Welke macht Ferien, aber der Satire-Turbo zündet jetzt.
Welke geht in PauseAber die „heute-show“ läuft mit diesen Spezial-Folgen weiter

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Fabian Köster und Lutz van der Horst sind für «heute-show»-Fans auch während der Sommerpause aktiv. (Archivbild)
Oliver Welke verabschiedet sich in die Sommerpause, die letzte normale Folge ist durch. Aber keine Sorge, liebe Fans der Kölner Satire-Schmiede! Das ZDF lässt euch nicht hängen und hat ein fettes Paket an Sonder-Sendungen geschnürt.
Diesen Freitag (5. Juni 2026) lief die vorerst letzte Ausgabe der „heute-show“. Die Hauptsendung kehrt erst am 4. September zurück. Für das ZDF ist das Format ein echtes Aushängeschild. Deshalb wird das Angebot an erfolgreichen Spin-offs ausgebaut, damit die Zuschauer nicht auf dem Trockenen sitzen.
Ein bisschen Geduld ist aber gefragt. Aufgrund der Fußball-Weltmeisterschaft gibt es vom 5. Juni bis zum 17. Juli eine vollständige Sendepause. Im Anschluss folgt dann ein Highlight nach dem anderen. Hier ist eine Übersicht der geplanten Sendungen.
Infantino im Visier: Eine satirische Doku
Los geht's mit einem echten Leckerbissen. Im Anschluss an die erfolgreiche Dokumentation über Elon Musk aus dem Sommer 2025 folgt jetzt die zweite Auflage von „heute-show extra“. Das ZDF knöpft sich nur zwei Tage vor dem Endspiel der Weltmeisterschaft (19. Juli) den umstrittenen FIFA-Chef Gianni Infantino vor.
Die Sendung „heute-show extra – Die unglaubliche Geschichte von Gianni Infantino“ wird von Valerie Niehaus am 17. Juli um 22.30 Uhr moderiert. Der Sender kündigt an: „Eine halbe Stunde voller Enthüllungen, Überraschungen und satirischer Treffer ins obere Eck“. Und stellt die Frage: „Wer ist der Mensch, den jeder kennt – und kaum einer wirklich versteht?“

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Die Schauspielerin Valerie Niehaus ist beim «heute-show»-Quiz dabei und präsentiert das Format «heute-show extra – Die unglaubliche Geschichte von Gianni Infantino». (Archivbild)
Niehaus beschreibt ihn mit passenden Worten: „Gianni Infantino wirkt wie eine Figur, die gleichzeitig aus einer Politsatire und aus einem Managerseminar gefallen ist.“ Sie fügt hinzu, er sei „geschniegelt, dauergrinsend, ständig zwischen Staatschefs, Oligarchen und Fußballromantik unterwegs“.
Lutz van der Horst bittet zum neuen Quiz
Am selben Tag, dem 17. Juli, geht auch „heute-show extra - Das Quiz“ an den Start. Lutz van der Horst moderiert vier frische Sendungen, in denen er Politikern und bekannten Gesichtern aus der Show skurrile Fragen stellt. Die Laufzeit beträgt bei zwei Folgen 30 Minuten (17. und 24. Juli) und bei den anderen beiden sogar eine volle Stunde (31. Juli und 7. August).
Gisa Flake und Olaf Schubert sind erneut mit von der Partie. Ihre Premiere im Quiz feiern Valerie Niehaus, Moritz Neumeier sowie Matthias Matschke. Der Quizmaster van der Horst ist begeistert: „Man erlebt Menschen, die sonst in ernsten Debatten oder perfekt vorbereiteten Talkshows auftreten, plötzlich ganz locker, schlagfertig und manchmal auch herrlich überfordert.“
Im Fahrstuhl mit Politikern: „Next Stop Köster“
Was geschieht, wenn ein Spitzenpolitiker im Fahrstuhl festsitzt? Fabian Köster geht dem in „heute-show extra – Next Stop Köster“ nach. Sein Gast auf nur acht Quadratmetern ist ab dem 24. Juli (22.30 Uhr) der Außenminister Johann Wadephul (CDU). Mit einem Augenzwinkern fragt das ZDF: „Wie entschleunigend ist es da, 30 Minuten mit Fabian Köster in einem Aufzug festzustecken?“ In früheren Folgen waren schon Markus Söder (CSU) und Lars Klingbeil (SPD) im Lift zu Gast.
Heikle Themen: „heute-show spezial“ deckt auf
Der August verspricht dann, besonders spannend zu werden. In drei frischen investigativen Folgen von „heute-show spezial“ widmen sich Fabian Köster und Lutz van der Horst heiklen Angelegenheiten. An den Terminen 14., 21. und 28. August stehen die Sujets Müll, Glücksspiel sowie die Wahlen in Sachsen-Anhalt im Fokus.
Besonders das letzte Sujet hat es politisch in sich. Umfragen zufolge könnte die AfD bei der Wahl in diesem Bundesland am 6. September die mit Abstand stärkste Kraft werden. Manche Prognosen deuten sogar auf eine mögliche absolute Mehrheit hin. (dpa/red)
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