„Das perfekte Dinner“ Deftige Kritik an Gastgeber Clemens: „Ich dachte, mir zieht es die Fresse zusammen“

Gastgeber Jürgen (hinten) richtet an Tag 5 von „Das perfekte Dinner“ in Hamburg (TV-Ausstrahlung: 18. November) das Menü an. Seine Gäste (von l. nach r.) Frank, Jürgen, Sona und Mareile haben es sich gemütlich gemacht.

Clemens (stehend) richtet an Tag 5 von „Das perfekte Dinner“ in Hamburg (TV-Ausstrahlung: 18. November) das Menü an. Seine Gäste Frank, Jürgen, Sona und Mareile ((von l. nach r.) haben es sich gemütlich gemacht.

Gastronom Clemes geht am fünften Tag von „Das perfekte Dinner“ in Hamburg als Favorit ins Rennen – doch sein französisches Menü kommt bei den Gäste teilweise überhaupt nicht gut an. 

Clemens ist Gastronom, aber kein gelernter Koch. Sonst dürfte er ja nicht bei der Spendenwoche von „Das perfekte Dinner“ mitmachen. „Ich bin gerade dabei, mich selbständig zu machen mit einem eigenen Restaurant, hier in Harvestehude in Hamburg“, erzählt er von seinen Plänen. Der Tiroler kochte schon mit elf Jahren an Weihnachten das Drei-Gänge-Menü, französische Küche ist genau sein Ding. Es gibt:

  • Vorspeise: Verschiedenes vom Krustentier
  • Hauptspeise: Weide / Erde / Wiese
  • Nachspeise: Hefe / Vanille / Kürbis

„Der muss uns so wegrocken, der Bengel“, macht Frank (59) Druck. Das liegt daran, dass Clemens ihm die Tage zuvor sein Fachwissen bei jeder Gelegenheit um die Ohren gehauen hat. Jürgen (46) bringt es auf den Punkt: „Hoffentlich große Klappe mit was dahinter.“

Drastische Kritik: „Ich dachte, mir zieht's die Fresse zusammen“

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Jürgen fällt sofort auf: „Clemens wirkte heute beim allerersten Hallo bei seinem Tag extrem angespannt.“ Liegt vielleicht daran, dass Clemens weiß: „Hummer ist nicht jedem seins und Lamm auch nicht.“ Beides dominiert sein Fine-Dining-Menü.

Es gibt Hummer-Ravioli, Hummer-Bisque und Hummer-Cocktail als Vorspeise. „Man fühlte sich wie ein einem sehr guten Restaurant, Sterneküche“, gefällt Frank, dass Clemens die Ravioli am Platz mit der Suppe aufgießt. Dann folgt erst mal Stille. „Ist das ein gutes Zeichen oder ein schlechtes Zeichen, wenn ihr so schweigt?“, fragt Clemens unsicher nach.

Frank bricht das Schweigen: „Man merkt, dass der Hummer in Salzwasser gelebt hat.“ Mareile (27) formuliert es weniger diplomatisch: „Die war scheiße salzig, die Suppe. Ich dachte, mir zieht's die Fresse zusammen.“

Lamm mag nicht jeder: „Das Fleisch war nicht meins“

Der Hauptgang: geschmorte Lammschulter, Lammkarree, Kartoffel-Kräuter-Püree, Bohnen-Cassoulet und Jus. Frank mag kein Lamm. „Mir egal, ob's ihnen schmeckt oder nicht“, zieht Clemens sein Ding durch. Mareile schmeckt's nicht: „Das Fleisch war nicht meins.“ Dafür isst Frank den ganzen Teller leer: „Es war wirklich gut.“

Als Dessert serviert Clemens Baba au rhum, also Hefekuchen mit Rum und Sahne, dazu Vanilleeis mit Kürbiskernöl. „Ich koche immer ohne Rezept, außer beim Dessert“, deshalb hält sich Clemens aufs Gramm genau an die Angaben des französischen Sternekochs Alain Ducasse. „Das Eis ist perfekt“, schmeckt Sona (22) der Nachtisch. „Dein Hefeteigbrötchen ist schön getränkt. So braucht man kein Hammer und Meißel“, lobt Jürgen das Sterneküchen-Küchlein. „Digger, du haust ganz schön auf die Tonne. Aber das ist schweinelecker“, ist auch Frank zufrieden.

Sonas Fazit: „Ich fand das Menü heute sehr gewagt.“ Jürgen vermisst die Lockerheit des Gastgebers: „Das war verkrampft.“ Frank meint: „Es war gewollte Sterneküche mit kleinen Abzügen.“ In Zahlen: nur 30 Punkte für Clemens. Mit 35 Punkten gewinnt Mareile und darf das Preisgeld an den RTL-Spendenmarathon spenden. (tsch)

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