Horst Lichter liegt komplett daneben, Detlev Kümmel grinst - und im Händlerraum wird aus dem schrägen „Bares für Rares“-Objekt ein echter „LSD-Traum“.
Kein „Bling, Bling, Ding, Ding“Horst Lichter rätselt über mysteriöses „Bares für Rares“-Objekt

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Ein merkwürdiges Gerät sorgte bei Horst Lichter in der Mittwochsausgabe von „Bares für Rares“ (ZDF) für große Verwirrung: Der Moderator tippte hartnäckig auf einen Spielautomaten - mit oder ohne Geld. Detlev Kümmel schmunzelte, für ihn handelte es sich um ein Kunstobjekt. Und im Händlerraum? Dort eskalierte die Begeisterung zum „LSD-Traum“. (Bild: ZDF)

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Horst Lichter atmete auf: „Gott sei Dank macht das Gerät keine Geräusche. Die meisten machen ja immer Bling, Bling, Ding, Ding.“ Lichter vermutet wohl, es handele sich um einen Spielautomaten. Detlev Kümmel schmunzelte allwissend, denn er wusste auch: „Geld kommt auch nie raus. Das ist das Doofe.“ War es wohl doch kein Spielautomat? (Bild: ZDF)
Ein merkwürdiges Gerät sorgte bei Horst Lichter in der Mittwochsausgabe von „Bares für Rares“ (ZDF) für große Verwirrung: Der Moderator tippte hartnäckig auf einen Spielautomaten - mit oder ohne Geld. Detlev Kümmel schmunzelte, für ihn handelte es sich um ein Kunstobjekt. Und im Händlerraum? Dort eskalierte die Begeisterung zum „LSD-Traum“.
Horst Lichter atmete auf: „Gott sei Dank macht das Gerät keine Geräusche. Die meisten machen ja immer Bling, Bling, Ding, Ding.“ Lichter vermutet wohl, es handele sich um einen Spielautomaten. Detlev Kümmel schmunzelte allwissend, denn er wusste auch: „Geld kommt auch nie raus. Das ist das Doofe.“ War es wohl doch kein Spielautomat?

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Für Kümmel war das schräge Objekt sogar mehr als bloße Werbung - er adelte es zum „Kunstwerk“. Denn die Reklame vereine gleich zwei Stilrichtungen: Kinetik, also bewegte Kunst, und Pop-Art. Selbst Andy Warhol habe Vergleichbares gemacht, laut Kümmel. „Aber der asiatische Geschmack hat es etwas verkitscht“, fügte er schnell hinzu. (Bild: ZDF)
Doch Lichter blieb hartnäckig dabei: „Wahrscheinlich ist es ein Glücksspielautomat, der keine Gewinne ausschütten darf.“ Auch Kümmel spielte weiter mit: „Genau, und Geld reinschmeißen musst du auch nicht, also kannst du auch nichts verlieren.“ Diese Logik brachte Lichter dann doch kurz ins Grübeln.
Horst Lichter ratlos: „Hab ich noch nie gehört“

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„Ich kann gar nicht weggucken - wie das Kaninchen vor der Schlange“, schwärmte Benjamin Leo Leo, als auch die Verkäuferin den Händlerraum betrat. Die psychedelische Leuchtreklame fesselte ihn regelrecht, er wirkte beinahe „paralysiert“. Und bevor er reagieren konnte, gab David Suppes das erste Gebot ab: 100 Euro für den „absoluten Hingucker“. (Bild: ZDF)
Fest stand immerhin: Linda aus Heiligenhaus möchte „das Ding“ endlich loswerden. Ihre Schwester hatte es in den 1980er-Jahren auf einem Trödel entdeckt. Jetzt klärte auch Kümmel die Lage auf: Vor ihnen stand eine Leuchtreklame des japanischen Nähmaschinenherstellers Riccar. Lichter zeigte sich aber wenig erleuchtet - „hab ich noch nie gehört.“

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Als weiteres Objekt der Sendung wurde ein Ring von Wendela Horz in den 1970er Jahren datiert. Der Wunschpreis für den Schmuck aus 585er Gold mit einem Karat Diamanten lag bei 800 Euro, die Expertin schätzte ihn auf 500 Euro wegen leichter Schäden. Am Ende zahlte Susanne Steiger dennoch 800 Euro für den funkelnden Ring. (Bild: ZDF)
Für Kümmel war das schräge Objekt sogar mehr als bloße Werbung - er adelte es zum „Kunstwerk“. Denn die Reklame vereine gleich zwei Stilrichtungen: Kinetik, also bewegte Kunst, und Pop-Art. Selbst Andy Warhol habe Vergleichbares gemacht, laut Kümmel. „Aber der asiatische Geschmack hat es etwas verkitscht“, fügte er schnell hinzu.
„Ich würde das aufhängen“, gab Kümmel offen zu und Lichter brachte es auf den Punkt: Das Objekt sei etwas für Sammler von Werbung, Nähmaschinen - und moderner Kunst. Gewünscht wurden aber nur 30 Euro. Der Experte schüttelte den Kopf und setzte sogar eine Null hinten dran: 300 bis 400 Euro. Verkäuferin Linda war sprachlos: „Hui, da bin ich baff.“
Händler schwärmt von „LSD-Traum“

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Eine Flaschenvase der finnischen Designerin Nanny Still aus den 1960er Jahren schätzte Colmar Schulte-Goltz auf 200 bis 250 Euro. Der Verkäufer wollte 180 Euro für das Kunstglas. Im Händlerraum wurde kurz über den Begriff „Vase“ diskutiert. Denn Suppes erinnerte das Stück eher an eine Karaffe. Am Ende zahlte Jos van Katwijk 200 Euro. (Bild: ZDF)
Im Händlerraum sorgte die „verrückte Werbung“ sofort für Begeisterung - allen voran bei Benjamin Leo Leo. Die schillernde Reklame aus den 1980er-Jahren erinnerte ihn sogar an einen „LSD-Traum“, der perfekt in seinen Laden passen würde. Doch kaum ausgesprochen, meldete auch Jos van Katwijk Interesse an und warf ein: „Oder in meinen Laden.“

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Ein kleines Puderdöschen begeisterte Wendela Horz - vor allem der gute Zustand des vergoldeten Sterlingsilbers aus Birmingham von 1917. Der Wunschpreis lag bei 80 Euro, die Schätzung bei 100 bis 150 Euro. Im Händlerraum überzeugte das Stück von Adie & Lovekin und Benjamin Leo Leo zahlte 170 Euro. (Bild: ZDF)
„Ich kann gar nicht weggucken - wie das Kaninchen vor der Schlange“, schwärmte Benjamin Leo Leo, als auch die Verkäuferin den Händlerraum betrat. Die psychedelische Leuchtreklame fesselte ihn regelrecht, er wirkte beinahe „paralysiert“. Und bevor er reagieren konnte, gab David Suppes das erste Gebot ab: 100 Euro für den „absoluten Hingucker“.

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Colmar Schulte-Goltz erklärte, die nackte Frau auf der Schildkröte symbolisiere „Balance im Leben“. Entworfen wurde das Original um 1900 von Richard Fabricius, die vorliegende Figur war aber ein Nachguss aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Wunschpreis: 1.500 Euro, Schätzung: 500 Euro. Jos van Katwijk zahlte schließlich 350 Euro. (Bild: ZDF)
Benjamin Leo Leo stieg mit ins Bietgefecht ein und Jos van Katwijk legte direkt mit 200 Euro nach. Roman Runkel staunte: „Das findet man nicht so oft - das ist jeck, das Teil.“ Die Gebote kletterten weiter, bis Benjamin Leo Leo bei 320 Euro den Zuschlag erhielt - sichtlich glücklich. Denn „das Objekt ist top, das ist richtig gut“, betonte Suppes.
„Bares für Rares“: Das waren die weiteren Objekte der Sendung

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Eine Dampfmaschine datierte Detlev Kümmel auf 1926 bis 1929. Das Eisenguss-Stück von Märklin aus Göppingen sollte eigenlich 6.500 Euro bringen, wünschte sich der Verkäufer. Doch eine realistische Schätzung lag nur zwischen 1.500 und 2.000 Euro. Verkauft wurde sie dennoch - schließlich für 1.300 Euro an David Suppes. (Bild: ZDF)
Als weiteres Objekt der Sendung wurde ein Ring von Wendela Horz in den 1970er Jahren datiert. Der Wunschpreis für den Schmuck aus 585er Gold mit einem Karat Diamanten lag bei 800 Euro, die Expertin schätzte ihn auf 500 Euro wegen leichter Schäden. Am Ende zahlte Susanne Steiger dennoch 800 Euro für den funkelnden Ring.
Eine Flaschenvase der finnischen Designerin Nanny Still aus den 1960er Jahren schätzte Colmar Schulte-Goltz auf 200 bis 250 Euro. Der Verkäufer wollte 180 Euro für das Kunstglas. Im Händlerraum wurde kurz über den Begriff „Vase“ diskutiert. Denn Suppes erinnerte das Stück eher an eine Karaffe. Am Ende zahlte Jos van Katwijk 200 Euro.
Ein kleines Puderdöschen begeisterte Wendela Horz - vor allem der gute Zustand des vergoldeten Sterlingsilbers aus Birmingham von 1917. Der Wunschpreis lag bei 80 Euro, die Schätzung bei 100 bis 150 Euro. Im Händlerraum überzeugte das Stück von Adie & Lovekin und Benjamin Leo Leo zahlte 170 Euro.
Colmar Schulte-Goltz erklärte, die nackte Frau auf der Schildkröte symbolisiere „Balance im Leben“. Entworfen wurde das Original um 1900 von Richard Fabricius, die vorliegende Figur war aber ein Nachguss aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Wunschpreis: 1.500 Euro, Schätzung: 500 Euro. Jos van Katwijk zahlte schließlich 350 Euro.
Eine Dampfmaschine datierte Detlev Kümmel auf 1926 bis 1929. Das Eisenguss-Stück von Märklin aus Göppingen sollte eigenlich 6.500 Euro bringen, wünschte sich der Verkäufer. Doch eine realistische Schätzung lag nur zwischen 1.500 und 2.000 Euro. Verkauft wurde sie dennoch - schließlich für 1.300 Euro an David Suppes. (tsch)
