Was für eine miese Nummer: Ein erhofftes Juwel ist in Wahrheit eine billige Kopie.
Böses Erwachen bei „Bares für Rares“Duisburger erlebt Schock-Moment vor laufender Kamera

Copyright: ZDF und Frank W. Hempel
Horst Lichter
Was für eine bittere Pille bei „Bares für Rares“! Der Auftritt geriet zur totalen Pleite. Die Freunde Ines Konwiarz und Karl-Heinz Jansen aus Duisburg erlebten am Montag (12. Januar 2026) in der ZDF-Trödelshow den Schock ihres Lebens: Ihr vermeintliches Kunstwerk war nichts weiter als ein Imitat.
Vor allem Karl-Heinz traf das Urteil des Experten hart. Ihm war lediglich bekannt, dass sein Vater das Gemälde, das einen Spaziergänger auf einem ländlichen Weg abbildet, in den Kriegsjahren erstanden hatte. Sein Vater hing so sehr an dem Stück, dass er es zum Schutz vor Bombenangriffen im Keller versteckte. Der Traum vom großen Geld war damit aber geplatzt. Das berichtet „DerWesten.de“.
Der Sachverständige Colmar Schulte-Goltz prüfte das Kunstwerk auf Herz und Nieren. Dabei stachen ihm zwei Details ins Auge: In der unteren linken Ecke fand sich eine Signatur mit dem Namen Waldmann. Eine Plakette am Rahmen, wohl um 1900 gefertigt, wies den Namen „J. Waldmann“ aus. Der Fachmann datierte das Bild selbst auf eine Zeit kurz davor.
Allerdings blieb die Kernfrage: Welcher Waldmann könnte der Urheber des Werkes sein? Zwar existierte ein berühmter Maler aus Wien mit dem Namen Jacob Waltmann, aber der war schon 1871 gestorben – also lange bevor dieses Bild überhaupt gemalt wurde.
Das eiskalte Urteil des Fachmanns: „Dieses Bild evoziert also den Waltmannschen Stil. Aber macht einen Vorteil davon, dass der schon damals verstorbene Künstler Ähnliches, allerdings in höherer Qualität gemalt hat. Es sieht auf den ersten Blick aus wie ein Jacob Waltmann mit ‚t‘, aber es hat jemand signiert mit Waldmann mit ‚d’“. Die Sache war für Schulte-Goltz sonnenklar: Hier versuchte jemand, auf der Welle des berühmten Originals mitzuschwimmen. Seine Schlussfolgerung: „Es ist also eine verfälschte Absicht“.
Das war ein Hammer für den Verkäufer Karl-Heinz Jansen. „Ach du großer Gott!“, platzte es fassungslos aus ihm heraus. „Damit habe ich nicht gerechnet“, ergänzte der sichtlich getroffene Duisburger. Dem Moderator Horst Lichter blieb somit nichts anderes übrig, als den beiden die Händlerkarte nicht zu geben. Eine herbe Enttäuschung für den Mann, der sein Bild nun unverkauft wieder mitnehmen musste. (red)
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