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Hollywoodstar setzte Finderlohn aus Dreister Dieb überführt: „Mama Bär“ gerettet

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Unser Foto vom 10. März 2016 zeigt den kanadischen Schauspieler Ryan Reynolds mit seiner Ehefrau Blake Lively in Washington.

Vancouver – Die ganze Welt suchte nach Mara Sorianos gestohlenem Teddy. Sogar Hollywood-Superstar Ryan Reynolds versprach im Falle einer Wiederkehr des Bären einen Finderlohn von 5000 Dollar.

Jetzt ist Mama-Bär wieder aufgetaucht. Nicht nur Reynolds, sondern auch dessen Besitzerin sind sehr glücklich.

Mara Soriano: Der Teddy ist endlich zuhause

Mara Sorianos Teddy, den sie von ihrer verstorbenen Mutter geschenkt bekam und auf „Mama-Bär“ taufte, kann nun endlich wieder in ihre Arme zurückkehren.

Am Dienstagabend (28. Juli) erreichte sie die lang ersehnte Email, die ihr vom Aufenthaltsort des Teddybären berichten sollte.

Sie sei aber zunächst skeptisch gewesen und habe aus Vorsicht einen sicheren Ort für die „Teddy-Übergabe“ ausgemacht. Außerdem lud sie einen Vertreter der Presse zu dem Treffen ein.

Als ihr dann die zwei Samariter entgegentraten, die ihr den geliebten Bär überreichten, konnte sie ihren Augen nicht trauen: „Ich glaubte nicht daran, dass sie zurückkommen würde. Mama-Bär ist zuhause“, atmete die 28-Jährige Mara Soriano gegenüber „CBC“ auf.

Die Bären-Retter erkannten den Dieb auf einem Überwachungsvideo

Als beide Überbringer auf ein Überwachungsvideo aufmerksam wurden, waren sie sich relativ schnell einig, dass sie den dreisten Dieb des Bären kennen.

Daraufhin machten sie sich kurzerhand auf den Weg und stellten diesen zur Rede – der Dieb war tatsächlich gefunden!

Unversehrt konnten die beiden Mama-Bär an Mara Soriano übergeben: Die war völlig außer sich und vermeldete die unerwartete Heimkehr auf Twitter: „Mama-Bär ist zuhause!“

Deshalb ist der Teddybär von so großer Bedeutung

Maras Mutter, die im vergangenen Jahr den Kampf gegen den Krebs verlor, schenkte ihr denTeddybären, der Mara an sie erinnern sollte. Das besondere Erinnerungsstück ist aber nicht nur der Bär selber, es ist das was der Bär sagt und wie er spricht. Maras Mutter verlieh dem Kuschelbären nämlich ihre eigene Stimme.

Leider wurde Mara eben genau dieser Bär, der einen ungeheuer großen emotionalen Wert hat, von einem unbekannten Mann gestohlen, der es auf Maras Rucksack abgesehen hatte, als diese während eines Umzugs einem verunglückten Freund zu Hilfe eilte.

Mama Bär ist wieder da: Ryan Reynold versprach 5000 Dollar Finderlohn

Nachdem der kanadische Fernsehsender „CBC“ ausführlich über Maras tragischen Verlust berichtet hatte, schlug der heimtückische Diebstahl Wellen und die Kanadierin fand einen heldenhaften Unterstützer.

Hollywood-Superstar Ryan Reynolds, der ebenfalls aus Vancouver kommt, wurde auf Maras Situation aufmerksam und versprach im Falle einer gesunden Heimkehr des Bären einen Finderlohn von 5000 Dollar. Das postete der „Deadpool"-Darsteller auf Twitter.

Nachdem Reynolds seine Hilfe versprochen hatte, schlossen sich zahlreiche Menschen dem Vorhaben an und erhöhten den Finderlohn für Maras Bären.

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Auch „Scrubs“-Schauspieler Zach Braff warb auf Twitter für eine hoffentlich schnelle Heimkehr des flauschigen Bären.

Ryan Reynolds erfuhr von der gesunden Heimkehr des Teddys: „Danke an alle, die mitgesucht haben. An die Person, die den Teddy mitgenommen hat: Danke fürs Aufpassen. Vancouver ist toll“, twitterte der Schauspieler.

Maras kleiner Bär wird wohl als das meistgesuchte Kuscheltier in die Geschichte eingehen – schön dass die zwei sich endlich wiedergefunden haben.

Ob die Bären-Retter die versprochenen 5000 Dollar kassierten, blieb aber zunächst unklar.  (dpa/cw)

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