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„Ach, das wäre toll ...“Flohmarktfund weckt bei „Bares für Rares“-Händler spontanen Kinderwunsch

Ein fliegender Storch sorgte in der Freitagsausgabe für freudige Gesichter bei „Bares für Rares“. (Bild: ZDF)

Ein fliegender Storch sorgte in der Freitagsausgabe für freudige Gesichter bei „Bares für Rares“. (Bild: ZDF)

Die Symbolik des Blechspielzeugs war unübersehbar: Beim Klapperstorch dachten bei „Bares für Rares“ alle direkt an Nachwuchs.

Der Storch, ein Blechspielzeug aus den 50er-Jahren, war noch funktionstüchtig. Der Schätzwert von 140 bis 180 Euro deckte sich mit dem Wunschpreis der Verkäufer.
 (Bild: ZDF)

Der Storch, ein Blechspielzeug aus den 50er-Jahren, war noch funktionstüchtig. Der Schätzwert von 140 bis 180 Euro deckte sich mit dem Wunschpreis der Verkäufer. (Bild: ZDF)

„Oh, eine Geburtenmaschine?“, meinte Horst Lichter beim Blick auf den Klapperstorch, der in der Freitagsausgabe der ZDF-Trödelshow vor ihm landete. „Wahrscheinlich ist es ein Schwangerschaftstest?“, fragte er den „Bares für Rares“-Experten Sven Deutschmanek.

„Das wäre mal ein Schwangerschaftstest“, lachte Deutschmanek. „Ja, wenn du hier den Finger drauflegst ...“, überlegte Lichter. Der Experte winkte ab: „Nein.“ Er demonstrierte die Funktion des Blechspielzeugs: Zum einen kreiste der Storch um sein Nest, zum anderen konnte er dabei sogar mit den Flügeln schlagen. „Oh! Das ist aber schön“, freute sich Horst Lichter. „Das gefällt mir!“

Der Storch weckte bei allen Händlern Assoziationen: „Der Wunsch ist da, aber die Nerven haben wir nicht mehr dafür“, grinste Cizek bei dem Gedanken an mehr Nachwuchs. Trotzdem kaufte er die Rarität für 220 Euro. (Bild: ZDF)

Der Storch weckte bei allen Händlern Assoziationen: „Der Wunsch ist da, aber die Nerven haben wir nicht mehr dafür“, grinste Cizek bei dem Gedanken an mehr Nachwuchs. Trotzdem kaufte er die Rarität für 220 Euro. (Bild: ZDF)

Wie gut also, dass das Bestatter-Paar Urte und Thies aus Moorwinkelsdamm das Spielzeug auf dem Trödelmarkt gefunden hatten. „Da habt ihr aber ein feines Äugelchen gehabt“, gratulierte Lichter zum Glücksgriff. „Leider funktionierte er nicht“, erzählte Thies, dass er das Spielzeug erst von innen ölen musste. „Das hast du aber gut geöffnet“, konnte Deutschmanek keinen Makel entdecken. „Mir wäre es fast gar nicht aufgefallen.“

Mehr Nachwuchs für Jan Cizek? „Der Wunsch ist da“

Ebenfalls verkauft wurde das Ölgemälde auf Porzellan von Berthe Dehée aus den 1880er-Jahren, dessen Wert die Expertin auf 400 bis 500 Euro schätzte. Ferdinand Resul Adanir zahlte 510 Euro.

 (Bild: ZDF)

Ebenfalls verkauft wurde das Ölgemälde auf Porzellan von Berthe Dehée aus den 1880er-Jahren, dessen Wert die Expertin auf 400 bis 500 Euro schätzte. Ferdinand Resul Adanir zahlte 510 Euro. (Bild: ZDF)

„Wir haben gerade über Bestattung gesprochen, von Fruchtbarkeit und auch von Neubeginn“, passten die Themen für Deutschmanek perfekt zum Spielzeug von Robert Rühl aus der Zeit um 1957. „Weil das ist nämlich der Storch Adebar.“ Es sei „ein sehr schönes Blechspielzeug, weil ich diese zwei Funktionen mit dabeihabe“, schwärmte der Experte. „Wunderschönes Spielzeug. Ich finde es klasse.“ Der Schätzwert von 140 bis 180 Euro deckte sich mit dem Wunschpreis.

Die goldene Brosche mit zwei Anhängern aus dem Jahr 1891 hatte einen Wert von 250 bis 300 Euro. Elke Velten schnappte sich die Schmuckstücke für 260 Euro. 
 (Bild: ZDF)

Die goldene Brosche mit zwei Anhängern aus dem Jahr 1891 hatte einen Wert von 250 bis 300 Euro. Elke Velten schnappte sich die Schmuckstücke für 260 Euro. (Bild: ZDF)

„Oh, der war ja schon zweimal bei uns“, scherzte Jan Cizek im Händlerraum über den Storch. „Der bringt Kinder“, meinte Wolfgang Pauritsch. „Ja wunderbar“, schaute Cizek begeistert dem kreisenden Vogel zu. „Das ist ein Blechspielzeug vom Allerfeinsten“, fand Pauritsch. „Bei dir war der Storch schon zweimal da?“, schaute er zu Cizek rüber. „Vielleicht wenn ich den kaufe, kommt er noch einmal“, lachte der.

„Das ist ja mal ne richtig coole alte Kiste“, staunte Horst Lichter. Das fand die Expertin auch und schätzte die Frontstollentruhe aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts auf 1.000 bis 1.500 Euro. Ferdinand Resul Adanir zahlte sogar 1.700 Euro. (Bild: ZDF)

„Das ist ja mal ne richtig coole alte Kiste“, staunte Horst Lichter. Das fand die Expertin auch und schätzte die Frontstollentruhe aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts auf 1.000 bis 1.500 Euro. Ferdinand Resul Adanir zahlte sogar 1.700 Euro. (Bild: ZDF)

„Der Wunsch ist da, aber die Nerven haben wir nicht mehr dafür“, grinste Cizek. Trotzdem kaufte er die Rarität für 220 Euro: „Ich habe da selber Spaß dran.“ Elke Velten meinte: „Das ist symbolisch.“ Cizek erwiderte: „Mal schauen“. Und doch schien der Kinderwunsch in ihm zu wachsen. Sie könne sich „ein kleines Mädchen“ gut vorstellen, meint Velten. „Ach, das wäre toll ...“, strahlte Cizek bei dem Gedanken.

„Bares für Rares“-Händlerin kauft teure Uhr trotz Defekt

Der Mistel-Ring mit Opalen aus den 1960er-Jahren war 450 bis 500 Euro wert. Elke Velten gab 400 Euro aus.
 (Bild: ZDF)

Der Mistel-Ring mit Opalen aus den 1960er-Jahren war 450 bis 500 Euro wert. Elke Velten gab 400 Euro aus. (Bild: ZDF)

Ebenfalls verkauft wurde das Ölgemälde auf Porzellan von Berthe Dehée aus den 1880er-Jahren, dessen Wert die Expertin auf 400 bis 500 Euro schätzte. Das „glückliche Mädchen in einer Tracht“ gefiel Wolfgang Pauritsch sehr gut, doch seine 500 Euro überbot sein Händlerkollege Ferdinand Resul Adanir mit 510 Euro.

Der Chronograph „Autavia“ von Heuer aus den 1970er-Jahren lief trotz Revision nicht richtig, deshalb konnte der Experte nur einen Wert von 2.500 bis 3.000 Euro ansetzen. Trotz des kaputten Sekundenzeigers ließ sich Elke Velten auf 3.300 Euro ein.
 (Bild: ZDF)

Der Chronograph „Autavia“ von Heuer aus den 1970er-Jahren lief trotz Revision nicht richtig, deshalb konnte der Experte nur einen Wert von 2.500 bis 3.000 Euro ansetzen. Trotz des kaputten Sekundenzeigers ließ sich Elke Velten auf 3.300 Euro ein. (Bild: ZDF)

Eine goldene Brosche mit zwei Anhängern aus dem Jahr 1891 hatte einen Wert von 250 bis 300 Euro. Die Verhandlung ging recht schnell: Elke Velten schnappte sich die Schmuckstücke für 260 Euro.

„Das ist ja mal ne richtig coole alte Kiste“, staunte Horst Lichter. Das fand die Expertin auch und schätzte die Frontstollentruhe aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts auf 1.000 bis 1.500 Euro. Im Händlerraum entbrannte zwischen Ferdinand Resul Adanir und Christian Vechtel ein Wettbieten um die Truhe, das Adanir mit 1.700 Euro für sich entschied.

Der Mistel-Ring mit Opalen aus den 1960er-Jahren war 450 bis 500 Euro wert. Elke Velten gab 400 Euro aus, immerhin mehr als die ursprünglich gewünschten 300 Euro.

Der Chronograph „Autavia“ von Heuer aus den 1970er-Jahren lief trotz Revision nicht richtig, deshalb konnte der Experte nur einen Wert von 2.500 bis 3.000 Euro ansetzen. Trotz des kaputten Sekundenzeigers ließ sich Elke Velten auf 3.300 Euro ein, obwohl sie ein gewisses Risiko beim Weiterverkauf sah. (tsch)

Am Donnerstag fand ein ungewöhnliches Objekt den Weg zu „Bares für Rares“ - samt eines Verkäufers in außergewöhnlichem Outfit. (Bild: ZDF)

„Bares für Rares“

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