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CDU-Politiker liefert sich Elterngeld-Debatte mit ZDF-Moderator„Darf keine Frage des Einkommens sein“

Dennis Radtke (links) und Philip Wortmann haben im ZDF-“Morgenmagazin“ über das Elterngeld debattiert. (Bild: ZDF.de)

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Dennis Radtke (links) und Philip Wortmann haben im ZDF-“Morgenmagazin“ über das Elterngeld debattiert. (Bild: ZDF.de)

Dennis Radtke hat im ZDF-“Morgenmagazin“ mit Philip Wortmann über die geplante Elterngeld-Reform gesprochen. Dabei widersprach der CDU-Politiker dem Moderator deutlich.

Die Bundesregierung plant im Zuge der Sparmaßnahmen eine Reform des Elterngeldes. (Unter anderem soll die Dauer von derzeit maximal 14 auf zwölf Monate begrenzt werden, die sogenannten Vätermonate wiederum von zwei auf drei Monate erhöht.) Zwar soll der monatliche Mindestbetrag von 300 auf 330 Euro und der Höchstbetrag von 1800 auf 1900 Euro erhöht, die Dauer jedoch von derzeit maximal 14 auf zwölf Monate begrenzt werden. Dabei sehen die Pläne vor, die sogenannten Vätermonate wiederum von zwei auf drei Monate zu steigern, um mehr Anreize für eine erhöhte Väterbeteiligung zu schaffen.

Im ZDF-“Morgenmagazin“ hat Moderator Philip Wortmann jetzt CDU-Politiker Dennis Radtke mit den Reform-Plänen konfrontiert. Der ZDF-Moderator warf die Frage auf, ob es nicht „gar nicht so sinnvoll“ sei, wenn auch Gutverdiener mit einem Einkommen von bis zu 175.000 Euro pro Jahr dieses Elterngeld beziehen, „also Menschen, die es eigentlich gar nicht so richtig benötigen“. Dennis Radtke widersprach deutlich.

Dennis Radtke fällt ZDF-Moderator ins Wort

„Was heißt, 'Menschen, die es nicht benötigen'? Wir wollen ja nicht nur Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen animieren, zu sagen, nutzt doch das Elterngeld, um aktiv Zeit mit eurem Kind zu verbringen“, so der CDU-Politiker, der das als zweifacher Vater gerade mit Blick auf eben diese Gruppe für „elementar wichtig“ halte. „Am Ende geht es doch um Wahlfreiheit und Wahlfreiheit darf nicht eine Frage von Einkommen sein.“

Als ZDF-Moderator Philip Wortmann erneut hinterfragte, ob „manche Leute dieses Geld brauchen oder mehr brauchen als andere“, unterbrach ihn Dennis Radtke: „Das ist ja eine Einzelfall-Frage.“ Seine Argumentation: „Wenn Sie 175.000 Euro verdienen und beispielsweise eine Immobilie finanzieren müssen mit entsprechenden Ausgaben, ist das alles relativ zu sagen, dieses Geld wird nicht gebraucht.“

Sehen Sie den ganzen Beitrag in voller Länge jederzeit bei https://zdf.de/ (tsch)

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