„Goodbye Deutschland“ Traurig: Rentnerin Annette blieb nichts übrig, als auszuwandern

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Annette (68) ist 2013 nach Bulgarien ausgewandert, weil ihre Rente in Deutschland nicht zum Leben reichte.

Sofia – Immer mehr Deutsche zieht es nach Bulgarien, um dort günstig Urlaub zu machen. Viele bleiben auch für immer. So auch Rentnerin Annette (68) aus der Pfalz. Sie ist nach Bulgarien ausgewandert.

Nicht weil sie wollte, sondern weil sie musste. In Deutschland reichte ihre karge Rente hinten und vorne nicht, dabei hatte Annette ihr Leben lang geschuftet. 

„Goodbye Deutschland“: Annette muss aus Angst vor Altersarmut auswandern

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„Ich bin in Bulgarien, weil mein Rentenbescheid kam − mit 550 Euro“, erzählt sie bei „Goodbye Deutschland“.

„Meine Miete und die Nebenkosten haben schon 550 Euro ausgemacht“, erklärt sie. „Aber ich wollte ja noch essen und Auto fahren, das ging aber alles nicht mehr“, stellt sie rückblickend über ihr Leben in Deutschland fest. 

Hilfe suchte die heute 68-Jährige beim Sozialamt. Dort sagte man der Rentnerin, ihre Wohnung mit 50 Quadratmetern sei zu groß. Sie müsse ausziehen und sich eine kleinere Wohnung nehmen. „Ich war so wütend“, sagt Annette und fügt resigniert hinzu: „Es ist traurig, dass man im Alter weggehen muss.“

Annette ist gelernte Winzerin, ausgebildete Bürokauffrau und vierfache Mutter. „Ich habe meine Kinder erzogen, das hat meine Rente gedrückt“, erklärt sie. Doch mit so wenig Geld für das Alter hat sie nicht gerechnet. „Das war schon ein Schock.“ 

Was nun? Annette informierte sich über das Thema Auswandern. Schließlich fiel ihre Entscheidung auf Bulgarien. „Das ist in der EU, ein christlich orientiertes Land und für meine Kinder leichter erreichbar“, erklärt sie ihre Entscheidung. 2013 packte sie ihre sieben Sachen. 

Wie geht es „Goodbye Deutschland“-Auswanderin Annette heute?

2000 Kilometer von ihrem Heimatort war sie mit 63 plötzlich allein auf sich gestellt. Ein kompletter Neuanfang in einem neuem Land, wo sie die Sprache nicht verstand. Da wurde selbst der Gang zum Wochenmarkt zum Abenteuer. „Ich rede mit Händen und Füßen, und wenn da ein netter junger Mann ist, dann zwinker ich einmal und dann klappt das", erzählt sie.

Zu ihrem Glück gibt es aber viele Bulgaren, die Deutsch sprechen und ihr beim Erledigen der Aufgaben auch heute noch helfen.

Bereut sie ihre Entscheidung auszuwandern?

Annette hat trotz aller Widrigkeiten ihr Glück gefunden. „Ich fühle mich hier angekommen, ich fühle mich hier zuhause. Ich möchte hier nicht mehr weg, mir geht es hier gut."

Das ist „Goodbye Deutschland“ auf Vox

Seit 2006 begleitet Vox in der Doku-Soap „Goodbye Deutschland! Die Auswanderer“ Deutsche, die ihr Glück im Ausland versuchen wollen. Egal ob ein Umzug mit der gesamten Familie, mit dem Partner oder ganz alleine - die Auswanderer werden schon bei ihren Auswanderungsvorbereitungen begleitet.

Die Doku-Soap erzählt ihre Beweggründe für diesen Schritt. Warum wollen sie im Ausland leben? Welche Träume wollen sie wirklich umsetzen?

„Goodbye Deutschland“ zeigt Auswanderer-Alltag in der neuen Wahlheimat

Das Kamerateam ist auch in der sehr schmerzvollen Abschiedsphase von der alten Heimat immer dabei - ob letzter Schultag oder letzter Besuch in der Stammkneipe, oft sind es tränenreiche Abschiede mit Freunden und Familie.

Und in der neuen Wahlheimat angekommen, stehen die Auswanderer oft vor ganz alltäglichen Herausforderungen, die es zu meistern gilt: Behördengänge, Einkäufe - der erste Arbeitstag. Vox begleitet die Auswanderer und zeigt, wie sie die Schwierigkeiten meistern.

Das Kamerateam besucht die Auswanderer nach einer gewissen Zeit erneut. Sie berichten, wie es ihnen in den ergangen ist. Einige Familien werden sogar regelmäßig besucht, um einen Einblick in ihr neues Leben im Ausland zu geben.

Konny Reimann: Bekannt aus „Goodbye Deutschland”

Er ist der bekannteste −und beliebteste − TV-Auswanderer: Konny Reimann aus Hamburg. Der gelernte Handwerker wurde 2004 in ganz Deutschland durch die RTL-Sendung „extra“ bekannt. Zusammen mit seiner Familie wanderte er ins texanische Gainesville aus, nachdem seine Frau Manuela eine Greencard gewonnen hatte.

Ab 2006 war Reimann fester Bestandteil von „Goodbye Deutschland! Die Auswanderer“. Seine Popularität brachte ihm Auftritte in Werbespots und in TV-Shows wie „5 gegen Jauch“ ein. 2015 zog Konny Reimann zusammen mit seiner Frau Manuela auf die hawaiianische Insel O'ahu.

(sp)

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