Abo

„Finde es problematisch“Golo Euler spricht über Schauspiel-Ambitionen seiner Tochter

Golo Euler spricht im Interview darüber, was er davon hält, wenn seine Kinder den Weg in die Schauspielerei einschlagen würden. (Bild: ZDF / Adrian Gross)

Golo Euler spricht im Interview darüber, was er davon hält, wenn seine Kinder den Weg in die Schauspielerei einschlagen würden. (Bild: ZDF / Adrian Gross)

Golo Euler erklärt in einem Interview, warum er es „problematisch“ findet, wenn seine Kinder den Weg der Schauspielerei einschlagen würden.

Golo Euler sorgt sich angesichts der Schauspiel-Ambitionen seiner Tochter. Gemeinsam mit seiner Frau und seinen beiden Kindern stand der Schauspieler kürzlich für eine echte „Familienproduktion“ vor der Kamera, wie er im Interview mit der Nachrichtenagentur teleschau erzählt: „Das war ein Kinderfilm, der hoffentlich nächstes Jahr in die Kinos kommt.“ Es handelt sich um die Buchverfilmung „Hey, ich bin der kleine Tod, du kannst aber auch Frida zu mir sagen“: „Meine Frau und ich spielen das Elternpaar, meine Tochter hatte eine kleine Rolle, und mein Sohn rennt auch mal durchs Bild.“

Mit Emily Cox, die er schon von einem anderen Projekt her kannte, verbindet Golo Euler der Spaß an der Improvisation vor der Kamera. Gemeinsam ermitteln sie im „Thüringenkrimi“. (Bild:  ZDF / Adrian Gross)

Mit Emily Cox, die er schon von einem anderen Projekt her kannte, verbindet Golo Euler der Spaß an der Improvisation vor der Kamera. Gemeinsam ermitteln sie im „Thüringenkrimi“. (Bild: ZDF / Adrian Gross)

Seiner Tochter hätten die Dreharbeiten „natürlich sehr viel Spaß gemacht“, erklärt der 43-Jährige weiter: „Sie möchte das auch gerne weitermachen. Aber ich weiß nicht, ob das so gut ist, so früh schon so wirklich professionell einzusteigen.“ Immerhin sei seine Tochter erst zehn Jahre alt, der Sohn sechs.

„Fühler nicht mehr so ganz aktiv“

Euler findet „es problematisch, weil es ein Beruf ist, den man schon als Kind ausüben kann.“ Er selbst habe „die Schauspielerei relativ früh auf dem Zettel“ gehabt: „Und wenn man als Kind schon einen Beruf hat, dann sind die Fühler, die sich nach anderen Berufen ausstrecken, nicht mehr so ganz aktiv.“ Womöglich übersehe man so etwas: „Während man sich vom Kind zum Jugendlichen und zum Erwachsenen entwickelt, geht man bestimmte Interessensfelder durch und möchte dies oder jenes werden. Aber wenn man in dieser ganzen Zeit schon etwas ist, fällt einem vielleicht weniger auf, was man noch für Interessen hat.“ Seine Berufswahl bereut der Schauspieler aber nicht: „Ich bin sehr glücklich damit“, betont er.

Mit dem „Thüringenkrimi - Gerechtigkeit " ist der Krimi-erprobte Schauspieler am Samstag, 7. Februar, um 20.15 Uhr, im ZDF zu sehen. Darin ermittelt er erstmals als Hauptkommissar Moritz Herbst an der Seite der Gerichtsmedizinerin Mala Murphy (Emily Cox). Bei der Reihe handelt es sich um die Neuauflage der ZDF-Krimireihe „Theresa Wolff - Der Thüringenkrimi“, in der Nina Gummich die Titelrolle spielte. (tsch)

Gil Ofarim äußerte sich überraschend zum Verfahren im Camp.

Gil mit brisanten Behauptungen im Camp

Jetzt meldet sich sein Anwalt zu Wort