Joelina Drews tritt immer selbstbewusster in die Fußstapfen ihres Vaters Jürgen. Leicht war der Weg zur eigenständigen Schlager-Künstlerin jedoch nicht, wie sie im ZDF und in ihrem Podcast erklärte.
Jürgen Drews' Tochter Joelina klagt„Ich habe viel Gegenwind bekommen“

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Joelina und Jürgen Drews standen schon gemeinsam auf der Bühne, wie hier bei „Der Große Schlagerabschied“ 2022. (Bild: 2022 Getty Images/Gerald Matzka)
Als Tochter von Ballermann-Legende Jürgen Drews (“Ein Bett im Kornfeld“) war für Joelina Drews der Weg ins Musik-Geschäft kein weiter. Aber durchaus einer, der mit Hürden versehen war, wie die 30-Jährige in der ZDF-Sendung „Volle Kanne“ anklingen ließ.
„Ich habe mit 14 Jahren meine ersten musikalischen Gehversuche gemacht und habe viel Gegenwind bekommen“, sagte die Sängerin, die im ZDF mit ihren Podcast-Kollegen Lucas Cordalis (58) und Achim Petry (51) zu Gast war. Die beiden sind die Söhne der Schlager-Stars Costa Cordalis und Wolfgang Petry. Wie es sich für Kinder im Schatten solch berühmter Väter anfühlt, besprechen die drei seit Kurzem im Podcast „Kids Club“.
„Die kann als 'Kind von' ja eigentlich gar nicht singen“
In der aktuellen Podcast-Folge wird Joelina Drews noch deutlicher. „Es ist schade, dass wir mittlerweile in einer Gesellschaft leben, in der es immer mehr zunimmt, dass sich Leute gegenseitig runtermachen“, sagt sie dort. Sie habe das in jungen Jahren selbst zu spüren bekommen: „Da kommt am Anfang erst mal ein riesiger Gegenwind entgegen, weil die Leute sagen: Die kann als 'Kind von' ja eigentlich gar nicht singen.“ Inzwischen könne sie jedoch besser mit solcher Ablehnung umgehen: „Das triggert mich an sich nicht.“
Zuletzt hat Joelina Drews eine neue Version des Songs „Durch und durch“ aufgenommen, der 1995 bereits in der Interpretation ihres Vaters Jürgen ein Hit war. So stark mit dem Schlager-Genre hat sich die Tochter des „Königs von Mallorca“ nicht immer identifiziert. „Bei mir gab es eine Rebellenphase, wie ich das im Nachhinein nenne, in der ich musikalisch etwas komplett anderes machen wollte“, verriet Joelina Drews bei „Volle Kanne“. „Dass ich Musik machen wollte, war mir früh klar. Aber mir war erst mal wichtig, meinen eigenen Weg zu finden: Wer bin ich, sowohl musikalisch als auch als Mensch. Das hat ein paar Jahre gedauert.“ (tsch)
