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Immer wieder großartigEine der besten Komödien der 90er-Jahre läuft heute im Free-TV

Die ganze Aufregung dreht sich um ihn: Murmeltier Phil sagt angeblich das Wetter voraus. (Bild: Columbia TriStar Pictures)

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Die ganze Aufregung dreht sich um ihn: Murmeltier Phil sagt angeblich das Wetter voraus. (Bild: Columbia TriStar Pictures)

Bill Murray in Höchstform: RTLZWEI wiederholt einen der großen Komödienklassiker der 90er-Jahre.

Phil Connors (Bill Murray) ist ins verschlafene Kaff Punxsutawny gereist, um dort wie jedes Jahr vom „Murmeltier-Tag“ zu berichten.  (Bild: RTLZWEI)

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Phil Connors (Bill Murray) ist ins verschlafene Kaff Punxsutawny gereist, um dort wie jedes Jahr vom „Murmeltier-Tag“ zu berichten. (Bild: RTLZWEI)

Heute ist Murmeltier-Tag - schon wieder. Den Zuschauer mag beim Blick ins Fernsehprogramm das vage Gefühl beschleichen, er selbst sitze in einer Endlosschleife fest. Harold Ramis' Komödie „Und täglich grüßt das Murmeltier“ (1993) über einen Reporter, der immer wieder denselben Tag durchleben muss, wird ein ums andere Mal ausgestrahlt. Aber der Film ist eben auch einer dieser Filme, die man gar nicht oft genug anschauen kann. RTLZWEI zeigt das Feelgood-Movie am Sonntag, 7. Juni, um 20.15 Uhr.

Rita (Andie MacDowell) und Kameramann Lary (Chris Elliott) während der Murmeltier-Zeremonie. (Bild: RTLZWEI)

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Rita (Andie MacDowell) und Kameramann Lary (Chris Elliott) während der Murmeltier-Zeremonie. (Bild: RTLZWEI)

„I Got You Babe“ klingt es erneut aus dem Radiowecker am Morgen, und zunächst ahnt TV-Wetterfrosch Phil Connors (Bill Murray) nichts Böses. Doch bald schon wird ihm offenbar, in welch komplexe Situation ihn eine Laune der Zeitrechnung (die der Film nicht erklärt) gebracht hat. Mies gelaunt war er im verschlafenen Kaff Punxsutawny angekommen, um dort wie jedes Jahr vom „Murmeltier-Tag“ zu berichten. Dieses Tier sagt, so glauben die Dorfbewohner, das Wetter voraus. Phil spult seine Geschichte ab, kann nicht nach Hause fahren, da es schneit, und legt sich wieder ins Hotelzimmer.

Bill Murray begeistert als tragikomische Figur

Phil (Bill Murray) ist am Ende. Der 2. Februar lässt ihn nicht mehr los. Rita (Andie MacDowell) ahnt nicht, was ihrem Kollegen widerfahren ist.  (Bild: RTLZWEI)

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Phil (Bill Murray) ist am Ende. Der 2. Februar lässt ihn nicht mehr los. Rita (Andie MacDowell) ahnt nicht, was ihrem Kollegen widerfahren ist. (Bild: RTLZWEI)

Nachdem Phil (Bill Murray) merkt, dass sein Handeln keine Konsequenzen mehr für ihn hat, lässt er sich zunächst gehen.  (Bild: RTLZWEI)

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Nachdem Phil (Bill Murray) merkt, dass sein Handeln keine Konsequenzen mehr für ihn hat, lässt er sich zunächst gehen. (Bild: RTLZWEI)

Am nächsten Morgen beginnt alles von vorne. Wieder pilgern die Dorfbewohner zum Marktplatz, um das Murmeltier zu sehen. Wieder trifft Phil die gleichen Leute auf dem Weg dorthin, wieder fordert die TV-Produzentin Rita (Andie MacDowell) einen launigen Bericht von ihm. Phil erlebt den gleichen Tag immer und immer wieder.

Aus diesem eigentlichen völlig stumpfsinnigen Plot zaubern Harold Ramis und Hauptdarsteller Bill Murray eine fantastische Komödie. Denn Phil darf, nachdem er begriffen hat, dass es kein Morgen mehr geben wird, plötzlich alles: Vertreter grundlos mit einem Fausthieb niederstrecken, Verfolgungsjagden mit der örtlichen Polizei veranstalten. Freilich nutzt er seine „Begabung“ bald nicht mehr zum Negativen aus, sondern wird zum guten Geist der Stadt.

Und er sucht von Tag zu Tag nach dem perfekten Weg, bei seiner Kollegin Rita (Andie MacDowell) zu landen. Die ahnt nicht, was ihrem Kollegen widerfahren ist. Jeden Tag muss der sie aufs Neue von seiner Liebe - und seiner hanebüchenen Geschichte - überzeugen.

Nachdem er zuvor eher in klassischen Komödien wie „Ich glaub' mich knutscht ein Elch“, „Caddyshack“ und „Ghostbusters“ zu sehen war, fand Bill Murray mit „Und täglich grüßt das Murmeltier“ erstmals zu seiner Paraderolle: Als tragikomische Figur wusste er später unter anderem in Wes Andersons „Rushmore“, Sofia Coppolas „Lost In Translation“ und Jim Jarmuschs „Broken Flowers“ zu begeistern. (tsch)

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