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Eskalation im GerichtMette-Marits Sohn verheddert sich immer tiefer

Marius Borg Høiby bei einem royalen Termin im Juni 2022.

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Marius Borg Høiby bei einem royalen Termin im Juni 2022. (Archivbild) 

Aktualisiert

Neue Aussagen von Mette-Marits Sohn im Prozess sorgen für Aufsehen.

Neue Wendung im Prozess um Mette-Marits Sohn: Marius Borg Høiby hat sich laut Berichten des norwegischen Portals „Nettavisen“ am 14. Verhandlungstag in Widersprüche verstrickt.

Im Mittelpunkt steht ein angeblicher Vorfall in der gemeinsamen Osloer Wohnung, bei dem Haukland behauptet, gewürgt worden zu sein. Der 29-Jährige wies den Vorwurf zwar zurück, musste aber zugeben, sich nicht mehr genau an den körperlichen Kontakt erinnern zu können. Seine schwankenden Aussagen wurden so selbst zum Thema der Verhandlung.

Høibys Version des Streits: Ein Finger in der Nase als Auslöser?

Laut seiner Schilderung habe Haukland ihm bei einer Auseinandersetzung einen Finger in die Nase gesteckt, um einen eventuellen Drogenkonsum zu prüfen. Er habe sie daraufhin lediglich weggeschoben, um den schmerzhaften Griff zu lösen.

Gerichtszeichnung von Marius Borg Hoiby

Copyright: Ane Hem/NTB/dpa

Eine Gerichtszeichnung zeigt Marius Borg Høiby.

Bei Nachfragen konnte Høiby jedoch nicht sicher sagen, wie genau er sie dabei festgehalten habe. Er unterstrich aber mehrfach, nichts unternommen zu haben, das ihre Atmung behindert hätte. Diese Erklärungen führten im Gerichtssaal zu weiteren Fragen über den genauen Ablauf.

Weitere Anschuldigungen: Beobachtung durch Sicherheitspersonal

Zusätzlich zu dem angeblichen Vorfall in der Wohnung wurde ein weiterer Zwischenfall thematisiert. Ein Mitglied des Wachpersonals soll gesehen haben, wie Høiby seine damalige Freundin nach einer Auseinandersetzung gegen eine Wand presste.

Der Beschuldigte bestritt einen Würgegriff und beschrieb die Szene als einen Streit ohne gezielte Gewalt. Er fügte hinzu, dass die Beziehung von wiederholten Konflikten gezeichnet war, bei denen es laut seiner Aussage auch zu gegenseitigen Ohrfeigen gekommen sei.

Beziehungskonflikte und Aussagen belasten den Prozess

Einen weiteren von Haukland beschriebenen Vorfall auf dem Anwesen Skaugum wies Høiby ebenfalls zurück. Er gestand zwar ein, dass es in der Partnerschaft zu körperlichen Auseinandersetzungen gekommen sein könnte, bestritt aber den von ihr geschilderten gezielten Angriff mit einer Besteckschublade.

Damit rücken die unterschiedlichen Darstellungen der Beteiligten und ihre jeweilige Glaubwürdigkeit immer stärker in den Fokus des Prozesses. Die Einlassungen des 29-Jährigen bleiben zentral für die Beweisaufnahme, während der Fall in Norwegen weiterhin für großes öffentliches Interesse sorgt. (jag) 

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