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Interview-EklatChristian Ulmen redet stundenlang – und kassiert jedes Wort wieder ein

Demonstranten mit Plakat für Collien Fernandes

Copyright: IMAGO / Wolfgang Maria Weber

Demonstranten mit Plakat für Collien Fernandes.

Aktualisiert:

Fünf Stunden lang packte er aus, dann folgte die komplette Kehrtwende.

Ein Medienbericht schlägt hohe Wellen: Christian Ulmen hat sich in einem langen Gespräch mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ zu den heftigen Anschuldigungen seiner Ex-Frau Collien Fernandes geäußert. Was er dabei preisgab, bleibt aber unter Verschluss. Der Darsteller verweigerte die Freigabe seiner kompletten Zitate.

Das fünf Stunden lange Interview mit Ulmen wurde laut „Die Zeit“ bereits Ende März geführt, unmittelbar nach Erscheinen eines explosiven Artikels im „Spiegel“ am 19. März. Der Schauspieler soll darin ausführlich Stellung bezogen haben, doch dann die große Wende: Weder Ulmen selbst noch sein Rechtsbeistand genehmigten ein einziges Zitat für den Druck. Das berichtet „Der Spiegel“.

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Dem Bericht zufolge sprachen die Reporterinnen auch mit Ulmens Medienanwalt Christian Schertz. Doch das Ergebnis war dasselbe: Beide Männer blockierten die Veröffentlichung aller ihrer Aussagen. Als Ursache wird ein „wochenlanges Ringen um einzelne Wörter“ genannt, heißt es. Hintergrund ist ein gängiges Verfahren in der Presse, die sogenannte Autorisierung. Dabei können Gesprächspartner vor dem Druck ihre Zitate kontrollieren und genehmigen.

Die ganze Angelegenheit ist vielschichtig und hat in der Öffentlichkeit für Diskussionen gesorgt. Im Magazin „Spiegel“ erhob Collien Fernandes den Vorwurf der „virtuellen Vergewaltigung“ gegen ihren früheren Ehemann. Die Anschuldigungen sind gravierend und umfassen sexualisierte Gewalt im Netz sowie angebliche physische Angriffe.

Angeblich hat Ulmen gefälschte Profile von ihr angelegt, die extrem authentisch aussahen, und damit „Hunderte von Männern“ angeschrieben. Weiterhin wird ihm vorgeworfen, sich als Fernandes ausgegeben zu haben. In dieser Rolle soll er Chats mit sexuellen Inhalten geführt und intime Fotos sowie Videos versendet haben, die so wirkten, als kämen sie direkt von ihr.

Schon nach dem Erscheinen des „Spiegel“-Artikels meldeten sich Ulmens Rechtsbeistände zu Wort und sprachen allgemein von „unwahren Tatsachen“. Sie dementierten in einer offiziellen Erklärung, dass ihr Mandant jemals Deepfake-Aufnahmen von Fernandes produziert oder in Umlauf gebracht habe.

Einen angeblichen Vorfall physischer Gewalt vom Januar 2023 betreffend, stellten die Anwälte klar, dass es „keinerlei einseitigen Gewalthandlungen und/oder Bedrohungen“ seitens Ulmen gegeben habe. Mittlerweile hat die Staatsanwaltschaft in Potsdam basierend auf der Strafanzeige von Fernandes seit Ende Mai Ermittlungen gegen den Darsteller eingeleitet. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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