3

Beliebte ZDF-ReiheSo geht es nach dem Tod von Alexander Held weiter

Noch zweimal sind Ludwig Schaller (Alexander Held, links), Angelika Flierl (Bernadette Heerwagen) und Harald Neuhauser (Marcus Mittermeier) gemeinsam bei ihren Ermittlungen in „München Mord“ zu sehen. Nach Alexander Helds Tod machen die anderen beiden zu zweit weiter.  (Bild: ZDF/Susanne Bernhard)

Copyright: ZDF/Susanne Bernhard

Noch zweimal sind Ludwig Schaller (Alexander Held, links), Angelika Flierl (Bernadette Heerwagen) und Harald Neuhauser (Marcus Mittermeier) gemeinsam bei ihren Ermittlungen in „München Mord“ zu sehen. Nach Alexander Helds Tod machen die anderen beiden zu zweit weiter. (Bild: ZDF/Susanne Bernhard)

Wie geht es mit der Krimireihe „München Mord“ weiter? Das dürften sich viele Fans nach dem überraschenden Tod des Hauptdarstellers Alexander Held im Mai gefragt haben. Das ZDF hat es nun verraten.

Die Nachricht vom Tod des Schauspielers Alexander Held sorgte für große Bestürzung, nicht nur bei seinen Kolleginnen und Kollegen, sondern auch bei seinem treuen Fernsehpublikum. Wie es heißt, starb der gebürtige Münchner am 12. Mai im Alter von 67 Jahren nach kurzer Krankheit. Genauer ausgeführt wurden die Hintergründe zu Helds Tod nicht.

Sicher ist, dass er eine große Lücke im deutschen Fernsehen hinterlassen wird. Besonders die beiden ZDF-Reihen „München Mord“ und „Stralsund“ hatte er mit seinem besonderen Spiel geprägt. Viele Fans der Reihen dürften sich daher fragen, wie es damit nach dem Tod des Fernsehstars weitergehen wird.

Noch zweimal Ludwig Schaller

In Bezug auf eines der beiden Formate verriet das ZDF nun auf Nachfrage: „Die Samstagskrimireihe 'München Mord' wird fortgesetzt. Das ZDF zeigt am 22. August 2026 sowie voraussichtlich Ende des Jahres zwei weitere Folgen, in denen Alexander Held noch mitwirkte. Für zwei weitere, bereits geplante Folgen beginnen im Herbst dieses Jahres die Dreharbeiten mit Bernadette Heerwagen und Marcus Mittermeier.“

Allem Anschein nach wird die Figur des schrulligen Kommissars Ludwig Schaller, die Alexander Held so herrlich perfektioniert hatte und die gerne als die Rolle seines Lebens bezeichnet wurde, zumindest zunächst nicht ersetzt werden.

In seinem am Samstag, 22. August, ausgestrahlten vorletzten „München Mord“-Einsatz mit dem Titel „Die Stadt, die es nicht gibt“ zieht Alexander Held noch einmal alle Register seines Könnens und schlüpft dabei sogar kurzzeitig in die Rolle der Musikikone Freddie Mercury.

Alexander Held auf den Spuren von Freddie Mercury

Der Queen-Sänger hatte in den frühen 80er-Jahren nämlich eine wilde Zeit in der bayerischen Landeshauptstadt erlebt. Genau in diese Zeit tauchen Schaller und seine Kollegen Angelika Flierl (Bernadette Heerwagen) und Harald Neuhauser (Marcus Mittermeier) bei ihren Mordermittlungen ein. Das Opfer, die junge Nora, war nämlich auf ihrer eigenen 80er-Jahre-Party ermordet worden.

Die Seniorin Thekla Weingärtner (Beatrice Richter), eine Freundin Noras, verrät den Ermittlern, dass die junge Frau kürzlich von ihrer Mutter deren Villa geerbt habe. In Verdacht gerät daher nicht nur der letzte Lebensgefährte der Mutter, sondern auch der Mann, der nun seinerseits Nora beerben soll. Doch auch andere Personen könnten durchaus ein Motiv gehabt haben - sie alle waren von Nora enttäuscht worden.

Während Schaller bei den Ermittlungen auf einen Zusammenhang mit Freddie Mercury stößt, trifft der Draufgänger Harald auf eine Liebschaft aus seinen eigenen wilden 80er-Jahren und versinkt daraufhin in Nostalgie. Spätestens wenn das liebgewonnene Trio dann in die „Bohemian Rhapsody“ einstimmt, wird einem schmerzhaft bewusst, wie sehr man Schaller, diesen besonderen Charakter, und seinen Darsteller vermissen wird. Der letzte „München Mord“-Film mit Alexander Held in seiner Paraderolle wird den Titel „Das Recht auf Glück“ tragen.

Wie es mit der Krimireihe „Stralsund“ weitergeht, ist nicht bekannt. Einen letzten Film hatte Alexander Held noch abgedreht. Wann „Dunkle Tiefen“ ausgestrahlt wird, steht allerdings ebenfalls noch nicht fest. (tsch)

Ringo Starr macht ein Peace-Zeichen.
Ex-Beatle ist heute Urgroßvater
Was macht eigentlich Ringo Starr?