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Bei „Maischberger“Hillary Clinton droht Trump mit Epstein-Aussage - „Wird ihnen nicht gefallen“

Hillary Clinton (links) hat bei Sandra Maischberger über Jeffrey Epstein und Donald Trump gesprochen. (Bild: WDR/Thomas Kierok)

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Hillary Clinton (links) hat bei Sandra Maischberger über Jeffrey Epstein und Donald Trump gesprochen. (Bild: WDR/Thomas Kierok)

Hillary Clinton hat sich in einem Interview mit Sandra Maischberger zu den Vorwürfen rund um Jeffrey Epstein geäußert. In dem Zusammenhang attackierte sie auch den US-Präsidenten Donald Trump und übte scharfe Kritik an seiner Regierung.

Die Ermittlungen im Fall Jeffrey Epstein schlagen weiterhin hohe Wellen. In den Akten taucht mehrfach der Name Bill Clinton auf, weshalb jüngst immer mehr Spekulationen zu den Verbindungen des Ex-US-Präsidenten laut wurden. Dazu äußerte sich seine Frau Hillary Clinton jetzt in einem Interview mit Sandra Maischberger, das am Mittwochabend, 18. Februar, um 22.50 Uhr im Ersten ausgestrahlt wird. Außerdem nutzte die Demokratin das Gespräch für eine scharfe Attacke gegen Donald Trump.

Ende Februar sollen die Clintons vor einem Kongressausschuss zu den Epstein-Akten aussagen. Im Gespräch mit Sandra Maischberger betonte Hillary Clinton ihre volle Kooperationsbereitschaft und gab an, dass sie unter Eid bereits schriftlich habe aussagen wollen - „auch wenn wir denken, dass wir ein Ablenkungsmanöver weg von Trump sind“. Die Ermittler bestünden allerdings auf eine Aussage vor Ort.

Die 78-Jährige wolle ihre Aussage dann öffentlich treffen. Doch auch das würde abgelehnt werden, so Hillary Clinton. Im ARD-Interview machte sie klar, dass sie im Fall Epstein eine bewusste Vertuschung des US-Präsidenten vermute und drohte: „Ich weiß nicht, was genau die wahre Geschichte ist, aber wenn sie mich nicht öffentlich aussagen lassen, werde ich privat aussagen. Es wird ihnen nicht gefallen, was ich zu sagen habe, weil ich glaube, dass dies ein bewusster Versuch ist, Trump vor etwas zu schützen - vor was, kann ich Ihnen nicht sagen.“

Hillary Clinton über Jeffrey Epstein: „Daran kann ich mich nicht erinnern“

Bezüglich der Vorwürfe rund um ihre eigene Person und ihren Mann Bill Clinton gab die US-Politikerin an, Jeffrey Epstein „nie getroffen“ zu haben. Zwar könnte es theoretisch sein, dass sie ihm bei einem der zahlreichen großen Empfänge in Washington oder New York flüchtig die Hand geschüttelt habe, doch eine bewusste Begegnung habe es nie gegeben, versicherte Hillary Clinton: „Daran kann ich mich nicht erinnern.“

Dass der Name ihres Mannes in den Flugprotokollen von Epsteins Privatjet aufgetaucht ist, erklärte die einstige First Lady damit, dass Epstein ein Flugzeug für Bill Clintons Wohltätigkeitsprojekte im Bereich HIV/AIDS zur Verfügung gestellt habe. Die Nutzung dieser Flugzeuge habe allerdings schon Jahre vor den ersten Vorwürfen gegen Epstein geendet.

Das komplette Gespräch zwischen Hillary Clinton und Sandra Maischberger wird am Mittwoch, 18. Februar, um 22.50 Uhr im Ersten gezeigt und ist bereits jetzt in der ARD-Mediathek zu sehen. (tsch)

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