Nach langer Krankheit ist Prinzessin Donata von Preußen gestorben. Das Haus Hohenzollern nimmt bewegend Abschied.
Der „Kaiser“ trauertHohenzollern-Chef nimmt Abschied von Prinzessin

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Georg Friedrich Prinz von Preußen, Ururenkel von Wilhelm II. und heutiges Oberhaupt des Hauses Hohenzollern, mit seiner Ehefrau Sophie. (Archivbild)
Nach dem Tod von Prinzessin Donata von Preußen hat sich das Oberhaupt des Hauses Hohenzollern zu Wort gemeldet. Georg Friedrich Prinz von Preußen, Ururenkel von Wilhelm II. und heutiges Familienoberhaupt, verliert mit ihr eine enge Verwandte.
Der „Kaiser“-Nachfahre nimmt Abschied
„Nach langer Krankheit ist sie am 25. Februar im Alter von 73 Jahren verstorben. Sie war eine Urenkelin des letzten Deutschen Kaisers Wilhelm II. und die Tochter von Wilhelm-Karl Prinz von Preußen, Herrenmeister des Johanniterordens“, heißt in einer Mitteilung auf dem offiziellen Instagram-Kanal des Hauses Hohenzollern.
Donata von Preußen war ebenfalls Urenkelin des letzten deutschen Kaisers und gehörte damit zum engeren Kreis der weit verzweigten Hohenzollern-Familie. Das Haus würdigte sie als unabhängige Persönlichkeit, die sich beruflich im Pferdesportjournalismus einen Namen machte.
Neben der familiären Trauer steht vor allem ihr jahrzehntelanges Wirken als Chefredakteurin von „Pferd & Sport“ im Mittelpunkt des Nachrufs. „Über Jahrzehnte prägte sie als Journalistin die Berichterstattung im Pferdesport. Ihr besonderes Augenmerk galt der Vielseitigkeit, der internationalen Zucht – insbesondere den Holsteinern – sowie den großen Championaten“, gab das Haus Hohenzollern bekannt.
Jahrzehnte im Dienst des Reitsports
Mit ihr verliert die Familie nicht nur eine Cousine, sondern auch eine prägende Stimme im Reitsport – und ein weiteres Bindeglied zur direkten Linie des einstigen Kaiserhauses.
Auch andere Medien würdigten die Prinzessin. „Mit ihr verliert die Pferdewelt eine Top-Journalistin, eine Pferdefrau durch und durch. Und einen wunderbaren Menschen. Sie war die Grand Dame des Vielseitigkeits-Journalismus“, heißt es in einem Nachruf von equi-pages.de, einem Online-Fachmagazin für Pferdesport und Pferdezucht.
Dort wird Donata von Preußen als geradlinige Beobachterin beschrieben, die ohne Umschweife auf den Punkt kam und mit nüchterner, fast preußischer Sachlichkeit arbeitete. Gleichzeitig habe sie sich ihre Begeisterungsfähigkeit bewahrt: Wenn sie ein außergewöhnliches Pferd sah, konnte sie regelrecht ins Schwärmen geraten – ein Ausdruck ihrer tiefen Leidenschaft und ihres großen Respekts für die Leistung von Reiter und Tier. (jag)

