Fürs ZDF lässt sich Johann Wadephul mit Fabian Köster im Aufzug einsperren. Die scharfen Fragen des „heute-show“-Comedians beantwortet der Außenminister souverän - erst beim Thema Friedrich Merz gerät der CDU-Politiker ins Straucheln.
Im ZDF-AufzugJohann Wadephul plaudert aus: Seine Frau verbot ihm einst ein Ministeramt

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Johann Wadephul (rechts) stellt sich bei „Next Stop Köster“ den kritischen Fragen von Fabian Köster - eingesperrt in einem Fahrstuhl. (Bild: ZDF)
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Wer mit Fabian Köster in einen Aufzug eingesperrt wird, hat in der Regel nicht so viel zu lachen - das musste schon CSU-Chef Markus Söder auf die harte Tour erfahren. Nun hat sich Johann Wadephul für das Format „Next Stop Köster“ den scharfen Fragen des „heute-show“-Comedians gestellt. Dabei zeigt der Außenminister viel Selbstironie und bleibt im mit Absicht zum Stehen gebrachten Fahrstuhl ziemlich souverän - zumindest meistens.
Als Fabian Köster auf Johann Wadephuls vor etwas mehr als einem Jahr begonnene Tätigkeit als Bundesaußenminister zu sprechen kommt, lässt der Komiker einen Clip abspielen. Darin fasst der CDU-Mann seine „außenpolitische Arbeit unter dem Dreiklang Frieden, Freiheit, Sicherheit und Wohlstand“ zusammen. In Anspielung auf das Verzählen spottet Köster: „Jetzt weiß ich schon mal, warum Sie nicht Bildungsminister geworden sind.“
Angesprochen auf Friedrich Merz gerät Johann Wadephul ins Straucheln: „Wir werden uns einig“
Der Politiker nimmt es mit Humor. „Ich habe extra Jura studiert, weil das mit dem Zählen so eine Sache ist“, scherzt er und erzählt: „Ich sollte mal Finanzminister werden in Schleswig-Holstein.“ Fabian Köster lacht: „Gut, dass das nicht geklappt hat.“ Da gibt Johann Wadephul selbstironisch zu: „Da hat meine Frau sofort gesagt, als ich nach Hause kam: 'Du rufst sofort an und sagst ab.' Ist echt wahr, die Geschichte. Die ist nicht ausgedacht.“
Über seinen Job als Außenminister sagt Johann Wadephul: „Man kann über diese Koalition einiges sagen, aber in Außenpolitik, der Entwicklungshilfepolitik, der Verteidigungspolitik, da stehen wir schon echt super zusammen und wir reißen auch etwas.“
Das erste Mal ins Straucheln gerät der CDUler, als Fabian Köster ihn auf einige Aussagen von Bundeskanzler und Partei-Kollegen Friedrich Merz aufmerksam macht, die denen von Wadephul gänzlich widersprechen. „Ich schaue mal, wir werden uns einig“, entgegnet Wadephul nur knapp.

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Fabian Köster (rechts) begrüßt CDU-Politiker und Bundesaußenminister Johann Wadephul bei „Next Stop Köster“. (Bild: ZDF/Thomas Wolfschläger)
Als Köster weiter nachbohrt, weicht Wadephul schließlich aus: „Wir machen ja kein außenpolitisches Interview hier. Es ist nicht schwarz und weiß. Es gibt immer unterschiedliche Aspekte, und der eine betont das mehr, der andere betont das mehr.“ Letztlich müsse „das Gesamtpaket stimmen - und das Gesamtpaket stimmt bei uns“.
„heute-show extra - Next Stop Köster“ ist am Freitag, 24. Juli, um 22.30 im ZDF zu sehen. (tsch)
