Es sind nur acht Worte, die das Abenteuer Dschungelcamp in wenigen Sekunden beenden können. Zoff-Kandidatin Ariel droht damit, sie zu sagen.
Macht sie wirklich ernst?Zoff-Kandidatin im Dschungelcamp: „Ich sage den Satz und gehe“

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Ariel ist die Zoff-Kandidatin im diesjährigen Dschungelcamp.
Aktualisiert
„Macht sie wirklich ernst?“
Reality-TV-Sternchen Ariel aus der Schweiz ist die Zoff-Kandidatin schlechthin im diesjährigen RTL-Dschungelcamp. Wo immer es Gezeter und Gemecker gibt, ist die 22-Jähriger mittendrin. Auch an Tag sechs.
Ariel droht RTL mit Auszug aus dem Dschungelcamp
Dabei beginnt alles mit einer wohl eher zur Auflockerung der Lage gemeinten Frage.
„Wer stinkt am meisten nach Schweiß“, fragt Samira in die Runde und findet selbst, sie rieche nach Stall. Auch die anderen beschnuppern sich selbst. Umut urteilt trocken: „Ariel hat nach der Prüfung übel gestunken! Ansonsten stinkt niemand.“ Die nimmt das allerdings nicht so locker –sondern ziemlich ernst.
Im Dschungeltelefon fordert sie ein neues Handtuch und Seife: Sie stinke, ihr Handtuch sei nass, offenbar von jemand anderem benutzt. Mit wachsendem Ärger wird die 22-Jährige deutlich: „Ich möchte sofort ein Handtuch, ansonsten packe ich und gehe. Ich sage das seit zwei Stunden, ich akzeptiere das nicht. Ich gehe, ich gehe jetzt raus.“
Was sie damit meint: Allen Teilnehmenden steht es jederzeit frei das Camp und damit die TV-Show (alle Folgen auf RTL+) zu verlassen. Allerdings hätte dies auch Auswirkungen auf die fällige Gage. Und die Chance auf die Siegprämie von 100.000 Euro. Dafür muss nur gut hörbar der folgende Satz gesagt werden: „Ich bin ein Star – holt mich hier raus!“
In der Vergangenheit taten das etwa Sarah Knappik (Staffel 5, 2011), Ansgar Brinkmann (Staffel 12, 2018) oder Cora Schuhmacher (Staffel 17, 2024).
Einmal angefangen, schimpft Ariel immer weiter. Und droht: „So lange braucht man nicht, um das zu organisieren! Ich möchte jetzt ein Handtuch, jetzt! Ich habe lange genug gewartet. Ich sage den Satz und gehe. Ich bin kein Clown!“
Dabei ist das Geschimpfe weder notwenig, noch zielführend. Denn Gil Ofarim bringt derweil nach freundlicher Nachfrage im Dschungeltelefon, einen Korb frischer Handtücher ins Camp und verteilt sie. Sein Fazit: „Anscheinend muss man für manche Dinge nur nett fragen. Dann geht das auch.“ Kurz darauf kehrt Ariel in die Campmitte zurück und sieht, dass ein frisches Handtuch für sie bereitliegt. Mit dem neuen Handtuch in der Hand – immer wieder prüfend, ob es auch wirklich frisch ist – geht sie schließlich zum Wasserfall und wäscht Schweiß, Schmutz und den angestauten Stress von sich ab.
Ariel nach dem Duschen: „Jetzt geht es mir gut, ich habe mich beruhigt.“ Zumindest vorerst. Denn was Ariel und den Dschungel betrifft, ist klar: der nächste Zoff wird kommen. (sku)


