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Horst Lichter staunt über hohen „Bares für Rares“-Wunschpreis - zu Unrecht, wie die Expertin klarstellt

Horst Lichter betrachtete verzückt ein Schmuckset: „Oh Heide, da kommt ja mein neues Hobby raus! Ich bin jetzt Gemmologe.“  (Bild: ZDF)

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Horst Lichter betrachtete verzückt ein Schmuckset: „Oh Heide, da kommt ja mein neues Hobby raus! Ich bin jetzt Gemmologe.“ (Bild: ZDF)

Nach einer ausgiebigen Diskussion über die Farbe des Schmuckstücks ging es in der Donnerstagsfolge von „Bares für Rares“ (ZDF) ums Geld. Horst Lichter hielt den Wunschpreis der Verkäufer zunächst für zu hoch - doch die Expertin belehrte ihn eines Besseren.

Host Lichter betrachtete verzückt ein Schmuckset: „Oh Heide, da kommt ja mein neues Hobby raus! Ich bin jetzt Gemmologe.“ Er lacht: „Ich kann jetzt Steine von Steinen unterscheiden. Das sind zum Beispiel türkisfarbene Steine.“ - „Türkis würde ich jetzt nicht sagen“, widersprach Heide Rezepa-Zabel. „Grün?“, schlug der Moderator kleinlaut vor. „Grüntürkis, einigen wir uns?“, verhandelte er nach. Nun war es die Expertin, die lachen musste.

„Türkis würde ich jetzt nicht sagen“, widersprach Heide Rezepa-Zabel. (Bild: ZDF)

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„Türkis würde ich jetzt nicht sagen“, widersprach Heide Rezepa-Zabel. (Bild: ZDF)

„Die Perlen auf jeden Fall perligfarben“, fand der Moderator. „Da ist eine werdende Mama“, erkannte er. Jessica war mit ihrem Vater Michael aus Idar-Oberstein angereist. „Idar-Oberstein ist weltberühmt für seine Steinschleifer“, referierte Möchtegern-Gemmologe Lichter. „Ein tolles Schmuck-Ensemble“ fand Lichter. Er blickte zur Kollegin. „Mit - wie sie meint - grünen Steinen, die für mich ins Türkise tendieren.“ Jessica kommentierte: „Ich würde auch in die Türkis-Richtung gehen.“ Dafür bekam sie vom Moderator einen Faust-Check.

„Du bist ein tolles Mädchen!“, lobte der Moderator. „Wie komme ich da jetzt noch raus?“, fragte sich Heide Rezepa-Zabel selbstironisch. „Die Wahrnehmung der Farbe hat natürlich auch etwas mit dem Licht zu tun“, erklärte sie und wollte den Beweis antreten. Dr. Heide Rezepa-Zabel beleuchtete den Stein von unten. „So geht er fast ein bisschen ins Gelbgrüne hinein“, fand sie. „Es handelt sich um einen Chrysopras, die mikrokristalline Varietät des Quarzes“, wusste die Expertin.

„Wirklich gigantisch“

„Ein tolles Schmuck-Ensemble“ fand Lichter.  (Bild: ZDF)

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„Ein tolles Schmuck-Ensemble“ fand Lichter. (Bild: ZDF)

Nickelhaltiger Talg färbt diese Art von Steinen. „Je nach Nickelmenge entsteht ein anderes Grün“, dozierte Rezepa-Zabel. „Die ideale Anhäufung von Nickel erzeugt diese Smaragdfarbe - Apfelfarbe sagen wir auch.“ Das Design bringe die 60er-Jahre auf den Punkt, fand Heide Rezepa-Zabel. Eine „Entourage aus kleinen Perlchen“ war eine weitere Besonderheit. Jessica konnte dem Hochzeitsgeschenk der Großtante wenig abgewinnen: „Ich trage lieber dezenten Schmuck.“

„Je nach Nickelmenge entsteht ein anderes Grün“, dozierte Rezepa-Zabel.  (Bild: ZDF)

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„Je nach Nickelmenge entsteht ein anderes Grün“, dozierte Rezepa-Zabel. (Bild: ZDF)

5.000 Euro erhoffte sich Jessica. Horst Lichter staunte über die hohe Summe. Heide Rezepa-Zabel aber bestätigte: Bereits der Goldpreis lag bei 4.500 Euro. Insgesamt 5.000 Euro waren laut Expertin realistisch. „Mir wäre es natürlich lieb, wenn sich zwei Händler verlieben und sich dann gegenseitig hochtreiben“, hoffte Papa Michael vor dem Händlerraum. Darin angekommen platzierte Jessica die Schmuck-Schatulle vor Lisa Nüdling.

„Oh, das ist Chrysopras!“, erkannte Nüdling. „Das ist mal ein Statement“, lobte Fabian Kahl. „Wirklich gigantisch“, fand Lisa Nüdling. „Was ist denn das für ein Stein?“, fragte Walter Lehnertz - offenbar kein Gemmologe. „Wo findet man denn Chrysopras?“, erkundigte sich Fabian Kahl. „Unter der Erde“, gab Wolfgang Pauritsch knapp zurück. Über diese diffuse Antwort musste Fabian Kahl lachen.

„Da ist noch einiges an Arbeit dran“

Wolfgang Pauritsch zögerte, dann entschied er sich und bezahlte die erhofften 4.500 Euro. (Bild: ZDF)

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Wolfgang Pauritsch zögerte, dann entschied er sich und bezahlte die erhofften 4.500 Euro. (Bild: ZDF)

Lisa Nüdling fragte Vater und Tochter nach der Legierung. 750er Gold, erklärten sie. Auch den Materialwert wollte Nüdling wissen. Jessica nannte die beeindruckende Summe: 4.500 Euro. „Früher war das ein Halb-Edelstein“, referierte Wolfgang Pauritsch über Chrysopras. Er startete mit 3.000 Euro. Pauritsch fand sofort einen Rivalen in Fabian Kahl.

Beide Händler duellierten sich. Kahl erreichte die magische Marke von 4.000 Euro, doch Pauritsch ging auf 4.100. „Ich bin da leider nicht bereit, weil da ist noch einiges an Arbeit dran“, stieg Fabian Kahl aus. „Viele Perlen, die man wieder machen müsste.“ Wie aufs Stichwort lag eine lose Perle vor Sarah Schreiber neben dem Schmuck auf dem Tisch. Walter Lehnertz wollte Jessicas Schmerzgrenze erfahren. Jessica wollte „den Goldankaufspreis auf jeden Fall“.

Wolfgang Pauritsch zögerte, dann entschied er sich und bezahlte die erhofften 4.500 Euro. Erfreulicherweise wollte keiner der Händler über die Farbe der Steine diskutieren ... (tsch)

„Mein lieber Mann, das ist mal eine exzellente Arbeit“, staunte Horst Lichter über die Reiterskulptur auf dem „Bares für Rares“-Expertisentisch. „Das ist wirklich bis ins kleinste Detail sehr, sehr schön gemacht.“ Aber war die Figur auch was wert?
 (Bild: ZDF)

„Soll sie nicht mehr nach Hause mitbringen“

Verkäufer fürchtet sich bei „Bares für Rares“ vor Fälschung