Gil Ofarim wird im Dschungel immer mehr zu einem Rätsel – auch für seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter. Wenn er schon nicht Klartext redet über den Skandal um seine Person – was will er dann eigentlich?
Gil Ofarim wird immer mehr zum Rätsel„Ich bin hier, um noch etwas zu erledigen“

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Gil Ofarim spricht im Dschungeltelefon über seine Zukunft.
Aktualisiert
Statt Klartext, wie viele Dschungel-Fans sich erhofft haben, gab es von Gil Ofarim zunächst das: ein großes Herumgedruckste und viele rätselhafte Phrasen. Auch im Dschungel selbst sorgte das Auftreten des Musikers für jede Menge Fragezeichen.
Es scheint, als werde das Nachtlager zu einem Ort, an dem Ofarim etwas mehr in sein Seelenleben blicken lässt. Am zweiten Tag sprach er mit Umut Tekin über die Zeit nach dem eingestellten Verfahren gegen ihn und wie sehr in die Zeit belastet habe. An Tag 5 ist es Stephen Dürr, der dem Musiker auf den Zahn fühlt.
„Man muss mich nicht lieben, aber Respekt beiderseits ist schön“
Immerhin: Es scheint, als seien nicht alle Fronten verhärtet im Dschungel, das merkt auch Gil. „Ich merke, manche Mauern hier im Dschungelcamp in Bezug auf mich bröckeln. Man muss mich nicht lieben, aber Respekt beiderseits ist schön.“
Am Lagerfeuer dann wird das Gespräch zwischen Stephen und Gil tiefer. Stephen offenbart, er fürchte sich vor dem „Schnitt“ von RTL. Und der Musiker erklärt wiederum auf Nachfrage, ihm gefalle der Zynismus nicht bezüglich seiner Kinder. „Ich habe Sorgen um meine Kids und ob sie sich dumme Sprüche an der Schule anhören müssen.“

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Während der Nachtwache spricht Gil Ofarim (links) mit Stephen Dürr über kleine Fluchten und große Sorgen.
Im Dschungeltelefon geht Gil Ofarim weiter auf seine Sorgen ein: „Ich habe sehr viele Ängste in Bezug auf meine Kinder. Wenn überall das Gesicht deines Vaters zu sehen ist und dann stehen fürchterliche Sachen über mich. Das ist nicht okay.“
„Was soll denn der Dschungel sonst für eine Reaktion hervorrufen?“
Stephen will wissen, ob Gil mit dieser vielen Aufmerksamkeit gerechnet habe. „Dieser Hass, diese Anti-Haltung, hätte ich nicht gedacht.“ Die Reaktion von Gil wiederum macht den Soap-Star eher stutzig, wie er später zugibt. „Es war ein weltweites Thema und hat einige Menschen in massive Schwierigkeiten gebracht.“ Dass Gil geläutert aus der Sache herausgehe, das könne er nicht erkennen. „Was soll denn der Dschungel sonst für eine Reaktion hervorrufen? Gerade der Dschungel!“ Er glaube nicht, dass Gil einen Neuanfang wagen kann, wenn er nicht das macht, was alle von ihm erwarten.
Gil wiederum startet am Feuer einen neuen Erklärungsversuch. Was will er eigentlich? Er wisse: „Meine Teilnahme hier ist kontrovers. Man muss heutzutage so aufpassen, was man sagt, man wird schnell gecancelt.“ Doch er wolle etwas abschließen, sagt er. „Ich bin unter anderem hier, um noch etwas zu erledigen, was ich zu machen habe. Ich starte einen Neuanfang. Das kann es nicht gewesen sein.“ Er will nach vorne blicken. „In einem Jahr stehe ich auf der Bühne mit meiner Band, die ich sehr vermisse. Da sehe ich mich“, sagt er leise im Dschungeltelefon. (mg)

