und dessen Frau in seiner ersten Ansprache als König ein indirektes Friedensangebot gemacht, indem er sich liebevoll über Harry und Meghan äußerte.

Das Paar hält sich derzeit im Frogmore Cottage auf dem Gelände von Schloss Windsor auf, nur einen Steinwurf entfernt von Williams und Kates neuem Zuhause, dem Adelaide Cottage. Britischen Medien zufolge hatten die Paare trotz ihrer räumlichen Nähe keine Pläne, sich zu treffen - bis zum Tod der 96-jährigen Queen am Donnerstag. Allgemein wird damit gerechnet, dass Harry und Meghan nun bis zur Trauerfeier für die Queen am 19. September bleiben.

Prinz William: Abschied von „Granni“

Prinz William hatte sich am Samstag erstmals zum Tod seiner Großmutter geäußert. Er sei nach eigenen Worten tieftraurig über den Tod der Queen, doch er finde es zumindest tröstlich, dass alle seine drei Kinder noch bewusste Erinnerungen an ihre Urgroßmutter zurückbehalten werden. George (9), Charlotte (7) und Louis (4) hätten viele Urlaube gemeinsam mit ihr verbracht.

In einer am Samstag zusammen mit seiner Frau Kate veröffentlichten Erklärung versicherte der jetzige Thronfolger und Prinz von Wales: „Sie war an meiner Seite in meinen glücklichsten Momenten. Und sie war an meiner Seite in den traurigsten Tagen meines Lebens. Ich wusste, dass dieser Tag einmal kommen würde, aber ich glaube, es wird einige Zeit dauern, bis mir wirklich im vollen Umfang bewusst werden wird, was ein Leben ohne Grannie bedeutet.“

Dass nun so sehr um sie getrauert werde, zeige letztlich nur, wie sehr sie zu Lebzeiten geliebt worden sei. Der 40 Jahre alte William versprach: „Ich werde ihr Andenken ehren, indem ich meinen Vater, den König, in jeder denkbaren Weise unterstützen werde.“

Palast gibt weitere Details zur Trauerfeier bekannt

Inzwischen hat der Buckingham Palast offiziell mitgeteilt, wie die Trauerfeierlichkeiten weitergehen werden. So soll der Sarg mit der gestorbenen britischen Königin Elizabeth II. am kommenden Mittwoch (14. September) in einer öffentlichen Prozession durch die Straßen der Londoner Innenstadt gefahren werden.

Wie der Palast weiter mitteilte, soll der Sarg auf einem als Lafette bezeichneten, von Pferden gezogenem Fuhrwerk vom Buckingham-Palast ins Parlament gebracht werden. Der Leichenzug soll die Prachtstraße „The Mall“ hinabführen und über den Exerzierplatz Horse Guards Parade und die Straßen White Hall und Parliament Street zum als Palace of Westminster bezeichneten Parlament führen. Dort soll die Queen vier Tage lang aufgebahrt werden.

Staatsbegräbnis für Queen Elizabeth II. am 19. September

Das Staatsbegräbnis ist für den 19. September in der Westminster Abbey geplant. Anschließend wird der Sarg nach Windsor gebracht, wo die Queen an der Seite ihres im vergangenen Jahr verstorbenen Mannes Prinz Philip beigesetzt wird.

Bei der Überführung der sterblichen Überreste von Königin Elizabeth II. wird ihre einzige Tochter, Prinzessin Anne, dabei sein. Die Princess Royal wird den Sarg ihrer Mutter von Schottland nach London begleiten.

Prinzessin Anne werde an Bord des Flugzeugs der britischen Luftwaffe sein, das den Leichnam von Königin Elizabeth II. am Dienstagnachmittag von der schottischen Hauptstadt Edinburgh zum Luftwaffenstützpunkt Northolt nordwestlich der britischen Hauptstadt fliegt.

Das teilte der Palast am Samstag mit. Von Northolt wird der Sarg dann zum Buckingham-Palast gefahren, von wo aus er am Mittwochnachmittag in einer Prozession zum Palace of Westminster gebracht wird. (dpa/susa)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.