Abo

Nach Ausraster von NicolePlötzlich entwischt Gil Ofarim dieser eine Satz

Aktualisiert

Der Hotel-Skandal schlägt im Dschungelcamp weiter hohe Wellen. Jetzt hat sich Nicole Belstler-Boettcher gegenüber Gil Ofarim Luft verschafft.

Gil Ofarim hat erneut die volle Breitseite im Dschungelcamp abbekommen. Beim Spülen platzte Nicole Belstler-Boettcher der Kragen und sie ging lautstark auf den Musiker los (seht dazu auch das Video oben).

„Es wird für mich immer schwerer, wenn ich ihn reden höre, mit seiner tiefen Stimme. Und dann die Vorgeschichte. Bei mir stellen sich die Nackenhaare auf!“, regte sich Nicole Belstler-Boettcher auf und redete sich regelrecht in Rage: „Weißt du, was ich schlimm finde? Du kommst hier rein und sagst: ,Ich möchte wieder Musiker werden.‘ Und ich denke: Der Mann, der Hotelangestellte will, auch einfach nur sein Leben.“

Gil Ofarim: „Klausel schützt übrigens auch den Mann aus dem Hotel“

Selbst wenn Gil gewollt oder gekonnt hätte (Gil pocht darauf, dass er aufgrund einer Verschwiegenheitsklausel nicht über das Thema sprechen darf) – gegen den Redeschwall von Nicole war kein Ankommen. „Jeder baut mal Scheiße. Aber warum diese zwei Jahre?“, ereifert sie sich in Anspielung auf den Prozess, bei dem Gil eingestehen musste, die antisemitischen Vorwürfe gegen einen Hotelangestellten nur erfunden zu haben.

Und Gil Ofarim? Der lässt die Tirade über sich ergehen, nickt und gibt sich betont ruhig. Doch dann entwischt ihm doch dieser eine Satz über den betroffenen Hotelangestellten: „Das, was passiert ist, was da ist, macht mich nicht komplett aus. Die Klausel schützt das ganze Ding, mich und übrigens auch den Mann aus dem Hotel, der auch nicht will, dass ich darüber rede.“

Im Oktober 2021 hatte Gil Ofarim in einem Video Antisemitismus-Vorwürfe gegen den Mitarbeiter eines Leipziger Hotels erhoben: Dieser habe ihn beim Einchecken aufgefordert, seine Kette mit Davidstern abzunehmen. Die „Davidstern-Affäre“ hatte auch international für Aufsehen gesorgt.

Vor dem Landgericht Leipzig legte Ofarim später ein Geständnis ab und entschuldigte sich. Das Gerichtsverfahren wurde im November 2023 eingestellt. Der Musiker musste als Auflage einen Geldbetrag von 10.000 Euro zahlen. (susa)