Monacos Fürst Albert II. ist zu Gast bei Papst Leo XIV. Gleich zwei Dinge stachen ins Auge: Er kam ohne Ehefrau Charlène und hatte eine große Narbe auf der linken Wange.
Besuch bei Papst Leo XIVFürst Albert ohne Charlène, aber mit Narbe im Gesicht

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Fürst Albert II. (rechts) zu Besuch bei Papst Leo XIV. Auf der linken Wange des Fürsten ist deutlich eine Narbe zu sehen.
Im Fürstentum geht die Sorge um. Die Monegassen und Monegassinnen sorgen sich um die Gesundheit ihres Fürsten. Wie der Palast bestätigte, wurde Albert II. (67) an Kopfhaut und Gesicht operiert.
Fürst Albert II. sei „im Rahmen einer routinemäßigen dermatologischen Untersuchung einem geplanten, kurzzeitigen medizinischen Eingriff“ unterzogen worden, um eine „gutartige Erkrankung“ zu behandeln. Dieser Eingriff habe einige Stiche erfordert. Um was für eine Erkrankung es sich konkret handelt, teilte der Fürstenpalast nicht mit. Das Programm des Fürsten werde aber wie geplant fortgesetzt, hieß es.
Fürst Albert II. besucht Papst Leo XIV. ohne Fürstin Charlène
Die Narbe des Fürsten war bei seinem Besuch im Vatikan deutlich auf seiner linken Wange zu sehen. Albert II. wurde am Samstag (17. Januar) von Papst Leo XIV. im Apostolischen Palast empfangen. Was neben der Narbe des Fürsten auffiel: Er kam ohne Ehefrau Charlène (47).
Das monegassische Fürstenpaar hatte an der Amtseinführung von Leo XIV. am 18. Mai auf dem Petersplatz teilgenommen und dem neu gewählten Papst auch persönlich gratuliert. Zuletzt besuchten Albert II. und seine Gattin im Juli 2022 Papst Franziskus im Vatikan.
In den vergangenen Jahren hatten Medien darüber berichtet, dass Albert II. sich wegen Hautproblemen mehrfach am Kopf habe behandeln lassen müssen. Zuletzt war in Medien 2024 über plötzlich aufgetretene rote Flecken auf Stirn und Glatze des Fürsten spekuliert worden. Das Fürstenhaus hatte zu diesen früheren Berichten keine Stellung bezogen.
Generell gilt, dass Männer mit Glatze einem erhöhten Risiko von Hautkrebs und Vorstufen davon ausgesetzt sind. Neben Nasenrücken und Wangen bilden bei ihnen Stirn und Glatze zusätzliche sogenannte Sonnenterrassen, die der schädlichen UV-Strahlung der Sonne ausgesetzt sind, warnen Hautärzte.
Die ersten Stufen einer Hautschädigung am Kopf lassen sich auf verschiedene Weise behandeln, wenn sie rechtzeitig erkannt werden. Experten raten zum Tragen von einer Kopfbedeckung und dem konsequenten Auftragen von Sonnenschutz. (dpa)
