„Bares für Rares“ Name von Künstler lässt Horst Lichter aufhorchen – dann der Schock

Bares für Rares (ZDF, Ausstrahlung: 28.02.2022) Horst Lichter Foto: ZDF/Screenshot

Horst Lichter horcht bei „Bares für Rares“ (ZDF, Ausstrahlung: 28. Februar 2022) auf, als er den Künstler der Zeichnungen erfährt.

Die Präsentation der Grafiken bei „Bares für Rares“ am Montag (28. Februar) begann so vielversprechend. Doch nach genauem Hinsehen der Expertin gab es einen Schock für die Verkäuferin.

Es wäre auch zu schön gewesen! Jahrelang lagen die Zeichnungen auf dem Dachboden, ehe sie ihren Weg ins Pulheimer Walzwerk gefunden haben. Mitgebracht zu „Bares für Rares“ hatte sie Rebecca Hansen aus Windeck.

Im Auftrag ihrer Schwiegermutter präsentiert sie ein „Bestiarium“ von einem Künstler, dessen Name Moderator Horst Lichter aufhorchen lässt: Salvador Dalí. Doch beim genauen Betrachten durch Expertin Dr. Friederike Werner kommt die unschöne Wahrheit an Licht.

„Bares für Rares“: Name von Künstler lässt Horst Lichter aufhorchen

„Wer hat denn da so interessant unterschrieben?“, will Horst Lichter in der „Bares für Rares“-Ausgabe vom 28. Februar 2022 zunächst von der Expertin wissen. Bei der Antwort „Die Motive stammen von Salvador Dalí“, kippt dem ZDF-Moderator die Kinnlade runter und ihm entfährt ein erstauntes: „Oha!“

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„Es handelt sich um sogenannte Kaltnadelradierugen. Fünf an der Zahl, es müssten eigentlich zwölf sein. Es ist nämlich eine Serie, nämlich das ‚Bestiarium nach Jean de la Fontaine‘, nach den berühmten Fabeln des 17. Jahrhunderts“, erklärt Dr. Werner weiter.

Dali habe diese Blätter 1974 hergestellt und seien ab 1977  verkauft worden. Bis dahin klingt das alles nach einem Sensations-Fund. Die Expertin: „Was besonders interessant ist: wenn man sich die Technik anschaut, welche Serien haben wir denn überhaupt?“

Bares für Rares (ZDF, Ausstrahlung: 28.02.2022) Horst Lichter mit Expertin Dr. Friederike Werner (l.) und Verkäuferin Rebecca Hansen Foto: ZDF/Screenshot

Expertin Dr. Friederike Werner (l.) und Moderator Horst Lichter hatten für Verkäuferin Rebecca Hansen keine guten Nachrichten.

Und dann folgt der Schock. Denn die Seriennummerierung, die auf den Blättern zu erkennen ist, führt zu einer Enttäuschung. Dr. Werner: „Die hat es so nicht gegeben.“ Auch das Papier stimmt nicht überein.

„Bares für Rares“: Expertise sorgt für Schock – „gefälscht“

Heißt für die Expertin, „dass die Blätter nachgedruckt, sprich gefälscht, sind“. Wieder entfährt Horst Lichter ein ungläubiger Ausspruch, diesmal: „Was?!“

Aber Werner ist sich ganz sicher. Denn auch das Wasserzeichen auf dem Papier bestätigt ihre Expertise. Sie führt aus: „Dieses Papier ist erst ab Dezember 1980 überhaupt hergestellt worden. Dazu kommt, dass Dali ab 1980 überhaupt nichts mehr signiert hat. Keine einzige grafische Serie. Das hat er auch notariell bekundet und beglaubigen lassen. Und hat auch ganz explizit dazu gesagt, dass seine Grafikserien immer überprüft werden lassen.“ Es seien also zwar die Druckplatten, aber keine echten Blätter. Auch die mitgebrachten Zertifikate zeigen die Nummerierung, „die gar nicht stimmen kann“. Was für ein Schock!

„Das macht mich fertig“, so Lichter, für den so aber feststeht: „Dann darf ich die nicht zu den Händlern geben.“

Rebecca Hansen ist froh, nun die Wahrheit zu kennen, denn sie habe schon gewusst, dass Fälschungen im Umlauf seinen, in der ZDF-Show wollte sie eine „offene und ehrliche Meinung“ zu den Werken bekomme. Ihr Fazit zum Experten-Ergebnis: „Das ist natürlich schade, aber so weiß man auf jeden Fall, was Sache ist.“ (sku)

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