„Das perfekte Dinner“ Sonas Menü wird für Gast zum Albtraum: „Da dreht sich bei mir alles“

Das Foto ist am vierten Tag von „Das perfekte Dinner“ in Hamburg (TV-Ausstrahlung: 17. November) entstanden. Die Gäste Jürgen (l.) und Mareile (r.) sitzen am Tisch, während Gastgeberin Sona Essen serviert.

Gastgeberin Sona (m.) richtet am vierten Tag von „Das perfekte Dinner“ in Hamburg (TV-Ausstrahlung: 17. November) die Vorspeise an. Mareile (r.) wirkt wenig begeistert. 

Mit „deutsch-indisch-tansanischer“ Küche möchte Sona ihre Gäste am vierten Tag von Das perfekte Dinner in Hamburg überzeugen – doch einem Gast dreht sich schon beim Blick auf die Speisekarte der Magen um.

Am Vortag von Sonas „Perfektem Dinner“-Abend ging der Ofen kaputt, ein neuer ist zum Glück schon da. „Der wurde heute Morgen um sieben eingebaut“, steht die Gastgeberin etwas angespannt in ihrer Küche. „Das wird ein Abenteuer.“ Trotzdem startet sie gut gelaunt mit den Vorbereitungen. „Es gibt deutsch-indisch-tansanische Küche“, erklärt die Recruiterin aus Hamburg-Eppendorf ihr Menü-Motto „Multikulti“. Es gibt:

  • Vorspeise: Pfannkuchen
  • Hauptspeise: Burger
  • Nachspeise: Tarte und Sorbet

Mareile befürchtet: „Ich habe ein bisschen Angst, dass es Curry geben wird, und Curry ist das Einzige, was ich überhaupt nicht mag. Damit würde sie mir und ihr keinen Gefallen machen. Da dreht sich bei mir alles.“ Der Burger beruhigt sie ein wenig: „Ich liebe Burger!“ Die Übersichtlichkeit der Karte lässt viel Raum für Spekulationen. „Gewürze wären geil“, meint Frank (59). Mit Fleisch rechnen die Gäste bei der Pescetarierin jedenfalls nicht.

Clemens findet: „Das Dhal war on point“

Alles zum Thema Das perfekte Dinner

Als Vorspeise serviert Sona Rote-Bete-Pfannkuchen mit Dhal. Schon während sie die Vorspeise anrichtet, verfällt Mareile in Schockstarre: „Ich rieche Curry. Nicht gut.“ Trotzdem isst sie tapfer auf, bleibt aber dabei: „Es war einfach nicht meins.“ Frank freut sich über die Gewürzmischung: „Mich hat die Vorspeise zu 100 Prozent abgeholt.“ Clemens (30): „Ich bin sehr glücklich mit der Vorspeise. Das Dhal war on point.“ Sogar Jürgen (46) findet sein erstes indisches Mahl „sehr lecker“.

Der Hauptgang besteht aus - Überraschung - Butter-Chicken-Burger mit Kichererbsensalat. Die Burgerbrötchen mit Aktivkohle hat Sona erst vor wenigen Tagen zum ersten Mal gebacken: „Das ist mir noch nicht perfekt gelungen. Mal gucken, wie es heute wird.“ Beim Aufschneiden die Erleichterung: „Meeegaaa!“ So kann sie die gewollt schwarzen Brötchen servieren.

Schwarze Burger-Buns sind „100 Prozent Rock'n'Roll“

„Es ist wieder Curry“, entschuldigt sich Sona bei Mareile. Die lächelt gequält. „Das sieht extrem spannend aus“, beäugt Frank die Kohle-Buns. „So was habe ich in meinem Leben noch nirgends gesehen. Diese schwarzen Dinger fand ich zu 100 Prozent Rock'n'Roll. Du nimmst was in die Hand und denkst, das ist völlig verbrannt, und es hat trotzdem lecker geschmeckt.“ Jürgen erlebt wieder eine neue kulinarische Erfahrung: „Das war auf jeden Fall mal was anderes als die hellen Burger.“

Pudding-Tartelette und Kokos-Sorbet runden das Menü ab. Clemens ist auch hier hin und weg: „Das Sorbet ist unglaublich geil.“ Mit einem Wort: „Grandios!“ Beim Dessert kann endlich auch Mareile genießen: „Geil! Du machst mich grade sehr glücklich.“

Dennoch reichen Sona die 33 Punkte für den gelungenen Abend nicht, um die Führung zu übernehmen. (tsch)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.