Eine bekannte Schauspielerin Mayim Bialik setzte ihre Hoffnung in ein Medikament. Das Ergebnis war ein reiner Albtraum.
„Wie kann das normal sein?“„Big Bang Theory“-Star schildert Horror-Erlebnis

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„Big Bang Theory“-Stars Mayim Bialik und Jim Parsons
Während sie für unzählige Menschen ein wahrer Heilsbringer sind, erlebte Mayim Bialik (50), bekannt aus „Big Bang Theory“, damit den reinsten Horror. Jetzt spricht die Darstellerin offen über ihr furchtbares Erlebnis mit einer GLP-1-Injektion zur Gewichtsreduktion. Ihre Hoffnung war, dass das Präparat die Beschwerden ihrer Autoimmunerkrankung Morbus Basedow mildern könnte. „Vielleicht könnte das die magische Heilung sein“, teilte sie am 5. Juni in einem Artikel für „The Free Press“ mit.
Anstelle der erwarteten Linderung durchlebte Bialik jedoch die reinste Qual. Die unerwünschten Effekte schildert sie als regelrechten „Albtraum“. Sie spricht von „explosivem, unkontrollierbarem Durchfall“ sowie von „Schwefel-Rülpsern“, die derart heftig waren, dass sie es vermied, in der Öffentlichkeit ihren Mund aufzumachen. Hinzu gesellten sich Niesattacken bei jedem Trinken, Krämpfe, ein aufgeblähter Bauch und Gliederschmerzen, als ob sie eine schlimme Grippe hätte. Über dreimal passierte es ihr, dass sie nicht schnell genug das Badezimmer erreichte.
„Wie kann das normal sein?“
Besonders entsetzt war Bialik über das Verhalten ihres Mediziners und einer Pflegekraft. Diese wirkten angesichts ihrer schlimmen Beschwerden komplett unberührt. Völlig verständnislos stellt sie die Frage: „Wie kann eine auch nur halb so schwere Reaktion wie meine als normal angesehen werden?“ Dieses Erlebnis habe ihr Verständnis für Personen mit dauerhaften Magen-Darm-Leiden wie Morbus Crohn oder dem Reizdarmsyndrom vertieft.
Mit ihrem Schicksal steht Bialik nicht alleine da. Zwar können die Präparate für zahlreiche Betroffene das Leben zum Positiven wenden, doch laut der Mayo Clinic zählen gastrointestinale Beschwerden zu den am häufigsten auftretenden Begleiterscheinungen. Darunter fallen Übelkeit, Erbrechen, Diarrhö, Obstipation und ein Völlegefühl. Ebenso können Abgeschlagenheit, Schwindelgefühle und Kopfweh als Folgeerscheinungen vorkommen.
Fachleute warnen: Internet ist der „Wilde Westen“
Weniger häufig, aber deutlich gravierender, sind Gefahren wie Muskelschwund, eine reduzierte Knochendichte, eine Pankreatitis oder plötzliches Nierenversagen. Die Adipositas-Spezialistin Dr. Britta Reierson mahnt mit Nachdruck, derartige Präparate nicht einfach online zu bestellen. Sie bezeichnet die Situation als „Wilden Westen“ und zeigt sich schockiert, wenn Bekannte berichten, sie hätten sich „die Fett-Droge“ von einer Internetseite geholt, ohne Kenntnis über die Sicherheit für ihre Person.
Vor Kurzem hat eine Untersuchung sowohl den Nutzen als auch die Gefahren von GLP-1-Präparaten belegt. Auf der einen Seite reduzieren sie die Gefahr von Herzinfarkten und Apoplexen. Auf der anderen Seite stehen sie in deutlichem Zusammenhang mit einer gesteigerten Wahrscheinlichkeit für die geläufigen Verdauungsbeschwerden, die sogar zu einer Gastroparese führen können. Diese Mittel stellen kein Allheilmittel dar, und ein Gespräch mit einem Arzt ist zwingend notwendig, um die persönliche Eignung abzuklären. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
