„Das perfekte Dinner“ Chaos-Menü? Wilhelmina schimpft – ihre Tochter (9) sagt Katastrophe voraus 

„Das wird das perfekte Chaos-Dinner“, prophezeit Wilhelminas Tochter in der Mittwochs-Folge des „Perfekten Dinners“ am 8. Juni 2022.

„Das wird das perfekte Chaos-Dinner“, prophezeit Wilhelminas Tochter in der Mittwochs-Folge des „Perfekten Dinners“ am 8. Juni 2022.

Tag zwei in Ostfriesland: Am Mittwochabend kredenzte Wilhelmina beim „Perfekten Dinner“ ein ausgetüfteltes Mahl. 

„Das wird das perfekte Chaos-Dinner“: Was das Zeitmanagement ihrer Mutter betrifft, ist Luisa (9) wenig optimistisch. Zwar hilft sie ihr an Tag 2 der Ostfriesland-Runde nach Kräften beim Tomatenschneiden. Als Wilhelmina später aber am Rösti scheitert, ist die Gastgeberin auf sich allein gestellt.

In Ostfriesland, das zeigt die aktuelle Runde bei „Das perfekte Dinner“ (VOX), ist die Welt noch in Ordnung. Einzelne Menschen sprechen bei ihren Vorlieben und Gewohnheiten immer von „wir“. Die Luft ist frisch, die Landschaft voller Schafe und Mühlen, die Eigenheime sind stattlich und die zugehörigen Grundstücke riesig.

Auf dem vor Wilhelminas frisch bezogenen neuen Haus in Holtland (Landkreis Leer) zieht ein niedliches Pony seine Runden. Dessen Besitzerin Luisa (9) hat jedoch gerade keine Zeit zum Reiten. Stattdessen gilt es, ihrer nervösen Mutter unter die Arme zu greifen.

  • Vorspeise: Krebs im Feld
  • Hauptspeise: Flattermann trifft auf Knolle
  • Nachspeise: Omas Kaffeefahrt nach Paris
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Für einen orientalischen Fattoush-Salat müssen Tomaten geschnitten und Granatäpfel entkernt werden. Denn Wilhelmina (34) ist voll und ganz mit dem Suchen von Schüsseln und Festigen eines Kartoffelteigs („Wieso ist der jetzt so matschig geworden?“) beschäftigt.

„Vielleicht Schwangerschafts-Demenz?“, mutmaßt die Social-Media-Managerin und werdende Zweifach-Mama selbst. Wie auch immer: Zum Verfassen einer appetitanregenden Speisekarte hat es gereicht.

„Das perfekte Dinner“ in Ostfriesland: Premierenabend „frei Schnauze“

„Ich kann kochen, ich kann auch frei Schnauze kochen“, kommentiert Wilhelmina die Tatsache, dass sie einige Elemente ihres Menüs zum ersten Mal zubereitet – und das auch noch in den ersten Tagen im eigenen Haus (und im vierten Monat). Als Vorspeise gibt es zu Garnelen im Zucchinimantel und Fattoush-Salat auch eine Currysuppe. Im Hauptgang kommt reichlich Frischkäse in die Hähnchen-Soße, und hinter dem geheimnisvollen Dessert verbirgt sich ein Cappuccinokuchen samt Beeren-Crêpe.

Etwas fahrig, aber doch mit viel Charme und Würde kämpft sich Wilhelmina durch die Vorbereitungen. Am Ergebnis zeigt sich, dass Struktur viele Formen haben kann: So, wie sie sich vermutlich auch in ihrem Nebenjob als Hochzeitsfotografin auf die wichtigsten Momente konzentriert, zaubert sie in entzückendem Geschirr auch allerlei Erstaunliches auf die Teller.

„Das perfekte Dinner“: Kein Star und auch kein Hexenwerk

So loben ihre Gäste vor allem die Suppe: „Hat mich voll abgeholt“, so Grundschullehrerin Carina (36). Friseurmeisterin Hiltrud (52) schwärmt von den Granatapfelkernen, nicht aber von Garnelenkruste und Hähnchensoße: „Für mich zu käselastig.“

Für Altenpfleger und Bodybuilder Michel (30) waren die Kartoffeltaler „nicht der Star auf dem Teller“, dafür ruft er beim Prosten immer öfter „Auf das Leben!“.

Am Ende sind es 24 Punkte für Wilhelmina, derzeit Platz 2 hinter Hiltrud, ein stimmungsvoller Abend und Wilhelminas lebensweise Einsicht: „Es muss ja nicht immer ein Hexenwerk sein.“ (tsch)

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