Streng beim Schnippeln und großzügig bei den Zutaten: Zum Finale von „Das perfekte Dinner“ (VOX) in Karlsruhe packt Katja alles aus, was sie beim Kochen für ihre große Familie gewohnt ist - unter anderem mit Käse überbackene Birnen mit Lachs-Tartar und einen zwei Kilo schweren Schweinenackenbraten.
„Das perfekte Dinner“-Gastgeberin nimmt Kritik locker„Mir hat's geschmeckt und das ist die Hauptsache“

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Katjas strenges Motto: „Gegessen wird, was auf den Tisch kommt.“ (Bild: RTL)

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„Ich kann keine kleine Portionen“: Katja (58) kochte früher für einen Fünf-Personen-Haushalt. (Bild: RTL)
Mit trockenem Humor und viel Mut zur Improvisation gestaltet Heilpraktikerin Katja aus dem Ruhrgebiet am Finaltag in Karlsruhe ihr „perfektes Dinner“ - und zwar überaus reichlich. „Bei mir gibt's kein Chichi, sondern ehrliche, gute Küche“, verspricht die 58-Jährige und gibt etwas Aufregung zu: „Die Anderen haben so vornehm gekocht und ich bin jetzt die Ordinäre.“
Aber nicht doch - oder sind Camembert und Schmelzkäse zum Schweinenacken etwa nicht mondän? Auf jeden Fall sollen alle satt werden: „Ich kann keine kleinen Portionen“, so Katja über das Kochen für ihre fünfköpfige Familie. Nicht nur beim Kochen sei sie eher ein „Freiflug-Typ“ und hat sich nicht umsonst ihre Tochter Pia (28) als Schnippelhilfe engagiert: „Sie ist MacGyver, sie rettet mich immer.“

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Katja improvisiert gerne: „Welches Gewürz nehmen wir denn?“ (Bild: RTL)
Motto: „Schön, dass ihr da seid!“
- Vorspeise: Lachstatar auf Pumpernickeltaler mit Zitronencreme und Gorgonzola-Birne auf einem Salatbett
- Hauptspeise: Camembert-Braten mit Champignons platziert an der Seite eines Kartoffelstampfs, nebst kandierten Möhrchen
- Nachspeise: Cantuccini-Schichterei mit Erdbeeren, begleitet von einem Gâteau au chocolat auf einem Himbeerspiegel
„Klar, die Creme gleitet auf die Hüften und bleibt dort so richtig kleben“

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Finale bei Katja (58) in Karlsruhe und mit je 26 Punkten ein Doppelsieg für Anna (rechts) und Freddy (links). (Bild: RTL)
Trotz ihres Superheldinnen-Status muss Pia aber unter anderem beim Lachswürfeln einiges an Kritik einstecken: „Schau mal, so - ich mag's nicht, wenn jemand uneffektiv arbeitet.“ Umso effektiver wählt Katja dafür ihre Gewürze aus: „Nehmen wir das, das schmeckt scharf - also mit 'r'“. Ein bisschen Sahne wird verschüttet, auch der Zwei-Kilo-Braten wird mehr als knusprig: „Das wird schon! Gegessen wird, was auf den Tisch kommt.“
Nicht ganz, findet die etwas erschlagene Anna (42) bei der Vorspeise: „Die Komponenten ergeben für mich keine Harmonie.“ - „Gute Hausmannskost“, sagt Freddy (46) zum Hauptgang. Hymnisch preist Aron (25) jedoch Katjas glutenfreies Schokoküchlein zum Dessert: „Einfach perfekt, und dann noch ohne Mehl!“ Die Schichtspeise aus Cantuccini, Erdbeeren und Sahne-Mascarponecreme überfordert die Gäste ein wenig. Alles Katjas Absicht: „Klar, die Creme gleitet auf die Hüften und bleibt dort so richtig kleben.“
Sie selbst ist sehr zufrieden mit ihrer Leistung: „Mir hat's geschmeckt, und das ist die Hauptsache.“ Den anderen auch mit 23 Punkten. Gewinner gibt es in Karlsruhe gleich zwei: Mit je 26 Punkten teilen sich Anna und Freddy den Sieg - und sicherlich das angenehm leichte Sättigungsgefühl. (tsch)
