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„Bares für Rares“-Händlerin muss lauthals einschreiten„Nicht dran ziehen“

Julian Schmitz-Avila zog am Schmuck und meinte: „Das ist auch für Ziehharmonika.“ Nüdling griff laut ein: „Nein, nicht dran ziehen!“ Schmitz-Avila erkannte, dass sein schlechter Scherz unangebracht war und schüttelte den Kopf über sich selbst. (Bild: ZDF)

Julian Schmitz-Avila zog am Schmuck und meinte: „Das ist auch für Ziehharmonika.“ Nüdling griff laut ein: „Nein, nicht dran ziehen!“ Schmitz-Avila erkannte, dass sein schlechter Scherz unangebracht war und schüttelte den Kopf über sich selbst. (Bild: ZDF)

Das ging noch mal gut aus: Dass ihn ein Schmuckstück in der Donnerstagsfolge von „Bares für Rares“ an eine Ziehharmonika erinnerte, wollte Julian Schmitz-Avila rabiat vorführen. Die spätere Käuferin hielt ihn glücklicherweise davon ab.

Als Wendela Horz die Glieder des Gold-Armbands über ihre Finger gleiten ließ, brachte das den Moderator völlig aus dem Konzept. „Oh, ich mag das! Mach noch mal!“, bat Horst Lichter inmitten seines Moderationssatzes. (Bild: ZDF)

Als Wendela Horz die Glieder des Gold-Armbands über ihre Finger gleiten ließ, brachte das den Moderator völlig aus dem Konzept. „Oh, ich mag das! Mach noch mal!“, bat Horst Lichter inmitten seines Moderationssatzes. (Bild: ZDF)

Als Wendela Horz die Glieder des Gold-Armbands über ihre Finger gleiten ließ, brachte das den Moderator völlig aus dem Konzept. „Oh, ich mag das! Mach noch mal!“, bat Horst Lichter inmitten seines Moderationssatzes. Wendela Horz tat ihm den Gefallen und machte dazu Geräusche wie für ein Kleinkind. Der Moderator war sichtlich begeistert. Dann kamen die Verkäufer dazu.

Auch über die beiden freute sich der Moderator: „Das ist ein Liebespärchen, das mag ich so gerne sehen.“ Er wurde konkret: „Wenn du siehst wie die beiden so Hand in Hand zu uns kommen“, erklärte er Horz. Annemarie und Helmut waren seit über 55 Jahren verheiratet.

Wendela Horz gerät bei Armband ins Schwärmen

„750er Gold, also eine sehr schöne, hochwertige Legierung“, erkannte die Expertin. „Es wirkt wie Filigranschmuck, aber es ist eine ganz andere Technik: ein Milanese-Armband“, ging Wendela Horz in die Tiefe. Horst Lichters fragender Blick war für sie eine Aufforderung. (Bild: ZDF)

„750er Gold, also eine sehr schöne, hochwertige Legierung“, erkannte die Expertin. „Es wirkt wie Filigranschmuck, aber es ist eine ganz andere Technik: ein Milanese-Armband“, ging Wendela Horz in die Tiefe. Horst Lichters fragender Blick war für sie eine Aufforderung. (Bild: ZDF)

„Das hier soll euch weiterhelfen bei der Erfüllung von Wünschen, könnte ich mir vorstellen“, dachte der Moderator ins Blaue. Nicht ganz falsch: „Wir wollen unsere Söhne unterstützen“, so Annemarie. Bei denen standen „Baumaßnahmen in ihren Wohnungen“ an.

„Der Zustand ist sehr gut, wenn man bedenkt, wie alt es schon ist“, betonte Wendela Horz. „Ich habe es nur zwei Mal angehabt“, so Annemarie. Ihr Preiswunsch: 5.000 Euro. Das entsprach dem Goldwert. Wendela Horz empfahl bis zu 5.400. (Bild: ZDF)

„Der Zustand ist sehr gut, wenn man bedenkt, wie alt es schon ist“, betonte Wendela Horz. „Ich habe es nur zwei Mal angehabt“, so Annemarie. Ihr Preiswunsch: 5.000 Euro. Das entsprach dem Goldwert. Wendela Horz empfahl bis zu 5.400. (Bild: ZDF)

Den Schmuck, der dies finanzieren sollte, war ein Erbstück von Helmuts Tante. Wendela Horz erkannte italienische Provenienz und schätzte auf die 1960er Jahre. Die Gravur verriet die Stadt Vincenza und den Hersteller Gruppach Orfei.

„750er Gold, also eine sehr schöne, hochwertige Legierung“, erkannte die Expertin. „Es wirkt wie Filigranschmuck, aber es ist eine ganz andere Technik: ein Milanese-Armband“, ging Wendela Horz in die Tiefe. Horst Lichters fragender Blick war für sie eine Aufforderung.

Als Lisa Nüdling 5.250 Euro bot, stiegen die Rivalen Schmitz-Avila und Suppes aus. Nüdling freute sich über ihren neuen Schmuck. (Bild: ZDF)

Als Lisa Nüdling 5.250 Euro bot, stiegen die Rivalen Schmitz-Avila und Suppes aus. Nüdling freute sich über ihren neuen Schmuck. (Bild: ZDF)

Das Armband-Geflecht sei „nicht aus Ösen zusammengesetzt“, sondern aus langen Spiralen vergleichbar mit einem Ringbuch, deren Spiralen man ineinander gedreht hätte. Dazu wurden „kleine Kügelchen an die Enden drangelötet“. Kurz gesagt: „Das ist wirklich aufwendig.“

Bei dieser Art von Schmuck würde man gut erkennen, „wie viel die Stücke getragen wurden, weil das Ganze gibt in sich ein bisschen nach, je mehr es strapaziert wird“, so Horz. „Dieses wurde nicht sehr strapaziert.“ Zumindest noch nicht ...

Gag von Händler-Kollegen lässt Lisa Nüdling laut werden

Ein Kino-Aufsteller zum „Scooby-Doo“-Film von 2020 gefiel Detlev Kümmel so gut, dass er den Vierbeiner zum Abschied umarmte. Der Experte empfahl bis zu 400 Euro. David Suppes kaufte die Figur der Schwestern Sabrina und Susanne für 270 Euro. (Bild: ZDF)

Ein Kino-Aufsteller zum „Scooby-Doo“-Film von 2020 gefiel Detlev Kümmel so gut, dass er den Vierbeiner zum Abschied umarmte. Der Experte empfahl bis zu 400 Euro. David Suppes kaufte die Figur der Schwestern Sabrina und Susanne für 270 Euro. (Bild: ZDF)

„Der Zustand ist sehr gut, wenn man bedenkt, wie alt es schon ist“, betonte Wendela Horz. „Ich habe es nur zwei Mal angehabt“, so Annemarie. Ihr Preiswunsch: 5.000 Euro. Das entsprach dem Goldwert. Wendela Horz empfahl bis zu 5.400. „Ich werde das Verhandeln übernehmen, aber mein Mann hilft mir immer, wenn es nötig ist“, sagte Annemarie vor dem Betreten des Händlerraums. Den betrat das Ehepaar wie zuvor den Expertenraum Hand in Hand.

„Eine Porzellan-Brosche mit einer Frau, die eine verrückte Frisur trägt“, sagte Eva-Maria über ihr Mitbringsel. „Schau dir diese Frisur an! Wie viel Arbeit das wohl war?“, fragte sich Lichter. Expertise: 150 Euro. Fabian Kahl kaufte den Schmuck für 200 Euro. (Bild: ZDF)

„Eine Porzellan-Brosche mit einer Frau, die eine verrückte Frisur trägt“, sagte Eva-Maria über ihr Mitbringsel. „Schau dir diese Frisur an! Wie viel Arbeit das wohl war?“, fragte sich Lichter. Expertise: 150 Euro. Fabian Kahl kaufte den Schmuck für 200 Euro. (Bild: ZDF)

„Sieht schmuckig aus“, vermutete David Suppes. Annemarie stellte die Schatulle direkt bei Lisa Nüdling ab. Eine strategisch gute Wahl, denn die Händlerin schwärmte sofort als sie den Schmuck sah. „Das trägst du doch schon“, scherzte Fabian Kahl, da Nüdling bereits ein goldenes Armband an der linken Hand trug. „Das ist ja das Gegenstück, damit ich wieder gerade laufe“, meinte Nüdling selbstironisch. „Das ist gut für den Rücken.“

„Ein klassisches italienisches, immer zu tragendes Gutelaune-Goldarmband“, fand die Händlerin. Der Kollege Daniel Meyer erkundigte sich nach dem Wert. „18 Karat“, sagte Annemarie. „Mein lieber Scholli!“, war Julian Schmitz-Avila beeindruckt. „Das ist bestimmt schwer“, dachte Suppes laut. „Noch viel schöner als schwer ist, dass es so wunderbar flexibel ist, fast schon ein bisschen elastisch“, sinnierte Nüdling. „Da darf keine einzige ´Laufmasche´ drin sein, aber das scheint perfekt zu sein.“

Eine Bronzefigur hatte der Künstler Karl H. Hödicke dem Vater des Verkäufers geschenkt. Der war Kinderarzt des Sohnes des Künstlers. Anneliese und Clemens wünschten sich bis zu 5.000 Euro. Colmar Schulte-Goltz empfahl 2.000. David Suppes war die Figur 2.500 Euro wert. (Bild: ZDF)

Eine Bronzefigur hatte der Künstler Karl H. Hödicke dem Vater des Verkäufers geschenkt. Der war Kinderarzt des Sohnes des Künstlers. Anneliese und Clemens wünschten sich bis zu 5.000 Euro. Colmar Schulte-Goltz empfahl 2.000. David Suppes war die Figur 2.500 Euro wert. (Bild: ZDF)

Doch dann zog Julian Schmitz-Avila am Schmuck und meinte: „Das ist auch für Ziehharmonika.“ Nüdling griff laut ein: „Nein, nicht dran ziehen!“ Schmitz-Avila erkannte, dass sein schlechter Scherz unangebracht war und schüttelte den Kopf über sich selbst.

Alles noch mal gut gegangen. Als Lisa Nüdling 5.250 Euro bot, stiegen die Rivalen Schmitz-Avila und Suppes aus. Nüdling freute sich über ihren neuen Schmuck. Doch dessen Unversehrtheut wurde erneut strapaziert - diesmal von Fabian Kahl. Der bewegte den Schmuck wie eine Raupe zu Nüdling. Die Käuferin blieb gelassen: „Mega, das ist so schön. Da ist richtig viel Alarm, großartig!“ Annemarie freute sich ebenso: „Ich möchte am liebsten der ganzen Welt erzählen wie schön das hier ist!“

„Bares für Rares“: Das waren die weiteren Objekte der Sendung

Alexander hatte keinen Trennungsschmerz angesichts der Schnupftabak- und Pillendosen: „Ich habe es immer gehasst, dieses Geschniefe, jetzt muss das weg“, sagte er über das Hobby des verstorbenen Patenonkels. Statt 3.600 Euro Schätzpreis bekam er 2.750 von Daniel Meyer. (Bild: ZDF)

Alexander hatte keinen Trennungsschmerz angesichts der Schnupftabak- und Pillendosen: „Ich habe es immer gehasst, dieses Geschniefe, jetzt muss das weg“, sagte er über das Hobby des verstorbenen Patenonkels. Statt 3.600 Euro Schätzpreis bekam er 2.750 von Daniel Meyer. (Bild: ZDF)

Ein Kino-Aufsteller zum „Scooby-Doo“-Film von 2020 gefiel Detlev Kümmel so gut, dass er den Vierbeiner zum Abschied umarmte. Der Experte empfahl bis zu 400 Euro. David Suppes kaufte die Figur der Schwestern Sabrina und Susanne für 270 Euro.

„Eine Porzellan-Brosche mit einer Frau, die eine verrückte Frisur trägt“, sagte Eva-Maria über ihr Mitbringsel. „Schau dir diese Frisur an! Wie viel Arbeit das wohl war?“, fragte sich Lichter. Expertise: 150 Euro. Fabian Kahl kaufte den Schmuck für 200 Euro.

Eine Bronzefigur hatte der Künstler Karl H. Hödicke dem Vater des Verkäufers geschenkt. Der war Kinderarzt des Sohnes des Künstlers. Anneliese und Clemens wünschten sich bis zu 5.000 Euro. Colmar Schulte-Goltz empfahl 2.000. David Suppes war die Figur 2.500 Euro wert.

Alexander hatte keinen Trennungsschmerz angesichts der Schnupftabak- und Pillendosen: „Ich habe es immer gehasst, dieses Geschniefe, jetzt muss das weg“, sagte er über das Hobby des verstorbenen Patenonkels. Statt 3.600 Euro Schätzpreis bekam er 2.750 von Daniel Meyer. (tsch)

Die Likörflasche mit der tanzenden „kleinen Lady“ kannte Horst Lichter aus früheren „Bares für Rares“-Sendungen.  (Bild: ZDF)

Nach „Bares für Rares“-Expertise

Moderator Horst Lichter will Edel-Likör selbst testen